Abb. 1: Erzählstation "Leinpfad" am Wassererlebnispfad von Pulheim zum Rhein (2021)
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Abb. 2: Die Lage von Erzählstation 22 in der digitalen topographischen Karte Geobasis NRW 2021
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Abb. 3: Blick auf den Leinpfad Richtung Merkenich (2017)
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Abb. 4: Von Pferden gezogene ("getreidelte") Flussschiffe am Rheinufer in Köln
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Abb. 5: Leinpfad 1845 und heutiges Rheinufer; Ausschnitt aus der preußischen Uraufnahme
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Abb. 6: Erinnerungstafel an den Leinpfad in Kaiserswerth (2009)
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Abb. 7: Treideldenkmal in Stürzelberg (2018)
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Abb. 8: Treidlerbrunnen in Wesseling aus dem Jahre 1987 (2013)
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Vertiefungstext zum Thema Dynamische Flusslandschaft
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Abb. 1: Erzählstation "Leinpfad" am Wassererlebnispfad von Pulheim zum Rhein (2021).
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Abb. 2: Die Erzählstation 22 Leinpfad liegt Ecke Leinpfad/Hitdorfer Fährweg. Die Lage ist in der digitalen topographischen Karte Geobasis NRW 2021 dargestellt.
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Abb. 3: Blick auf den Leinpfad Richtung Merkenich; Aufnahme vom 16. November 2017 bei 490 cm Kölner Pegel. Das Foto des naturnahen Pfades wurde wenige Meter nördlich der Erzählstation aufgenommen.
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Abb. 4: Von Pferden gezogene ("getreidelte") Flussschiffe am Rheinufer in Köln; aus dem Woensam-Panorama 1531 (von privat).
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Abb. 5: Leinpfad 1845 und heutiges Rheinufer; Ausschnitt aus der preußischen Uraufnahme 1 :25 000 Blatt 4907 Leverkusen Geobasis NRW 2017
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Abb. 6: Erinnerungstafel an den Leinpfad an der Stadtmauer in Kaiserswerth (2009).
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Abb. 7: Treideldenkmal auf dem Dorfplatz in Stürzelberg (2018). Es zeigt einen Schiffer, ein Pferd und einen angedeuteten Schiffsbug.
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Abb. 8: Treidlerbrunnen von Jan Schlesinger in Wesseling aus dem Jahre 1987 (2013).
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Vertiefungstext zum Thema Dynamische Flusslandschaft
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Die Erzählstation „Leinpfad“ (Abbildung 1) liegt an der Ecke Leinpfad/Hitdorfer Fährweg (Abbildung 2).
Der historische Leinpfad war als rund 7 Meter breiter Treidelpfad am Rheinufer angelegt (Abbildung 3). Der Blick auf den hier noch naturnahen Pfad wurde wenige Meter nördlich der Erzählstation aufgenommen. Beim „Treideln“ zogen Treidelpferde und Treidelknechte an dicken Hanfseilen die Schiffe stromaufwärts, wie es in vielen historischen Darstellungen vom Rhein dargestellt ist (Abbildung 4). Die Nutzung des den ganzen schiffbaren Rhein begleitenden Leinpfades war Fuhrwerken und Viehtreibern untersagt.
Mit dem Aufkommen der Schleppdampfschiffe ab etwa 1850 ging die Ära der Treidelschifffahrt zu Ende. Buhnen wurden vom Ufer in den Fluss gebaut und zwangen ihn zur Ablagerung von Lehm und Sand. Deshalb entfernt sich der Leinpfad Richtung Worringen immer mehr vom heutigen Ufer (Abbildung 5). Neben zahlreichen Wegenamen finden sich im Rheinland Stellen der Erinnerung an den ehemaligen Leinpfad. Eine Tafel in Kaiserswerth an der Stadtmauer erinnert an den einst bedeutenden Wirtschaftszweig des Treidelns (Abbildung 6). In Stürzelberg wurde 2001 auf dem Dorfplatz ein Treideldenkmal errichtet (Abbildung 7). Wesseling hat seit 1987 einen von Jan Schlesinger geschaffenen Treidlerbrunnen (Abbildung 8).
In Köln weisen lediglich Namen auf die alte Wirtschaftsweise hin wie Rodenkirchener Leinpfad, Sürther Leinpfad, Weißer Leinpfad.
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