Heidelandschaft des Naturschutzgebiets „Kaninchenberge“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hünxe
Kreis(e): Wesel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Heidelandschaft der Kaninchenberge

    Heidelandschaft der Kaninchenberge

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    Sandmagerrasen im Naturschutzgebiet Kaninchenberge

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  • Trockenheide im Naturschutzgebiet Kaninchenberge

    Trockenheide im Naturschutzgebiet Kaninchenberge

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  • Bodensaurer Eichenwald

    Bodensaurer Eichenwald

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    Birken auf Sandboden

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  • Bodensaurer Eichenwald im Naturschutzgebiet Kaninchenberge

    Bodensaurer Eichenwald im Naturschutzgebiet Kaninchenberge

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  • Alte Eiche mit freien Wurzeln

    Alte Eiche mit freien Wurzeln

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  • Birken in der Trockenheide

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  • Sandmagerrasen mit Silbergras

    Sandmagerrasen mit Silbergras

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  • Ausgewachsenes Zauneidechsenmännchen (Lacerta agilis), aufgenommen im Raum Düsseldorf (2008).

    Ausgewachsenes Zauneidechsenmännchen (Lacerta agilis), aufgenommen im Raum Düsseldorf (2008).

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Das etwa 104 Hektar große Naturschutzgebiet „Kaninchenberge“ in Hünxe ist ein Dünenzug der Lippe und Überrest eines größeren Heidegebietes, welches in früheren Jahrhunderten nur durch die Lippe von den Drevenacker Dünen getrennt wurde.
In der größten noch vorhandenen Heide im Kreis Wesel bekommt man ein Bild davon, wie diese Landschaft im späten Mittelalter zur Zeit der Heidewirtschaft ausgesehen haben muss.

Das heutige Erscheinungsbild ist geprägt von der Nutzungsform dieser Landschaft. Mit der zunehmenden Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert wurden viele Heiden aufgeforstet und Magerrasen durch Düngeeinträge als Acker nutzbar gemacht. Auf diese Weise sind Heiden und Magerrasen bis auf wenige Reste aus unserem heutigen Landschaftsbild verschwunden. Die Kaninchenberge umfassen immer noch die größten zusammenhängenden Trocken- und Sandheiden am Unteren Niederrhein. Vor allem im August, wenn die rosafarbene Besenheide blüht und die zahlreichen Feldgrillen zirpen, lohnt es sich, dieses Gebiet zu besuchen.
Eine weitere Besonderheit sind die großflächigen, lückigen Silikatmagerrasen. Auf dem den trockenen und nährstoffarmen Sandböden wächst vor allem das Silbergras.

Durch eine extensive Beweidung mit durchziehenden Schafherden sollen die offenen Lebensräume der Kaninchenberge erhalten bleiben. Die Verbreitung der einwandernden Spätblühenden Traubenkirsche, eine wuchskräftige Problemart aus Nordamerika, gefährdet jedoch unsere heimischen, bodenständigen Waldtypen, insbesondere die alten, bodensauren Eichenwälder und das für viele Pflanzen- und Tierarten bedeutsame Offenland.

Die sonnigen Offenland- und angrenzenden Waldflächen bieten vielen Vogelarten wie dem Baumpieper einen Lebensraum. Auch Reptilien wie Zauneidechse und Blindschleiche besiedeln das Gebiet zahlreich.

(Biologische Station im Kreis Wesel e.V., 2013. Erstellt im Zuge des Projektes „Kulturlandschaft am Niederrhein“. Ein Projekt im Rahmen des LVR Netzwerks Umwelt.)

Literatur

(o.J.)
Fachinformation Naturschutzgebiet Kaninchenberge (WES-046). Recklinghausen. Online verfügbar: http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/nsg/de/fachinfo/gebiete/gesamt/WES_046, abgerufen am 19.11.2013

Heidelandschaft des Naturschutzgebiets „Kaninchenberge“

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Koordinate WGS84
51° 37′ 30,14″ N, 6° 41′ 43,65″ O / 51.62504°, 6.69546°
Koordinate UTM
32U 340483.33 5721850.8
Koordinate Gauss/Krüger
2548203.39 5721413.4

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„Heidelandschaft des Naturschutzgebiets „Kaninchenberge“”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-79930-20131121-2 (Abgerufen: 18. August 2018)
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