Wirtschaftshof Rhoda in Heisterbacherrott

Hof „Roda“, „Royde“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Königswinter
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 41′ 46,25″ N: 7° 13′ 45,76″ O 50,69618°N: 7,22938°O
Koordinate UTM 32.374.950,34 m: 5.617.535,29 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.586.904,04 m: 5.618.569,78 m
  • Blick auf Heisterbacherrott (2011)

    Blick auf Heisterbacherrott (2011)

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  • Steinerner Wegehinweis in Heisterbacherrott (2011)

    Steinerner Wegehinweis in Heisterbacherrott (2011)

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  • Heisterbacherrott

    Heisterbacherrott

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Der heutige, seit 1969 als Stadtteil zu Königswinter gehörende Ort Heisterbacherrott ist aus einem ehemaligen Wirtschaftshof der Zisterzienserabtei Heisterbach hervorgegangen. Der 1173 als „Rhoda“ erwähnte Ort wird am 1. November 1305 als Heisterbacher Hof „Royde“ zur Bebauung zum Nutzen der Abtei an den Konversen (Laienbruder) Heinrich von Drolshagen (Drulshayn) übertragen, der all seine Güter dem Kloster vermacht hatte.

Spätestens ab 1555 war Heisterbacherrott eine Honschaft (die unterste Verwaltungseinheit) im bergischen Amt Löwenburg (Holdt 2008). In der Anfang des 19. Jahrhunderts durchgeführten Topographischen Aufnahme der Rheinlande lautete der Ortsname noch Heisterbacheroth (de.wikipedia.org).
In seinen Erläuterungen zu der Karte der politischen und administrativen Eintheilung der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789 im Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz führt Wilhelm Fabricius (1898, S. 315, Nr. 211) den Ort als „Honschaft Heisterbacherrott (Sieg)“ mit einer Gemarkungsgröße von 200 Hektar im Bergischen „Amt Löwenburg und Lülsdorf, Amt Löwenburg, Gericht Botamt Dollendorf, Kirchspiel Nieder-Dollendorf“ an. Zusammen mit der „Honsch. Ndr.-Dollendorf m. Pfaffenrödchen“ werden ebendort für das Jahr 1792 insgesamt 511 Einwohner angegeben.

Die Lage des Wirtschaftshofes ist auf den historischen Karten der „Topographischen Aufnahme der Rheinlande“ (Tranchot / von Müffling, 1801-1828) und den Karten der zwischen 1836 und 1850 erarbeiteten preußischen Uraufnahme nicht mehr eindeutig zu lokaliseren und daher hier mit einer symbolischen Geometrie im Bereich „Frohnhof“ dargestellt.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2009/2022)

Internet
de.wikipedia.org: Heisterbacherrott (abgerufen 11.10.2022)

Literatur

Brunsch, Swen Holger (1998)
Das Zisterzienserkloster Heisterbach von seiner Gründung bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. (Bonner Historische Forschungen, 58.) S. 114f. u. 422, Siegburg.
Fabricius, Wilhelm (1898)
Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. (2 Bände, Nachdruck 1965). Bonn.
Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 618, Stuttgart.
Holdt, Ulrike (2008)
Die Entwicklung des Territoriums Berg. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, V.16.) S. 21-22, Nr. 258, Bonn.
Stangen, Karl-Ernst (1986)
Grundherrliche Höfe und Freihöfe in Oberdollendorf und Römlinghoven. In: van Rey: Oberdollendorf und Römlinghoven (1986), S. 103-122. S. 103-122, o. O.

Wirtschaftshof Rhoda in Heisterbacherrott

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Am Frohnhof
Ort
53639 Königswinter - Heisterbacherrott
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1173 bis 1305

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„Wirtschaftshof Rhoda in Heisterbacherrott”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-FJK-20100630-0039 (Abgerufen: 5. Februar 2023)
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