Zisterzienserkloster Maulbronn (UNESCO Welterbestätte)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Maulbronn
Kreis(e): Enzkreis
Bundesland: Baden-Württemberg
  • Blick auf die Nordseite des Klosters Maulbronn mit dem Hexenturm und dem Dachreiter der Klosterkirche im Hintergrund (2012)

    Blick auf die Nordseite des Klosters Maulbronn mit dem Hexenturm und dem Dachreiter der Klosterkirche im Hintergrund (2012)

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  • Das ehemalige Zisterzienserkloster Maulbronn, das heutige Zentrum der Stadt Maulbronn (2012)

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  • Der Innenbereich des ehemaligen Klosters Maulbronn, das heutige Stadtzentrum (2012)

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  • Der Innenbereich des ehemaligen Klosters Maulbronn, das heutige Stadtzentrum (2012)

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  • Der Innenbereich des ehemaligen Klosters Maulbronn, das heutige Stadtzentrum (2012)

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  • Der Innenbereich des ehemaligen Klosters Maulbronn, das heutige Stadtzentrum (2012)

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  • Der Innenbereich des ehemaligen Klosters Maulbronn, das heutige Stadtzentrum (2012)

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Aufgrund seiner hervorragenden baulichen Erhaltung, der Klosterlandschaft und als Zentrum der Stadt Maulbronn ist das ehemalige Kloster Dezember 1993 als UNESCO-Weltkulturerbestätte ausgewiesen worden.

Klostergründung
Rechte, Besitzentwicklung und kulturlandschaftliche Strukturen
Grangien / Wirtschaftshöfe und Grundherrschaft
Entwicklung des Klosters

Die Klostergründung Maulbronn ist eingebettet in das Filiationsprinzip des Zisterzienserordens: Die im Jahr 1115 von Clairvaux aus gegründete Primarabtei Morimond sandte 1120 zwölf Mönche in das neue Tochterkloster Belleaux (Erzdiözese Besançon). Von hier stammte der Gründungskonvent der Zisterze Lützel in der Diözese Basel, die elf Jahre später Mutterabtei der 1131 gegründeten Zisterze Neuburg im Elsass (Diözese Strassburg) wurde. Diese war bis zum Jahr 1138/39 soweit gewachsen, dass der Neuburger Abt Ulrich die Bitte des Edelfreien Walter von Lomersheim gewährte und zwölf Mönche und einige Konversen (Laienmönche) nach Eckenweiher, einem Erbgut von Walter (heute ein Ortsteil von Mühlacker), aussandte.
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Klostergründung
In den knapp zehn Jahren, die der neue Konvent in dem Eckenweiher Hofgut verbrachte, gelang es nicht, ein neues Zisterzienserkloster erfolgreich aufzubauen. In einer bischöflichen Urkunde aus dem Jahr 1148, in der auch die Entstehung des Klosters Maulbronn kurz beschrieben wird, wird das Gelände in Eckenweiher als völlig ungeeignet für ein Kloster bezeichnet. Erst in einer 1270 verfassten, gefälschten Maulbronner Gründungsurkunde heißt es konkreter, dass es in Eckenweiher an Wasser, Weiden und mehr fehlte. Vermutlich dürfte es noch andere Gründe für das ausbleibende Aufblühen des Klosters gegeben haben. Walter von Lomersheim, der zunächst nicht in das Kloster eintrat, konnte Abt Dieter anscheinend nicht genug Land zur Verfügung stellen. Darüber hinaus mögen auch die bis in die 1240er Jahre andauernden Auseinandersetzungen zwischen Welfen und Staufern, die auch die weitere Umgebung Eckenweihers betrafen, hinderlich für einen Besitzzuwachs gewesen sein.

