Politischer Club der Friedrich-Ebert-Stiftung

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Denkmalpflege
Gemeinde(n): Bonn
Kreis(e): Bonn
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 42′ 9,64″ N: 7° 08′ 4,65″ O 50,70268°N: 7,13462°O
Koordinate UTM 32.368.277,16 m: 5.618.422,11 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.580.198,55 m: 5.619.185,66 m
  • Das heute von dem Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung genutzte Gebäude in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023), früher u.a. Wohnhaus von Hans Riegel (HARIBO) und dem NS-Staatsrechtler Carl Schmitt.

    Das heute von dem Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung genutzte Gebäude in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023), früher u.a. Wohnhaus von Hans Riegel (HARIBO) und dem NS-Staatsrechtler Carl Schmitt.

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  • Das heute von dem Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) genutzte Gebäude in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023), im Hintergrund der Bau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Heinemannstraße.

    Das heute von dem Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) genutzte Gebäude in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023), im Hintergrund der Bau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Heinemannstraße.

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  • Das heute von dem Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) genutzte Gebäude in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023), hinter dem 1922 erbauten früheren Wohnhaus weitere Gebäude der FES.

    Das heute von dem Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) genutzte Gebäude in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023), hinter dem 1922 erbauten früheren Wohnhaus weitere Gebäude der FES.

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  • Gebäude der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und des zugehörigen Archivs der sozialen Demokratie in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023).

    Gebäude der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und des zugehörigen Archivs der sozialen Demokratie in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023).

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  • Das heute von dem Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung genutzte Gebäude in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023), früher u.a. Wohnhaus von Hans Riegel (HARIBO) und dem NS-Staatsrechtler Carl Schmitt.

    Das heute von dem Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung genutzte Gebäude in der Marie-Schlei-Allee in Bonn-Friesdorf (2023), früher u.a. Wohnhaus von Hans Riegel (HARIBO) und dem NS-Staatsrechtler Carl Schmitt.

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  • Porträt von Friedrich Ebert (1871-1925) an seinem Schreibtisch in Berlin sitzend.

    Porträt von Friedrich Ebert (1871-1925) an seinem Schreibtisch in Berlin sitzend.

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    Bundesarchiv, Bild 102-00015 / Fotograf Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
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Kurzbeschreibung des LVR-Amts für Denkmalpflege im Rheinland

Politischer Club der Friedrich-Ebert-Stiftung, Godesberger Allee 155 (Ecke Winkelsweg, früher Kölner Straße, heute Marie-Schlei-Allee)
Baujahr: 1922
Architekt: Hermann Tholl, Bonn
Bauherr: Theodor Mendel
Nutzung: Politischer Club der Friedrich-Ebert-Stiftung

Von der Straße zurück gelegen, von einem gestalteten Garten umgeben, eingeschossiges Landhaus in neubarockem Formenvokabular mit ausgebautem Mansarddach (verschiefert); Eingang von der Rückseite, Gartenterrasse mit Freitreppe zur Godesberger Allee, Mittelachsen jeweils risalitartig vorgezogen. Eingang erhöht mit kleinem Rundbogenportikus auf Säulen. Verputzter Zement-Schwemmstein auf Bruchsteinsockel mit kräftigen gebänderten Ecklisenen, Rechteck- und Rundbogenfenster mit Schlagläden, Segmentbogendachgauben mit hölzerner Rahmung. Die innere Aufteilung ist vermutlich weitgehend erhalten. Garten mit altem Baumbestand (u.a. Trauerweiden, Blutbuche), Einfriedung neu.
Bedeutend für die Stadt Bonn bzw. Bad Godesberg als Zeugnis der Stadtentwicklung und Stadtausdehnung nach dem Ersten Weltkrieg. Eines der wenigen erhaltenen Landhäuser, die sich zwischen Bonn und Bad Godesberg an der alten Koblenzer Straße erhalten haben. Architekturgeschichtliches Beispiel für die Landhausarchitektur („Einzelwohnhaus der Neuzeit“), die sich nach dem Ersten Weltkrieg als Ausdruck bürgerlicher Wohnkultur der Zeit bewusst an frühere Stilepochen anlehnt.
Das Objekt ist auch aus ortsgeschichtlichen Gründen von Bedeutung. 1934 erfolgte ein Besitzerwechsel an Hans Riegel (HARIBO). Zuvor war Carl Schmitt, ein bedeutender NS-Staatsrechtler, Eigentümer. Der Bauherr war vermutlich jüdischer Herkunft.

(Angelika Schyma und Elke Janßen-Schnabel, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, 2005)

Marie-Schlei-Allee
Die Allee zwischen der Godesberger Straße (zugleich Bundesstraße 9) und der nach dem sozialistischen Politiker und Publizisten Ferdinand August Bebel (1840-1913) benannten August-Bebel-Allee wurde mit Beschluss der Bezirksvertretung Bad Godesberg vom 9. November 2011 nach der SPD-Politikerin Marie Schlei (1919-1983, geborene Stabenow) benannt.
Schlei war von 1969 bis 1981 Mitglied des Deutschen Bundestages und gehörte von 1973 bis 1974 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. Von 1974 bis 1976 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeskanzleramt.
Nach der Bundestagswahl vom 3. Oktober 1976 wurde Marie Schlei als Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit in die Bundesregierung berufen, schied jedoch bereits im Zuge einer Kabinettsumbildung im Frühjahr 1978 aus der Regierung aus.

(Franz-Josef Knöchel, Digitales Kulturerbe LVR, 2023)

Internet
www.dhm.de: Biographie Friedrich Ebert (abgerufen 09.03.2022)
stadtplan.bonn.de: Marie-Schlei-Allee, Straßenverzeichnis Schlüssel-Nr. 2521 (abgerufen 18.12.2023)

Literatur

Tielke, Martin; Giesler, Gerd (Hrsg.) (2018)
Carl Schmitt - Tagebücher 1925 bis 1929. Berlin.

Politischer Club der Friedrich-Ebert-Stiftung

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Godesberger Allee / Marie-Schlei-Allee 155
Ort
53175 Bonn - Friesdorf
Fachsicht(en)
Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1922

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Empfohlene Zitierweise
„Politischer Club der Friedrich-Ebert-Stiftung”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-20784-20111107-38 (Abgerufen: 23. Februar 2024)
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