Karte: "Grenzen der Herrschaften: Wildenburg, Reifferscheid u. Steinfeld, bei Tiefenbach Gillenberg u. Kreckel nach den Grenzbegängen von 1785.", Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, Blatt V, Wetzlar, 1894).
Copyright-Hinweis:
Fabricius, Wilhelm / gemeinfrei
Fotograf/Urheber:
Wilhelm Fabricius
Medientyp:
Bild
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Karte: "Grenzen der Herrschaften: Wildenburg, Reifferscheid u. Steinfeld, bei Tiefenbach Gillenberg u. Kreckel nach den Grenzbegängen von 1785.", Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, Blatt V, Wetzlar, 1894).
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Die Herrschaft Steinfeld war eine Verwaltungseinheit im Kurfürstentum Köln, die sich um das im 10. bzw. 11. Jahrhundert gegründete Prämonstratenserstift Steinfeld in der Eifel gebildet hatte. Sie umfasste die Orte Marmagen, Wahlen und Urft. Die Herrschaft existierte bis zur Auflösung des Klosters im Jahr 1802. Im Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz ist eine Karte der Herrschaft Steinfeld von 1785 vorhanden.
In der Herrschaft Steinfeld befinden sich Besitzungen wie Wälder, Felder, Wiesen und Mühlen, die dem Kloster von den Herzogen von Limburg und den Grafen von Are übertragen wurden. Dazu gehörten auch die Urfter und die Hallenthaler Mühle in unmittelbarer Umgebung. Marmagen gehörte ab dem 12. Jahrhundert zur Herrschaft.
Das Kloster war das Zentrum einer weltlichen Herrschaft. Der Abt war als Vorsteher des Klosters ebenfalls auch ein Territorial- und Grundherr.
Die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz 2025 fand im Kloster Steinfeld statt.
(Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)
Quelle „Grenzen der Herrschaften: Wildenburg, Reifferscheid u. Steinfeld, bei Tiefenbach Gillenberg u. Kreckel nach den Grenzbegängen von 1785.“, Ausschnitt aus der „Karte der politischen und administrativen Eintheilung der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789“ (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, Blatt V, Wetzlar, 1894).
Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. (2 Bände, Nachdruck 1965). 06_2_5_1789_Wetzlar, Bonn.
Joester, Ingrid (2018)
Der Besitz des Prämonstratenserstifts Steinfeld. (Germania sacra, Supplementband 3.) Göttingen.
Joester, Ingrid (1994)
Prämonstratenser in der Eifel: Steinfeld. In: Mötsch, Johannes u. Schoebel, Martin (Hrsg.): Eiflia sacra. Studien zu einer Klosterlandschaft, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 70.) S. 175-201. Mainz.
Joester, Ingrid (Bearb.) (1976)
Urkundenbuch der Abtei Steinfeld. In: Publikation der Gesellschaft der rheinischen Geschichtskunde 60, Köln, Bonn.
Kirfel, Helmut J. (2019)
Salvatorianer Kloster Steinfeld. In: Kleine Kunstführer, Kirchen und Klöster Bd. 1440, Regensburg (9. Auflage).
Konrads, Manfred (2020)
Walebure. Ein königliches Geschenk für Kloster Steinfeld. In: Jahrbuch 2020 des Kreises Euskirchen, S. 105ff.. Euskirchen.
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