Wallfahrtskapelle auf dem Schwarzenberg bei Kelberg

Pestkapelle zur „Schmerzhaften Mutter Gottes“, Schwarzenbergkapelle

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Kelberg
Kreis(e): Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Die Westseite der Schwarzenbergkapelle in Kelberg mit der 2006 vom damaligen Kelberger Bürgermeister Werner Blum gestifteten neuen Glocke (2009).

    Die Westseite der Schwarzenbergkapelle in Kelberg mit der 2006 vom damaligen Kelberger Bürgermeister Werner Blum gestifteten neuen Glocke (2009).

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Schwarzenbergkapelle in Kelberg von Norden (2009)

    Schwarzenbergkapelle in Kelberg von Norden (2009)

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Fotograf/Urheber:
    Burggraaff, Peter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Der Altar in der Schwarzenbergkapelle in Kelberg mit der Pièta, der Mutter Gottes mit Christus (2009).

    Der Altar in der Schwarzenbergkapelle in Kelberg mit der Pièta, der Mutter Gottes mit Christus (2009).

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Fotograf/Urheber:
    Burggraaff, Peter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zur Wallfahrtskapelle der Schmerzhaften Mutter Gottes auf dem Schwarzenberg (Station 2)

    Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zur Wallfahrtskapelle der Schmerzhaften Mutter Gottes auf dem Schwarzenberg (Station 2)

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter / Richter, Melanie / Verbandsgemeinde Kelberg
    Fotograf/Urheber:
    Peter Burggraaff; Melanie Richter
    Medientyp:
    Dokument
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Die Schwarzenbergkapelle in Kelberg von der Nordwestseite aus gesehen (2009).

    Die Schwarzenbergkapelle in Kelberg von der Nordwestseite aus gesehen (2009).

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Blick auf die Nordseite der Wallfahrtskapelle auf dem Schwarzenberg bei Kelberg (2016).

    Blick auf die Nordseite der Wallfahrtskapelle auf dem Schwarzenberg bei Kelberg (2016).

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Blick auf das vor der Südseite der Wallfahrtskapelle auf dem Kelberger Schwarzenberg aufgestellte Holzkreuz (2016).

    Blick auf das vor der Südseite der Wallfahrtskapelle auf dem Kelberger Schwarzenberg aufgestellte Holzkreuz (2016).

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Fotograf/Urheber:
    PeterBurggraaff
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Votivtafeln in der Schwarzenbergkapelle in Kelberg (2009).

    Votivtafeln in der Schwarzenbergkapelle in Kelberg (2009).

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Fotograf/Urheber:
    Burggraaff, Peter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Die im Wald bei Kelberg gelegene Schwarzenbergkapelle (2010).

    Die im Wald bei Kelberg gelegene Schwarzenbergkapelle (2010).

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Fotograf/Urheber:
    Burggraaff, Peter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Die Westseite der Schwarzenbergkapelle in Kelberg mit der 2006 vom damaligen Kelberger Bürgermeister Werner Blum gestifteten neuen Glocke (2011).

    Die Westseite der Schwarzenbergkapelle in Kelberg mit der 2006 vom damaligen Kelberger Bürgermeister Werner Blum gestifteten neuen Glocke (2011).

    Copyright-Hinweis:
    Burggraaff, Peter
    Fotograf/Urheber:
    Burggraaff, Peter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Aus Dankbarkeit nach Überwindung der Pest wurde die spätgotische Kapelle zur „Schmerzhaften Mutter Gottes“ auf dem Schwarzenberg als Verputzbau 1719 erweitert. Das Baujahr der Kapelle ist nicht bekannt. Die stichbogenartigen Fenster mit Tonnengewölbe stammen aus dieser Bauphase. Die Wallfahrtskapelle ist ein besonderes Kleinod. Sie ist 14 Meter lang und 6 Meter breit.

Die Glasmalereien im Langhaus und im Chor sind 1920 von dem Glasmaler Maier aus Bad Neuenahr geschaffen worden. Die Wallfahrtskapelle beherbergt im Mittelteil des Altars ein Bild der Schmerzhaften Mutter Gottes (Pietà), das von den Heiligen Aloisius (rechts) und Augustinus (links) eingerahmt ist. Außerdem befinden sich in den Kapellenfenstern Darstellungen der in der Eifel recht volkstümlichen Heiligen Barbara, Brigitte und Wendelin. Die Votivtafeln und die alten Krücken in der Wallfahrtskapelle zeugen von der Dankbarkeit für die erlebte Hilfe Gottes auf die Fürbitten der Heiligen, insbesondere der Gottesmutter.

In der Nähe der Kapelle steht ein Basalthochkreuz aus dem Jahre 1785, das von dem Einnehmer des Amtes Daun, Johann Joseph Hens aus Kelberg gestiftet worden ist. Der Weg vom Fuß des Berges bis zur Kapelle hinauf wird von 14 Kreuzwegstationen gesäumt. Sie wurden 1864 anstelle von sieben Fußfällen angelegt. Die Kapelle bildet mit dem Kreuzweg und den Bittwegen ein sakrales Ensemble, das heute noch viel besucht und genutzt wird (Geschichtsstraße Kelberg, Abschnitt 2, Station 2).

2018 hat die Gemeinde Kelberg die Kapelle mit den zugehörigen waldbestockten Ländereien gekauft. Auf einen Teil dieser Flächen wird 2019 ein Waldfriedhof für Urnenbestattungen errichtet.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2013/2018)

Literatur

Burggraaff, Peter (2009)
Die Geschichtsstraße Kelberg als vermittelndes interkommunales Projekt. In: Vermittlung von Kulturlandschaften. Initiative zur Förderung des Kulturlandschaftsbewusstseins (hrsg. vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland), S. 73-83. Bonn.
Burggraaff, Peter / Kleefeld, Klaus-Dieter / Bundesamt für Naturschutz und Bund Heimat und Umwelt (Hrsg.) (2010)
Landschaft erzählen – die Geschichtsstraße in Kelberg (Eifel) als Fallbeispiel für die Erläuterung von Natur- und Kulturerbe. In: Wege zu Natur und Kulturlandschaft (hrsg. vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland), S. 56-71. Bonn.
Feilen, Johann (1937)
Geschichte der Pfarrei Kelberg. o. O.
Molitor, Hermann (2000)
Das Kelberger Land - Aus alten Zeiten und jungen Tagen (2. erw. Auflage). S. 50-51, S. 55-57, Daun.
Pauly, Theo (1988)
Ma jiehn op Schwoazeberg - Joada möt (wir gehen auf den Schwarzenberg - geht ihr mit)? Ausdruck gläubigen Verhaltens im Kelberger Raum. In: Landkreis Daun Vulkaneifel, Heimatjahrbuch 1989, S. 169 ff.. Daun.

Wallfahrtskapelle auf dem Schwarzenberg bei Kelberg

Schlagwörter
Ort
53539 Kelberg
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Fernerkundung, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1600 bis 1719
Koordinate WGS84
50° 17′ 24,79″ N, 6° 55′ 43,34″ O / 50.29022°, 6.9287°
Koordinate UTM
32U 352457.72 5572951.52
Koordinate Gauss/Krüger
2566225.98 5573102.96

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Wallfahrtskapelle auf dem Schwarzenberg bei Kelberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-61587-20130224-4 (Abgerufen: 19. August 2018)
Wir verwenden Cookies, um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu optimieren. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie weitere Informationen auf unserer Internetseite.
Seitenanfang