Als Bernhard von Clairvaux beim Bischof in Speyer weilte, suchten ihn Walter von Lomersheim und Abt Dieter auf und baten um Hilfe. Daraufhin schenkte der Speyerer Bischof, von Bernhard mit der Unterstützung des Eckenweiher Konvents beauftragt, dem Kloster 1146/47 ein sieben Hufen großes Grundstück im oberen Salzachtal. Es handelte sich dabei wahrscheinlich um eine wüst gefallene, möglicherweise wieder bewaldete Stelle, die vor nicht allzu langer Zeit bewohnt und bewirtschaftet gewesen sein musste (vgl. Rückert 1997). Seit dieser Schenkung wurde Bischof Günter von Speyer zum wichtigsten Förderer und zeitweiligen Schirmherren des Klosters, wo er sich schließlich auch beerdigen ließ.

Mit der Verlegung des Klosters ins Salzachtal nach Maulbronn im Jahr 1147/48, wo die naturräumlichen Voraussetzungen sehr viel günstiger waren als in Eckenweiher, vermutlich klarere Herrschaftsverhältnisse vorlagen und das Stiftungsgut ausreichend war, trat Walter von Lomersheim in den Konvent ein.
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Rechte, Besitzentwicklung und kulturlandschaftliche Strukturen
Durch weitere Dotationen vor allem von ortsadeligen Familien umfasste das Stiftungsgut insgesamt 14,5 Hufen an Ländereien, was einer Fläche von knapp 145 Hektar entspricht. Davon gehörte eine Hufe ursprünglich dem Cluniazenerkloster Hirsau (Schwarzwald), die Bischof Günter gegen einen andernorts gelegenen, größeren bischöflichen Besitz eintauschte. Die Grundausstattung Maulbronns umfasste unter anderem den Grundbesitz im Salzachtal mit dem Klosterstandort und dem Schafhofbereich, das Erbgut Walters in Eckenweiher, die Kirche in Löchgau am östlichen Strombergrand (1147 in Klosterbesitz) sowie erste Rechte und Besitzungen in Knittlingen, die im Jahr 1148 in das Eigentum des Klosters gelangten.

Zu den kulturlandschaftlichen Strukturen, die in die Gründungszeit datieren, gehört aller Wahrscheinlichkeit nach der Steinbruch im Bereich des späteren Ochsen- bzw. Schafhofes, wo der gelbe Maulbronner Schilfsandstein bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts gebrochen wurde. Auch die Anlage einiger Klosterseen muss in dieser Phase erfolgt sein. Eine „baugleiche“ Anlage wie in Maulbronn, bei der der Tiefe See eine unmittelbar oberhalb des Klosters liegende Talsperre bildet, findet sich im Zisterzienserkloster Fontenay in Burgund. Hier wurden die wichtigsten Teile des Wasserbewirtschaftungssystems nachweislich während der ersten Jahrzehnte des Klosterbaus errichtet (Benoit u. Wabont 1991). In Maulbronn muss der Tiefe See, der für den Mühlenbetrieb unerlässlich war, spätestens im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts existiert haben, da die ältesten Teile der Klostermühle aus dieser Zeit stammen. Da der dem Tiefen See vorgeschaltete ehemalige Binsensee in erster Linie wohl als Sandfang diente und das Grabensystem im Graubrunnenwald das Wasserdargebot für den Tiefen See deutlich erhöhte, dürften diese beiden Kulturlandschaftselemente ebenfalls in der frühen Klosterzeit entstanden sein. Zu den ältesten Klosterseen gehört vermutlich auch der Rossweiher, da er mit seinem dazugehörigen Grabensystem einen nicht unbedeutenden Anteil an der Brauchwasserversorgung für den klösterlichen Mühlen- und Wirtschaftsbetrieb lieferte.

