Regionale 2010-Projekt „Modellhafte Konzeptentwicklung Klosterlandschaft Heisterbacher Tal“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Königswinter
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Die Visualisierung der mittelalterlichen Abteigebäude von Heisterbach als rekonstruierter Grundriss durch Plattenbänder im Boden, hier der Bereich des "Pleasuregrounds" vor der Heisterbacher Chorruine (2014).

    Die Visualisierung der mittelalterlichen Abteigebäude von Heisterbach als rekonstruierter Grundriss durch Plattenbänder im Boden, hier der Bereich des "Pleasuregrounds" vor der Heisterbacher Chorruine (2014).

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  • Plan "Umgestaltung der Klosterlandschaft Heisterbach" (an der Zehntscheune der ehemaligen Abtei, 2014).

    Plan "Umgestaltung der Klosterlandschaft Heisterbach" (an der Zehntscheune der ehemaligen Abtei, 2014).

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  • Ein offen belassener Gewölberest der historischen Abteigebäude südlich der Heisterbacher Chorruine, ein Relikt der archäologischen Ausgrabungen seit 2010 (2014)

    Ein offen belassener Gewölberest der historischen Abteigebäude südlich der Heisterbacher Chorruine, ein Relikt der archäologischen Ausgrabungen seit 2010 (2014)

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  • Plan zur "Klosterlandschaft Heisterbach" am barocken Klosterttor zur ehemaligen Abtei (2014).

    Plan zur "Klosterlandschaft Heisterbach" am barocken Klosterttor zur ehemaligen Abtei (2014).

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  • Der Zugang zur ehemaligen Abtei Heisterbach und das barocke Torhaus nach der Umgestaltung im Rahmen des Regionale 2010-Projekts (2014)

    Der Zugang zur ehemaligen Abtei Heisterbach und das barocke Torhaus nach der Umgestaltung im Rahmen des Regionale 2010-Projekts (2014)

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  • Die Heisterbacher Chorruine, im Vordergrund ist die Visualisierung der mittelalterlichen Abteigebäude als rekonstruierter Grundriss durch Plattenbänder im Boden zu sehen (2014)

    Die Heisterbacher Chorruine, im Vordergrund ist die Visualisierung der mittelalterlichen Abteigebäude als rekonstruierter Grundriss durch Plattenbänder im Boden zu sehen (2014)

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  • Die Heisterbacher Chorruine und das davor befindliche Caesariusdenkmal bei Königswinter (2014)

    Die Heisterbacher Chorruine und das davor befindliche Caesariusdenkmal bei Königswinter (2014)

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  • Der frühere Standort des zweischaligen Springbrunnens im Bereich des Speisesaals der Abtei Heisterbach, heute durch einen modernen Brunnen auf dem "Pleasureground" visualisiert (2014).

    Der frühere Standort des zweischaligen Springbrunnens im Bereich des Speisesaals der Abtei Heisterbach, heute durch einen modernen Brunnen auf dem "Pleasureground" visualisiert (2014).

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Die Regionale 2010
Die Regionale, eine regionale Strukturfördermaßnahme in Nordrhein-Westfalen, wurde 2010 unter dem Motto „Brückenschläge“ von der Region Köln/Bonn ausgerichtet. Unter Beteiligung der Städte Köln, Bonn und Leverkusen sowie der Kreise Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Sieg-Kreis wurden zu den Themenbereichen „Bildung“, „Mobilität“ und „Natur“ rund 40 Projekte entwickelt, zum Teil über Kommunal- und Kreisgrenzen hinweg vernetzt.

Das Projekt „Klosterlandschaft Heisterbacher Tal“
Die Landschaft um das Kloster Heisterbach war bereits 1994 Anlass eines ersten Symposiums. In den Folgejahren wurden erste Untersuchungsergebnisse zur historischen, archäologischen, landschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des ehemaligen Klosterbereichs veröffentlicht (vgl. Literatur).
Thema des Regionale 2010-Projektes „Klosterlandschaft Heisterbacher Tal“ wurde die nachhaltige Entwicklung der eher kleinräumigen Kloster- und Kulturlandschaft Heisterbach und deren gestalterische Aufwertung. Vorrangiges Ziel dabei sollte es sein, „die verschiedenen Zeitschichten des mönchischen Lebens und Wirkens ebenso wie die Raumgestaltung nach der Säkularisation“ erfahrbar zu machen (klosterlandschaft-heisterbach.de).
Die hierbei vorgesehene Wiederherstellung historischer Raumstrukturen betrifft somit nicht alleine die mittelalterliche Phase der Gründung der Abtei und ihre barocken Erweiterungen, sondern auch die nach der Säkularisation 1803 erfolgte Umgestaltung zu einem englischen Landschaftsgarten wie auch das Wirken des Konvents der Cellitinnen in den Jahren 1918-2008.

