Das historische Wegesystem innerhalb der Herrschaft Steinfeld ist hier auf Grundlage der Preußischen Uraufnahme um 1845 kartiert worden. Es hat sich herausgestellt, dass die Darstellung der Wege in der Tranchotkarte bezüglich der Darstellung in der Uraufnahme erhebliche Verschiebungen verzeichnet. Durch die gewählte Darstellung auf der Uraufnahme erhält man einen Überblick über das vorindustrielle Wege- und Straßennetzes in der ehemaligen Herrschaft Steinfeld. Im südlichen Bereich der Herrschaft verläuft eine Chaussee, die heutige B258. Sie wurde zwischen 1810 und 1845 begradigt und ausgebaut.
Bei den meisten Wegen handelt es sich um Flurwege. Erst mit der Flurbereinigung ist in den Gemarkung Marmagen von 1905 bis 1910 ein neues meist rechteckiges Flurwegenetz entstanden (vgl. die historische TK von 1936-1945). Die Gemarkung Wahlen ist später zusammengelegt worden.
Die Entwicklung des Wege- und Straßennetzes ist durch Kartenvergleich seit 1810/1845 nachzuvollziehen.
(Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)
Internet www.lvr.de: Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln (abgerufen 15.12.2025)
Literatur
Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2016)
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung. S. 214, Köln.
Historisches Wegesystem der Klosterlandschaft Steinfeld um 1845
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Empfohlene Zitierweise
Peter Burggraaff: „Historisches Wegesystem der Klosterlandschaft Steinfeld um 1845”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-356699 (Abgerufen: 7. Januar 2026)
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