Bereits im Jahr 1148 erkannte Papst Eugen III. das neue Zisterzienserkloster Maulbronn an, nahm es in seinen Schutz und verlieh ihm die Zehntfreiheit und die Gerichtsbarkeit. Darüber hinaus erlangte es 1156 unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Reichsunmittelbarkeit, die jedoch nur bis zum Jahr 1237 währte. Die Abwesenheit des Kaisers nutzte der Speyerer Bischof aus, um sich zum neuen Schirmherren des Klosters zu ernennen und die Herren von Enzberg als Vögte einzusetzen. Erst nach heftigen Auseinandersetzungen mit der Vogtei und mit Fälschung der Gründungsurkunden wurden die Bemühungen Maulbronns, wieder unter den kaiserlichen Schutz zu gelangen, von Erfolg gekrönt, als sich König Rudolf von Habsburg 1273 zum Schirmherrn des Klosters erklärte. Maulbronn räumte somit dem eigenen Schutz eine wichtigere Stellung ein als der besonderen Verbindung zur Diözese in Speyer, die lange Zeit das Kloster förderte. 1358 übernahm Ruprecht I. Pfalzgraf vom Rhein mit Einwilligung des Kaisers die Schirmherrschaft über das Kloster, ohne jedoch die alten Rechte des Speyerer Bischofs einzuschränken. Das Kloster blieb damit etwa 150 Jahre im pfälzischen Machtbereich, was zu fortwährenden Auseinandersetzungen zwischen den pfälzischen, württembergischen und badischen Landesherren um die Vogteirechte über Teile des Klosterterritoriums führte.

Über das Wachstum des Konvents in den ersten Jahren des Bestehens können nur ungefähre Angaben gemacht werden. Sieben Jahre nach der Gründung war der Maulbronner Konvent noch nicht in der Lage, Mönche für die in Gründung befindlichen Klöster in Herrenalb (1159/50) und Bronnbach (1153) auszusenden, obwohl er für Bronnbach von Beginn an die Paternität übernahm. Zwar wurde die Zisterze Maulbronn im Jahr 1157 zur Mutterabtei von Schöntal, doch werden für diese Zeit noch immer ähnliche Schwierigkeiten bei der Aussendung eines Gründungskonventes angenommen, wie es für Bronnbach der Fall war. Anscheinend war es Maulbronn auch nach der Verlegung des Klosters von Eckenweiher in das Salzachtal in den ersten Jahren nicht gelungen, personell und wirtschaftlich ausreichend zu expandieren. Für diese Annahme spricht, dass der Speyerer Bischof in den 1250er Jahren die umfangreichsten Schenkungen an Maulbronn in die Wege leitete, die erst die Grundlage für das folgende wirtschaftliche Erstarken des Klosters bildeten.
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Grangien / Wirtschaftshöfe und Grundherrschaft
Widersprüchlich dazu stehen die Angaben über elf Wirtschaftshöfe, die das Kloster bereits um 1156 besessen haben soll. Im Jahr 1159 übergab Bischof Günter der Maulbronner Zisterze sechs komplett ausgestattete, im Rheintal gelegene Wirtschaftshöfe, 1.200 Schafe sowie eiserne Pflüge für alle Grangien. Bis zur Jahrhundertwende kamen weitere Eigenhöfe dazu, so dass das Kloster im Jahr 1177 17 und Ende des 12. Jahrhunderts 18 Grangien besaß: (Alt-)Lußheim, Bonlanden, Dudenhofen, Eckenweiher, Eflingen, Frechstatt, Füllmenbach, Ketsch, Knittlingen (Grangie Weißach), (Langen-)Alb, (Linden-)Hard, Linkenheim, Löchgau, Malsch, Marnheim, Ötisheim, Otterstadt, St. Leon.
Diese Anzahl vergrößerte sich in den folgenden Jahrhunderten nicht mehr, genügte aber, dass Maulbronn eine der größten und reichsten Zisterzen im deutschen Südwesten wurde. Die ersten drei Eigenhöfe dürften der Füllmenbacher Hof (1152 Vilemdbach, 1156 Vilmutebahe), der Elfinger Hof (das Dorf Elvingen) und der Hof in Weissach bei Knittlingen gewesen sein. Ersterer kam im Jahr 1152 zusammen mit einem heruntergekommenen Hof und einer Kapelle in Diefenbach an das Kloster. Der Füllmenbacher Hof und das Gelände um den Klosterstandort lagen bei der Ankunft der Mönche im Salzachtal brach und gehörten vermutlich zu einem einzigen Großbesitz, der jedoch nicht mehr bewirtschaftet werden konnte und sich in Auflösung befand. Dadurch dürfte er sich als Stiftungsgut für das Kloster angeboten haben.

