Müllershammer im LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Museen
Gemeinde(n): Lindlar
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Der Müllershammer im LVR-Freilichtmuseum Lindlar (2012)

    Der Müllershammer im LVR-Freilichtmuseum Lindlar (2012)

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  • Lumpenreißwolf im Gebäude des Müllershammers im LVR-Freilichtmuseum Lindlar (2017)

    Lumpenreißwolf im Gebäude des Müllershammers im LVR-Freilichtmuseum Lindlar (2017)

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  • Nahaufnahme des Lumpenreisswolfs im Lindlarer Müllershammer (2012).

    Nahaufnahme des Lumpenreisswolfs im Lindlarer Müllershammer (2012).

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  • Exponate im Müllershammer, darunter der alter Lumpenreißwolf (Mitte), der mittels Wasserkraft über die Transmissionen angetrieben wird (2012)

    Exponate im Müllershammer, darunter der alter Lumpenreißwolf (Mitte), der mittels Wasserkraft über die Transmissionen angetrieben wird (2012)

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  • Dauerausstellung "Textile Wege" im Müllershammer (2012)

    Dauerausstellung "Textile Wege" im Müllershammer (2012)

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  • Der Lingenbach führt durch das LVR-Freilichtmuseum Lindlar und speist den Teich am Müllershammer (2012)

    Der Lingenbach führt durch das LVR-Freilichtmuseum Lindlar und speist den Teich am Müllershammer (2012)

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  • Das Wasserrad des Müllershammers (2012)

    Das Wasserrad des Müllershammers (2012)

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  • Fühlspiel in der Dauerausstellung "Textile Wege" (2012)

    Fühlspiel in der Dauerausstellung "Textile Wege" (2012)

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  • Dauerausstellung "Textile Wege" im Müllershammer (2012)

    Dauerausstellung "Textile Wege" im Müllershammer (2012)

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  • Blick auf den Teich am Müllershammer (2012)

    Blick auf den Teich am Müllershammer (2012)

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Der Müllershammer: Vom Hammerwerk zur Lumpenreißerei
Seit Oktober 2011 können die Museumsgäste im LVR-Freilichtmuseum Lindlar die Lumpenreißerei Müllershammer besichtigen. Der Müllershammer stand ursprünglich im Tal der Leppe. Dort war ihm ein kleiner Stausee vorgelagert, der für einen kontinuierlichen Betrieb des Wasserrades sorgte. Diese Situation ist im Museumsgelände nachempfunden. Aus dem oberhalb des Gebäudes liegenden Teich fließt jedoch kein Wasser auf das Mühlrad: Der geringe Zulauf aus dem kleinen Lingenbach, einem Nebengewässer der Lennefe, würde nur zu sehr kurzen Betriebs-, aber dafür zu langen Standzeiten führen. Damit jedoch die Funktionsweise des Wasserrades und der von ihm angetriebenen Maschinen jederzeit im Einsatz gezeigt werden kann, bewerkstelligt eine dankenswerter Weise von der Lindlarer Firma ONI-Wärmetrafo GmbH gesponserte elektrische Pumpenanlage einen Wasserkreislauf.

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei der rund 200 Jahre alten Anlage ursprünglich um ein Hammerwerk. Ab etwa 1880 entstand dort aus gerissenen Lumpen die sogenannte Kunstwolle, die naheliegende Spinnereien und Webereien wiederum zu preiswertem Garn und Stoffen einfacher Qualität verarbeiteten. Neben der facettenreichen Geschichte des Gebäudes widmet sich die im Müllershammer gezeigte, interaktive Dauerausstellung „Textile Wege“ der Verwertung von Altkleidern, historisch wie auch aktuell, und dem Umgang mit unserer Zweiten Haut. Zu den besonderen Exponaten zählen ein rund 100 Jahre alter Lumpenreißwolf und eine historische Waschmaschine, die regelmäßig in Betrieb zu sehen sind. Angetrieben werden sie von einem rückenschlächtigen Wasserrad, das in Anlehnung an das Originalrad rekonstruiert wurde.

Im Dachgeschoss des Müllershammers befindet sich die „Umweltwerkstatt“, die für museumspädagogische Aktionen rund um die Themen Energie, Recycling und Wasser genutzt wird.

Der Müllershammer ist während der regulären Öffnungszeiten des Museums zugänglich.

(Anka Dawid, LVR-Freilichtmuseum Lindlar, 2014)

Internet
www.bergisches-freilichtmuseum.lvr.de (abgerufen 10.01.2014)

Literatur

Dawid, Anka (2013)
Der Müllershammer im LVR-Freilichtmuseum Lindlar. (Rheinische Kunststätten 546.) Köln.
Dawid, Anka (2012)
Textile Wege: Die neue Dauerausstellung im Müllershammer. In: Freilichtblick, Heft 19, S. 7-12. Lindlar.
Kamp, Michael (2007)
Wie man aus Lumpen Geld macht - ein Beitrag zum global playing im Zeitalter von Wasserrad und Dampfmaschine. In: Freilichtblick 18, S. 6-13. Lindlar.

Müllershammer im LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Museen
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1800 bis 1820
Koordinate WGS84
51° 00′ 41,3″ N, 7° 20′ 55,57″ O / 51.01147°, 7.34877°
Koordinate UTM
32U 384165.81 5652398.13
Koordinate Gauss/Krüger
2594698.71 5653789.26

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„Müllershammer im LVR-Freilichtmuseum Lindlar”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-83266-20140109-2 (Abgerufen: 19. Februar 2018)
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