Konrad-Adenauer-Haus in der Friedrich-Ebert-Allee

ehemalige Bundesgeschäftsstelle der CDU

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Denkmalpflege
Gemeinde(n): Bonn
Kreis(e): Bonn
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Eine Station der Bonner Stadtbahn an der Friedrich-Ebert-Allee (1986), im Hintergrund die damalige Bundesgeschäftsstelle der CDU, das Konrad-Adenauer-Haus.

    Eine Station der Bonner Stadtbahn an der Friedrich-Ebert-Allee (1986), im Hintergrund die damalige Bundesgeschäftsstelle der CDU, das Konrad-Adenauer-Haus.

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  • Der Adenauerkopf, ein bronzenes Porträt des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer, geschaffen 1981/82 von Hubertus von Pilgrim, am Bundeskanzlerplatz vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt in Bonn (2014).

    Der Adenauerkopf, ein bronzenes Porträt des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer, geschaffen 1981/82 von Hubertus von Pilgrim, am Bundeskanzlerplatz vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt in Bonn (2014).

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Kurzbeschreibung des LVR-Amts für Denkmalpflege im Rheinland
Nutzung: Parteizentrale
Baujahr: 1965 (Wettbewerb 1959)
Architekt: Max Meid, Helmut Romeick/Frankfurt/M.
Bauherr: Christlich Demokratische Union

An der Bundesstraße 9, der „Diplomatenrennbahn“, als Parteizentale der CDU errichtetes 11-geschossiges schmales Hochhaus über langgestrecktem Flachbau in Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung.
Der Verwaltungsbau ragte als Hochhausscheibe, auf vier Stützen vorkragend, über den Flachbau hinaus. Der Flachbau gruppierte sich rechts und links des Hochhauses jeweils um einen von offenen Säulengängen umschlossenen Innenhof. Er enthielt südlich des Haupteingangs, Kasino, Clubräume, „Union-Stuben“ und Säle („Union-Säle“).

Die Bedeutung des Adenauer-Hauses lag vor allem in seiner städtebaulichen Wirkung mit dem Parteiemblem auf dem Dach als Akzent im Regierungsviertel einerseits und in seiner politisch-historischen Bedeutung als Parteizentrale einer der großen Volksparteien andererseits, die sich hier auch als städtebauliche Dominante an der B 9 und an der Südbrücke weit sichtbar in Szene setzt.

Der Bau entsprach architekturgeschichtlich dem durchschnittlichen Niveau von Verwaltungsbauten der frühen 1960er Jahre und war doch für die Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik und das Regierungsviertel ein unverzichtbares Dokument.
Das Objekt wurde 2003 abgebrochen.

(Angelika Schyma / Elke Janßen-Schnabel, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, 2015)

Literatur

Flagge, Ingeborg (1984)
Architektur in Bonn nach 1945: Bauten in der Bundeshauptstadt und ihrer Umgebung. S. 56, Bonn.
Klotz, Heinrich (1984)
Ikonologie einer Hauptstadt - Bonner Staatsarchitektur. In: Politische Architektur in Europa vom Mittelalter bis heute - Repräsentation und Gemeinschaft, (DuMont-Taschenbücher 143.) S. 402-403. S. 406-408, Köln.

Konrad-Adenauer-Haus in der Friedrich-Ebert-Allee

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Friedrich-Ebert-Allee 73-75
Ort
53115 Bonn
Fachsicht(en)
Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1965, Ende 2000 bis 2003
Koordinate WGS84
50° 42′ 32,22″ N, 7° 07′ 47,54″ O / 50.70895°, 7.12987°
Koordinate UTM
32U 367959.2 5619127.85
Koordinate Gauss/Krüger
2579852.16 5619878.1

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„Konrad-Adenauer-Haus in der Friedrich-Ebert-Allee”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-28469-20111227-10 (Abgerufen: 26. Mai 2018)
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