Im Jahr 1154/55 wurde die Grundherrschaft am Dorf Elfingen auf Betreiben Bischofs Günther vom württembergischen Herzog Ludwig auf das Kloster Maulbronn übertragen. Doch erst ab 1159 konnte es zur Grangie umgebaut werden, als der Bischof von verschiedenen Herren und Einwohnern Rechte erwarb und die dem Kloster Weißenburg unterstellte Pfarrkirche entweihte. Der Elfinger und der Füllmenbacher Hof waren für das Kloster ökonomisch derart wichtig, dass sie 1156 in einer die Maulbronner Vogteiverhältnisse behandelnden Urkunde Kaiser Friedrichs I. erwähnt wurden, die viele weniger bedeutsame Besitzungen nicht nannte.

Sofern sich die Zahlen aus dem 19. Jahrhundert auf die spätmittelalterliche Situation übertragen lassen, muss der Füllmenbacher Hof über etwa 62 Hektar und das Dorf Elfingen über rund 130 Hektar (vgl. Beschreibung des Oberamts Maulbronn 1870) bzw. zwischen 150 und 190 Hektar (vgl. Hachenberger 1990) landwirtschaftliche Nutzfläche verfügt haben. Im Jahr 1156, also im gleichen Jahr der urkundlichen Nennung des Elfinger und Füllmenbacher Hofes, wurde die Grangie Weissach bei Knittlingen ausgebaut. Der Scheuelberghof, der neben dem Schafhof, dem Füllmenbacher und Elfinger Hof am nächsten zum Kloster gelegene Wirtschaftshof, ist erstmals 1250 nachweisbar, dürfte aber schon früher von den Mönchen angelegt worden sein. Der Steinbachhof bei Güglingen ist in der Liste der Wirtschaftshöfe, die das Kloster in den 70er Jahren des 12. Jahrhunderts besaß, nicht erwähnt, da die Mönche erst 1178 den Neubruchzehnten vom Speyerer Domkapitel für das offensichtlich bewaldete Gebiet erwarben. Der Hof scheint somit durch Rodung von den Maulbronner Konversen angelegt worden zu sein. Einige Jahre später überlässt Bischof Ulrich den Zehnten für den Steinbachhof endgültig dem Kloster. Für die von Peter Rückert erwähnten Grangien Bulispach (Billensbach) und Salzach (vgl. Rückert 1997) konnten keine näheren Angaben gefunden werden. Es ist fraglich, ob hier tatsächlich eigenständige Ackerbauhöfe lagen, da diese Fluren kaum mehr als einen Kilometer weit vom Kloster bzw. die Grangie Elfingen entfernt sind.