Die Umgestaltung und Neuordnung der Klosterlandschaft
Die Realisierung der freiräumlichen Neuordnung befindet sich in der laufenden Umsetzung. Erste Ergebnisse sind inzwischen vor Ort sichtbar und werden zum Teil auch über Informationstafeln und Pläne dokumentiert (vgl. Abbildungen und Texte der Informationstafeln):
  • Vor dem barocken Torhaus wurde der Eingangsbereich und der Vorplatz mit Basalt-Kleinsteinpflaster neu befestigt.
  • Nördlich der Abtei wurde ein neuer Parkplatz angelegt, der den ehemals auf der gegenüberliegenden Seite der Heisterbacher Straße (L 268) befindlichen Platz ersetzt.
  • Im Bereich des ehemaligen Parkplatzes hinter der L 268 wurde bereits 2010 ein Fischteich in historischer Lage neu angelegt.
  • Im Bereich rund um die berühmte Heisterbacher Chorruine – der zentrale Landschaftspark bzw. „Pleasureground“ der Familie Lippe-Biesterfeld – wurden neue Rasenflächen und Rundwege angelegt. Damit einher ging eine Visualisierung der mittelalterlichen Abteigebäude und der barocken Anbauten, deren Dimensionen als rekonstruierter Grundriss durch Plattenbänder im Boden ablesbar gemacht wurden.
  • Der frühere Standort des zweischaligen Springbrunnens im Bereich des Speisesaals der Abtei (seinerzeit zugleich der einzig beheizbare Raum des Klosters) findet sich heute ebenfalls durch einen modernen Brunnen auf dem Pleasureground visualisiert. Der originale romanische Brunnen ist aus konservatorischen Gründen in der Zehntscheune der Abtei untergebracht.
  • Als eine Art „Guckloch in die Vergangenheit“ fungiert südlich der Chorruine ein offen belassener Gewölberest, der ein Relikt der archäologischen Ausgrabungen seit 2010 ist.
  • Der Baumgarten südlich des Pleasuregrounds entwickelt sich nach historischem Vorbild allmählich wieder zu einer Streuobstwiese. Hier wurden Basaltlava-Sitzmauern eingerichtet sowie neue Wege angelegt und bestehende erneuert, die zu Erkundungen und Spaziergängen in der weiträumigen Klosterlandschaft einladen sollen.
(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2014)

Internet
www.regionale2010.de: Webauftritt der Regionale 2010 (z.Zt. im Umbau, dortiges Dokumentations-PDF zum Download, abgerufen 14.01.2014)
www.klosterlandschaft-heisterbach.de (abgerufen 14.01.2014)
virtuellesbrueckenhofmuseum.de, Virtuelles Brückenhofmuseum: Galerie mit verschiedenenen Rekonstruktion der Heisterbacher Klosterkirche (11 Bilder, 2010, abgerufen 14.01.2014)
de.wikipedia.org: Regionale (Nordrhein-Westfalen) (abgerufen 14.01.2014)

Literatur

Burggraaff, Peter / Kleefeld, Klaus-Dieter (2001)
Bestandsaufnahme und Kulturlandschaftsanalyse Heisterbacher Tal (Gutachten für das Projekt "Modellhafte Konzeptentwicklung Kulturlandschaft Heisterbacher Tal", Manuskript). Köln.
Burggraaff, Peter; Kleefeld, Klaus-Dieter (2002)
Modellhafte Konzeptentwicklung Kulturlandschaft Heisterbacher Tal. In: Klosterlandschaft Heisterbacher Tal. Ein integratives Konzept zum Umgang mit einer historischen Kulturlandschaft. Eine FNBL-Exkursion am 12. Juni 2002 (hrsg. von der Koordinationsstelle für den Fortbildungsverbund Berufsfeld Natur und Landschaft), S. 53-73. Wetzlar.
Fischer, Eberhard / Killmann, Dorothee (2000)
Flora und Vegetation in der Kulturlandschaft des Heisterbacher Tales (Gutachten für das Projekt "Modellhafte Konzeptentwicklung Kulturlandschaft Heisterbacher Tal", Manuskript). Koblenz.
Schmidt, Markus (2005)
Parkanlage Kloster Heisterbach, I. Anlagengenese, Bewertung, Konzeption (im Rahmen des Projektes "Modellhafte Konzeptentwicklung Kulturlandschaft Heisterbacher Tal", Manuskript Juli 2005). o. O.
Tittmann, Susanne / Schmidt, Markus (2005)
Parkanlage Kloster Heisterbach, I. Bestandserhebung (im Rahmen des Projektes "Modellhafte Konzeptentwicklung Kulturlandschaft Heisterbacher Tal", Manuskript Juni 2005). o. O.

Regionale 2010-Projekt „Modellhafte Konzeptentwicklung Klosterlandschaft Heisterbacher Tal“

Schlagwörter
Ort
53639 Königswinter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 2010
Koordinate WGS84
50° 41′ 41,63″ N, 7° 12′ 48,53″ O / 50.6949°, 7.21348°
Koordinate UTM
32U 373824.35 5617419.52
Koordinate Gauss/Krüger
2585783.34 5618408.43

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„Regionale 2010-Projekt „Modellhafte Konzeptentwicklung Klosterlandschaft Heisterbacher Tal“”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-83475-20140114-2 (Abgerufen: 21. November 2018)
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