Abb. 1: Erzählstation "Flussdynamik und Mensch" am Wassererlebnispfad von Pulheim zum Rhein (2021)
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Abb. 2: Die Lage von Erzählstation 30 in der digitalen topographischen Karte Geobasis NRW (2021)
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Abb. 3: Flutrinne (ehemaliger Rheinarm) bei Erzählstation 30, Blick in Richtung Kasselberg (2016)
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Abb. 4: Ausschnitt aus der Karte Descriptio agri civitatis coloniensis (Willem Blaeu, 1662)
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Abb. 5: Ausschnitt aus der Topographischen Karte 1 : 25 000, Blatt Leverkusen von 1845 (Preußische Uraufnahme)
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Abb. 6: Ausschnitt aus der Karte des Rheinstroms im Königreich Preußen 1872
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Abb. 7: Ausschnitt aus der aktuellen Topographischen Karte 1 : 25 000 Geobasis NRW
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Abb. 8: Erzählstation 30 bei Hochwasser am 8. Januar 2018 bei 877 cm Kölner Pegel
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Vertiefungstext zum Thema Dynamische Flusslandschaft
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Abb. 1: Die Erzählstation "Flussdynamik und Mensch" am Wassererlebnispfad von Pulheim zum Rhein bei Hochwasser (2021)
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Abb. 2: Die Lage von Erzählstation 30 ist in der digitalen topographischen Karte Geobasis NRW dargestellt (2021). Sie liegt auf dem Langeler Damm nahe der Kirche St. Amandus.
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Abb. 3: Ein ehemaliger Rheinarm bei Erzählstation 30, Blick in Richtung Kasselberg (2016)
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Abb. 4: Ein Ausschnitt aus der Karte Descriptio agri civitatis coloniensis von Willem Blaeu aus dem Jahre 1662. In der Karte sind zwei Inseln im Flussbett des Rheins zu erkennen.
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Abb. 5: Ein Ausschnitt aus der Topographischen Karte 1 : 25 000, Blatt Leverkusen von 1845 (Preußische Uraufnahme). Die ehemalige Insel Dodemannsort wird als Acker genutzt. Die Insel unterhalb Hitdorf ist bereits abgedämmt. Bei Merkenich sind erste Buhnen zu erkennen.
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Abb. 6: Ausschnitt aus der Karte des Rheinstroms im Königreich Preußen 1872. Zu erkennen: Ein erweiterter Buhnenausbau, Hitdorfer Hafen, Eine Insel zwischen Langel und Hitdorf.
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Abb. 7: Der aktuelle Ausschnitt aus der digitalen topographischen Karte 1: 25 000 Geobasis NRW zeigt, dass das Flussbett des Rheines deutlich schmaler geworden ist.
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Abb. 8: Erzählstation 30 bei Hochwasser am 8. Januar 2018 bei 877 cm Kölner Pegel. Das Flussbett ist deutlich vergrößert und die Altarme des Rheins werden als Flutmulden genutzt.
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Vertiefungstext zum Thema Dynamische Flusslandschaft
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Die Erzählstation „Flussdynamik und Mensch“ (Abbildung 1) liegt auf dem Langeler Damm nahe der Kirche St. Amandus (Abbildung 2).
Bei Normalwasser quert man auf dem Weg zum heutigen Rheinufer einen ehemaligen Rheinarm (Abbildung 3). Aus historischen Karten lässt sich die Entwicklung über die letzten rund 350 Jahre rekonstruieren. Sie dokumentieren die Entwicklung von einem Fluss mit zahlreichen Inseln zu einer Schifffahrtsstraße nahezu ohne Inseln.
Ein Ausschnitt aus der Karte Descriptio agri civitatis coloniensis von Willem Blaeu aus dem Jahre 1662 (Abbildung 4) zeigt zwei solcher Inseln im Rhein. Eine davon liegt oberhalb Hitdorf, die andere vor Rheinkassel. Letztere wurde Dodemannsorth genannt, weil dort oft Ertrunkene angespült wurden. Sankt Amandus lag damals am Rheinufer. In der Preußischen Uraufnahme von 1845 (Abbildung 5) wird Dodemannsort, die ehemalige Insel, als Acker genutzt. Die Insel unterhalb Hitdorf ist oberstrom bereits durch natürliche Prozesse abgedämmt. Außerdem erkennt man bei Merkenich erste Buhnen, die in den Fluss hinein gebaut wurden, um eine Verengung des Flussbettes zu erreichen. Es war die Zeit, in der sich das Geschehen am Flussufer grundlegend wandelte. Mit dem Einsatz der Dampfschiffe wurde das Treideln auf dem Leinpfad (Erzählstation 22) aufgegeben und der Umbau des Flusses zur Schifffahrtsstraße wurde verstärkt. 1872 (Abbildung 6) ist der Ausbau deutlich weiter fortgeschritten. Buhnen zwischen Merkenich und Kasselberg sowie zwischen Rheinkassel und Langel zwingen den Fluss zu Anlandungen und engen ihn weiter ein. In Hitdorf entsteht unterhalb der ehemaligen Insel der Hitdorfer Hafen. Zwischen Langel und Hitdorf liegt etwa in Flussmitte eine Insel, die wohl nur kurz existierte, da sie in der Karte von 1900 (Preußischen Neuaufnahme) nicht mehr dargestellt ist.
Die aktuelle Karte (Abbildung 7) zeigt, dass das Flussbett des Rheines deutlich schmaler geworden ist. Bei Hochwasser werden die dem Fluss abgerungenen Flächen jedoch überflutet (Abbildung 8) und die Altarme als Flutmulden genutzt.
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