Wohn- und Geschäftshaus „Müllersgehren“, Heumarktstraße 1

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Denkmalpflege
Gemeinde(n): Wülfrath
Kreis(e): Mettmann
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Wohn- und Geschäftshaus „Müllersgehren“, Heumarktstraße 1 in Wülfrath (1978)

    Wohn- und Geschäftshaus „Müllersgehren“, Heumarktstraße 1 in Wülfrath (1978)

    Copyright-Hinweis:
    Neu-Kock, Roswitha / Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Roswitha Neu-Kock
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Wohn- und Geschäftshaus "Müllersgehren", Heumarktstraße 1/3, Wülfrath, Denkmallistenblatt

    Wohn- und Geschäftshaus "Müllersgehren", Heumarktstraße 1/3, Wülfrath, Denkmallistenblatt

    Copyright-Hinweis:
    Stadt Wülfrath, Untere Denkmalbehörde
    Medientyp:
    Dokument
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Wülfrath-Wülfrath, Heumarktstraße 1 /3, Wohn- und Geschäftshaus "Müllersgehren" (2009)

    Wülfrath-Wülfrath, Heumarktstraße 1 /3, Wohn- und Geschäftshaus "Müllersgehren" (2009)

    Copyright-Hinweis:
    Stadt Wülfrath - Untere Denkmalbehörde
    Fotograf/Urheber:
    Stadt Wülfrath - Untere Denkmalbehörde
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Das Haus „Müllersgehren“ ist ein zweigeschossiges Fachwerkhaus-Doppelhaus mit Kreuzgiebel. Typisch für den bergischen Baustil ist es außen mit Holz verkleidet. Das Gebäude lässt sich nicht exakt datieren, stammt aber in Teilen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Später wurde ein Ladeneinbau im Erdgeschoss vorgenommen. Im Jahr 1842 war hier die erste Poststation Wülfraths untergebracht, damals als Pferdepost. Ein Schild über dem Ladeneingang weist heute noch darauf hin.

Das Gebäude steht am ehemaligen Heumarkt. Hier wurde, wie der Name bereits andeutet, einer der vier viertägigen, (steuer-)freien Märkte von Wülfrath abgehalten, die der Stadt nach dem verheerenden Brand von 1578 von Herzog Wilhelm V. zu Jülich und Berg zur Unterstützung des Wiederaufbaus zugesprochen wurden. Durch die Märkte begünstigt, erlebte Wülfrath nach dem Brand wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Das Objekt „Müllersgehren“ ist ein eingetragenes Baudenkmal (LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Datenbank-Nummer 67691 / Denkmalliste der Stadt Wülfrath, laufende Nummer A 027, Eintragungstext vom 14.07.1982 siehe PDF-Datei in der Mediengalerie).

(Sandra Schmid und Axel C. Welp, LVR-Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.wuelfrath.net: Stadt Wülfrath - Bau- und Bodendenkmäler in Wülfrath (abgerufen: 28.09.2016)

Wohn- und Geschäftshaus „Müllersgehren“, Heumarktstraße 1

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Heumarktstraße 1
Ort
42489 Wülfrath - Innenstadt
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Übernahme aus externer Fachdatenbank
Historischer Zeitraum
Beginn 1770, Ende 1830
Koordinate WGS84
51° 16′ 53,1″ N, 7° 02′ 4,89″ O / 51.28142°, 7.03469°
Koordinate UTM
32U 362936.83 5682954.55
Koordinate Gauss/Krüger
2572235.04 5683462.99

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Wohn- und Geschäftshaus „Müllersgehren“, Heumarktstraße 1”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/BODEON-67691-15092016-254857 (Abgerufen: 26. Mai 2018)
Seitenanfang