Persistente Landwirtschafts- und insbesondere Ackerflächen um 1845 in der Herrschaft Steinfeld sind auf der Grundlage der Preußischen Uraufnahme dargestellt worden.
Siedlungsgeschichtlich ist Marmagen auch als „Marcomagus“ bekannt. Der Ort lag an der Römerstraße von Trier nach Köln, die auf der römischen „Tabula Peutingeriana“, einer Straßenkarte, verzeichnet ist. Marmagens Entwicklung ist von den mittelalterlichen Anfängen bis zur Säkularisation 1802 eng mit der Prämonstratenserabtei Steinfeld verbunden. Über Jahrhunderte erwarb das Kloster alle kirchlichen und weltlichen Rechte, wie die Zehnten auf die landwirtschaftlichen Erträge. Das Klosterdorf Marmagen entwickelte sich zur wichtigsten Einnahmequelle der Abtei. Ein Großteil der Einnahmen stammt aus der Landwirtschaft, die insbesondere in den Ortschaften Marmagen, Nettersheim und Steinfeld noch immer vorhanden sind. Die Flächen sind somit als persistent zu betrachten und haben einen kulturhistorischen Wert.
(Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)
Internet www.lvr.de: Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln (abgerufen am 24.11.2025)
Literatur
Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2016)
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung. S. 214, Köln.
Persistente Landwirtschaftsflächen in der Herrschaft Steinfeld seit 1845
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Empfohlene Zitierweise
Peter Burggraaff: „Persistente Landwirtschaftsflächen in der Herrschaft Steinfeld seit 1845”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-356700 (Abgerufen: 7. Januar 2026)
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