Tersteegenhaus in Sülz

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Architekturgeschichte
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 55′ 3,51″ N: 6° 55′ 38,16″ O / 50,91764°N: 6,92727°O
Koordinate UTM 32.354.306,19 m: 5.642.712,36 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.565.249,97 m: 5.642.894,14 m
  • Haupteingang der Evangelischen Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

    Haupteingang der Evangelischen Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

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  • Evangelische Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

    Evangelische Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

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  • Evangelische Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

    Evangelische Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

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  • Glockenturm der Evangelischen Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

    Glockenturm der Evangelischen Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

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  • Erker der Evangelischen Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

    Erker der Evangelischen Kirche Tersteegenhaus in Köln-Sülz (2021)

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In der Emmastraße 6 befindet sich die erste evangelische Kirche von Sülz, das Tersteegenhaus. 1924 erwarb die evangelische Gemeinde den südlichen Baublock zur Wittekindstraße zwecks Errichtung eines Gemeindehauses und einer Kirche für die etwa 10.000 Gläubigen in Sülz. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage wurde nur das Gemeindehaus nach Plänen der Architekten Heinrich Mattar und Eduard Scheler als markantes, mehrgeschossiges Eckgebäude aus rotbläulichem Backstein mit architektonischen Elementen und Skulpturen aus dunkler Basaltlava gebaut.

Der Eingang liegt in einem wuchtig wirkenden, zentralen altarartigen Vorbau aus Basalt, und wird von Bildhauerarbeiten des Kölner Bildhauers Jakob Wilhelm „Willy“ Meller (1887-1974) umrahmt, die Weinreben, Kornähren sowie Kreuz und Kelch darstellen. Fünf, von Lisenen flankierte, über zwei Etagen reichende, hochrechteckige Fenster in sich nach oben öffnenden Nischen gliedern den Mittelrisalit. Je eine ein Tier oder Pflanze darstellende Skulptur aus Basalt bildet einen markanten Schlusspunkt zwischen den Fenstern und der gewellten Traufe. An der Wittekindstraße akzentuiert ein dezentral angebrachter, zweieinhalb Geschosse hoher Erker – von Ecklisenen und gemauerten Kanten vertikal gegliedert – die Front. Ähnlich dem Mittelrisalit an der Emmastraße ist er durch abgerundete Übergänge mit der Hauptfassade verbunden. Eine Figurengruppe oberhalb der drei ovalen oberen Fenster betont den welligen Traufabschluss. Als Kontrast dazu wurde 1956 der Glockenturm in modernen Formen an der Emmastraße angefügt.

Baudenkmal
Mit Eintragung vom 13. Januar 1983 wurde das Gemeindezentrum unter der laufenden Nr. 1264 als Baudenkmal in die Kölner Denkmalliste aufgenommen (www.stadt-koeln.de).

(Alexander Hess, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. - Regionalverband Köln, 2021)

Quelle
Begleittext zum Corona-Spaziergang „Backsteinexpressionismus in Köln-Sülz“ des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., Köln 2021.

Internet
www.stadt-koeln.de: Suche in der Denkmalliste Köln (abgerufen 06.05.2021)
de.wikipedia.org: Willy Meller (abgerufen 16.08.2021)

Tersteegenhaus in Sülz

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Emmastraße 6
Ort
50937 Köln - Sülz
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Architekturgeschichte
Erfassungsmaßstab
Keine Angabe
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1924

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Empfohlene Zitierweise
Alexander Hess, „Tersteegenhaus in Sülz”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-332643 (Abgerufen: 16. Oktober 2021)
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