Deutsches Vulkanmuseum Mendig

„Lava-Dome“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Museen
Gemeinde(n): Mendig
Kreis(e): Mayen-Koblenz
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Mühlsteine im Innenhof zum Lavakeller (2015)

    Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Mühlsteine im Innenhof zum Lavakeller (2015)

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  • Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig (2015)

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  • Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Rückansicht (2015)

    Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Rückansicht (2015)

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  • Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Frontansicht (2015)

    Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Frontansicht (2015)

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  • Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Innenhof zum Lavakeller (2015)

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  • Steinplastiken aus Basalt auf dem Gelände des Deutschen Vulkanmuseums „Lava-Dome“ in Mendig (2015)

    Steinplastiken aus Basalt auf dem Gelände des Deutschen Vulkanmuseums „Lava-Dome“ in Mendig (2015)

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  • Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Eingangstür zum Lavakeller (2015)

    Deutsches Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig, Eingangstür zum Lavakeller (2015)

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  • Model eines Göpel (Förderanlage im historischen Bergbau), hier als Aufzug für unterirdisch gehauene Mühlsteine am Deutschen Vulkanmuseum in Mendig (2015).

    Model eines Göpel (Förderanlage im historischen Bergbau), hier als Aufzug für unterirdisch gehauene Mühlsteine am Deutschen Vulkanmuseum in Mendig (2015).

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  • Model eines Göpel (Förderanlage im historischen Bergbau), hier als Aufzug für unterirdisch gehauene Mühlsteine am Deutschen Vulkanmuseum in Mendig (2015).

    Model eines Göpel (Förderanlage im historischen Bergbau), hier als Aufzug für unterirdisch gehauene Mühlsteine am Deutschen Vulkanmuseum in Mendig (2015).

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  • Informationstafel zum Deutschen Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig (2015)

    Informationstafel zum Deutschen Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig (2015)

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  • Steinplastik aus Basalt auf dem Gelände des Deutschen Vulkanmuseums „Lava-Dome“ in Mendig (2015); die Plastik stellt Albertus Magnus, den Schutzpatron der Vulkanologen dar.

    Steinplastik aus Basalt auf dem Gelände des Deutschen Vulkanmuseums „Lava-Dome“ in Mendig (2015); die Plastik stellt Albertus Magnus, den Schutzpatron der Vulkanologen dar.

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Das deutsche Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig bietet seit 2005 die Möglichkeit sich mit dem Thema Vulkanismus – und dabei vor allem dem lokalen Vulkanismus – anzunähern. Hier stehen die multimediale Inszenierung des Wingertsberg-Vulkan (bei Mendig) sowie der zuletzt etwa 10.930 v. Chr. erfolgte Ausbruch des Laacher Sees (Verbandgemeinde Brohltal) im Vordergrund.

Die Show „Land der Vulkane“, welche sich im Erdgeschoss des Lava-Doms befindet, visualisiert die Ausbrüche und verdeutlicht, wie dabei große Teile der Eifel von Asche und Bims bedeckt wurden. Im ersten Stockwerk befinden sich der Klettervulkan, der Märchenvulkan, ein Erdbebensimulator (eine Art Wackelbrett, welches die Verschiebung der tektonischen Platten veranschaulichen soll) sowie eine Sammlung von Steinen aus der ganzen Welt, deren Strukturen unter einer Videolupe hervorgehoben werden. Im Obergeschoss vermitteln sprechende Steine die Entstehungsgeschichte der weltweit bekanntesten Vulkane (Vesuv, Montagne Pelée, Mount St. Helens und Pinatubo).
Die Statue vor dem Lava-Dome stellt den Naturwissenschaftler und Universalgelehrten Albertus Magnus (um 1200-1280) dar, welcher als Schutzpatron der Vulkanologen gilt.

Der Lavakeller befindet sich 200 Meter vom Lava-Dome entfernt und macht den Lavastrom des Wingertsberg-Vulkans in einer Tiefe von 32 Metern unterhalb von Mendig erlebbar. Im Hof einer ehemaligen Brauerei führt eine schmale Treppe mit 150 Stufen 32 Meter in die Tiefe. Mit einer Größe von vier Quadratkilometern handelt sich hierbei um den weltweit größten unterirdischen Basalt-Abbau, welcher sich aus einem Netz von bis zu sechs Meter hohen Basalthallen zusammensetzt. Die Arbeiter achteten bei Abbau darauf, dass sie alle sechs bis acht Meter eine das Gewölbe stützende Säule stehen ließen. Der abgebaute Basalt wurde hauptsächlich zur Mühlsteinherstellung verwendet.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nutzen die zeitweise 28 Brauereien vor Ort die Abbauhohlräume mit ihren konstanten Temperaturen von 6 bis 9° Celsius und ihrer stabilen Luftfeuchtigkeit von 72% zur Lagerung des Bieres.

(Anne Gasper, Universität Koblenz-Landau, 2015)

Internet
www.lava-dome.de: „Lava-Dome“, Deutsches Vulkanmuseum Mendig (abgerufen 01.03.2015)

Literatur

Blum, Wolfgang / Meyer, Wilhelm (2006)
Deutsche Vulkanstraße. S. 72-75, o. O.
Ehses, Harald (2007)
GeoTouren. S. 98f., Neuwied.

Deutsches Vulkanmuseum Mendig

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Brauerstraße 1
Ort
56743 Mendig
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Museen
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 2005
Koordinate WGS84
50° 22′ 32,67″ N, 7° 16′ 57,45″ O / 50.37574°, 7.28262°
Koordinate UTM
32U 377886.03 5581818.71
Koordinate Gauss/Krüger
2591282.46 5582990.25

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„Deutsches Vulkanmuseum Mendig”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-115813-20150225-2 (Abgerufen: 26. Mai 2018)
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