Quarzitblock Spicher Hohlstein

Naturdenkmal „Hollsteen“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Troisdorf
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Spicher Hohlstein, Ansicht von Osten (2011).

    Spicher Hohlstein, Ansicht von Osten (2011).

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  • Spicher Hohlstein, Ansicht von Süden (2011).

    Spicher Hohlstein, Ansicht von Süden (2011).

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  • Spicher Hohlstein, Ansicht von Westen (2011)

    Spicher Hohlstein, Ansicht von Westen (2011)

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  • Spicher Hohlstein, Ansicht von der Hohlsteinstraße (2011).

    Spicher Hohlstein, Ansicht von der Hohlsteinstraße (2011).

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  • Spicher Hohlstein, Hinweistafel (2011)

    Spicher Hohlstein, Hinweistafel (2011)

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  • Spicher Hohlstein, Ansicht von der Hohlsteinstraße (2011)

    Spicher Hohlstein, Ansicht von der Hohlsteinstraße (2011)

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  • Spicher Hohlstein, Ansicht von Norden (2011).

    Spicher Hohlstein, Ansicht von Norden (2011).

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  • Spicher Hohlstein, Detailansicht der Aussprengungen (2011)

    Spicher Hohlstein, Detailansicht der Aussprengungen (2011)

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Im Troisdorfer Stadtteil Spich befindet sich im Bereich Hohlsteinstraße / Am Hang der auch „Hollsteen“ genannte Spicher Hohlstein – ein größtenteils hohler Quarzitstein samt freiliegenden Absprengungen, dessen sichtbarer Teil etwa 9 Meter lang, 6 Meter breit und 4 Meter hoch ist.
Die im Tertiär beginnende natürliche Entstehung des Quarzitblocks war vor ca. 15 Millionen Jahren abgeschlossen, die Freischwemmung und die charakteristischen Auswaschungen durch Wind, Sturm und Regen vollzogen sich im Pleistozän bis vor etwa einer Million Jahren.

Seine heutige Form verdank der Spicher Hohlstein Sprengversuchen in der Zeit der Französischen Besatzung 1810 sowie zahlreichen Einritzungen (Graffito) und Beschädigungen jüngerer Zeit und unbekannter Herkunft. Eine Hinweistafel (Text von M. Dederichs, 2001) ist bedingt durch Witterungseinflüsse und Zerstörungen mittlerweile dringend erneuerungsbedürftig.

Neben der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem riesigen Quarzitklumpen – im Jahr 1979 wollten „Zukunftsforscher“ in dem Hohlstein sogar eine Startrampe für Astronauten entdeckt haben – bietet der Stein natürlich auch Stoff für heimatliche Sagen und Legenden:

„Zahlreiche Sagen und Mythen ranken um diesen Stein und bezeugen, dass er die Menschen seit jeher beschäftigt hat. Da gibt es den gefährlichen Riesen, der sich in der Nacht zum 1. Mai den Stein als Hut auf den Kopf setzt und Angst und Schrecken unter den Spichern verbreitet. Oder die weiße Frau, die den Hohlstein in gewissen Nächten dreimal umschreitet, zum Dorf Spich wandert und jedem, dem die begegnet, eine Locke ihres Haares schenkt – die sich dann prompt zu Gold verwandelt.“ (Sticht 2005, S. 162)

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011)

Internet
de.wikipedia.org: Spicher Hohlstein (abgerufen 23.09.2011)

Literatur

Sticht, Holger Maria (2005)
Natur- und Kulturführer Wahner Heide (2. Auflage). S. 161-162, Düsseldorf.

Quarzitblock Spicher Hohlstein

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Hohlsteinstraße / Am Hang
Ort
Troisdorf - Spich
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Koordinate WGS84
50° 49′ 29,87″ N, 7° 08′ 10,44″ O / 50.82496°, 7.13623°
Koordinate UTM
32U 368733.53 5632015.77
Koordinate Gauss/Krüger
2580103.2 5632790.18

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„Quarzitblock Spicher Hohlstein”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-16941-20110926-2 (Abgerufen: 12. Dezember 2017)
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