Da nachweislich bereits seit 1159 neben den Konversen Lohnarbeiter für die Landbewirtschaftung eingestellt wurden und wiederum viele Konversen qualifizierte Facharbeiter und keine einfachen Hilfs- oder Landarbeiter waren, ist anzunehmen, dass es sich um straff organisierte, große Wirtschaftshöfe handelte. In welchem Umfang die Maulbronner Mönche tatsächlich Eigenwirtschaft betrieben haben ist unklar, gewiss jedoch in einem höheren Maße als bei adeligen Grundherrschaften. Wahrscheinlich waren die klösterlichen Wirtschaftshöfe spätestens im 15. Jahrhundert wieder von Bauern bewohnt, da das Konversentum bereits seit Ende des 13. Jahrhunderts seinen Niedergang erlebte.
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Entwicklung des Klosters
Spätestens ab den 1260er Jahren muss das Kloster einen nachhaltigen Aufschwung erlebt haben. 1178 waren der Kirchenbau in Form einer flachgedeckten, dreischiffigen Basilika am heutigen Standort fertig gestellt und um 1200 die Ausdehnung des Klosterareals festgelegt worden. Im frühen 13. Jahrhundert begann die Umfriedung, die in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts festungsartig ausgebaut wurde und eine Ringmauer, Wehrgänge, –türme sowie einem mit Wasser füllbaren Zwingergraben umfasste. Neben der Befestigung des Klosterareals gab es eine äußere Umfriedung, bestehend aus einer Mauer und zwei Türmen, welche ein annähernd quadratisches Gebiet um das Kloster umschloss. Sie soll vom Hexenturm den Klosterweinberg hinauf, oberhalb der Klosterweinberge entlang bis in Höhe des Tiefen Sees und über dessen Damm weiter zum Judenturm verlaufen sein, der auf der Wilhelmshöhe oberhalb des Schafhofes stand.
Vom Judenturm führte die äußere Klostermauer zum Eselstorturm an der Straße nach Schmie und von dort über das Gewann Kapellengärten bogenförmig zum Kloster zurück, wo sie am Klostertor auf die eigentliche Befestigungsmauer traf. Diese Umfriedung dürfte spätestens zur Zeit der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Pfalz und Württemberg errichtet worden sein, die vor allem in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis zur Wende in das 16. Jahrhundert stattfanden. In diesem Zusammenhang sind möglicherweise auch die Schanzen oberhalb der Weinbergslage Reichshalde auf dem östlichen Bergsporn im Buchwald und oberhalb der Knittlinger Steige entstanden.

Mit der Befestigung des Klosters erhielten auch die Pfleg- und Kirchhöfe im „maulbronnischen“ Territorium Verschanzungen, Wehrtürme und –mauern. So war beispielsweise der Knittlinger Pfleghof, der möglicherweise einen frühmittelalterlichen Vorgängerbau hatte, von einer Zwingermauer und einem Graben umgeben. Die drei Wirtschaftshöfe des Pfleghofes waren zusätzlich durch Tore und Gräben voneinander getrennt.

In weniger als hundert Jahren nach der Klostergründung dehnte sich der Einflussbereich des Klosters Maulbronn durch fortwährende Schenkungen und Stiftungen des Adels und der Ministerialität auf das Gebiet zwischen die Städte Speyer, Heidelberg, Heilbronn, Stuttgart und Rastatt aus. Dabei verteilten sich die klösterlichen Besitzungen schwerpunktmäßig auf drei Räume:
  • um das Kloster selbst,
  • auf das Umfeld von Speyer beiderseits des Rheins
  • sowie nördlich von Rastatt.
Trotz des im Vergleich zu anderen Klöstern relativ gering zersplitterten Besitzes waren die Maulbronner Äbte bis zur Reformation darum bemüht, einen weitgehend nur Ihnen unterstehenden Herrschaftsbereich zu gewinnen, um effizient organisieren und wirtschaften zu können. So wurde das Gebiet um Rastatt Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts an das 1149 gegründete Zisterzienserkloster Herrenalb veräußert oder gegen günstiger gelegene Gebiete getauscht. Zwei Schenkungen im Jahr 1216 und 1232 in Unteröwisheim veranlassten die Zisterzienser dort einen neuen, jedoch relativ kleinen und kompakten Besitzkomplex aufzubauen. Er lag jeweils einen Tagesmarsch entfernt von Maulbronn und Speyer und könnte daher als Zwischenstation für Reisende zwischen dem Kloster und der Bischofsstadt mit seinem wichtigen Stadthof fungiert haben. Auch das an der bereits im 13. Jahrhundert erwähnten Rheinfähre nach Speyer gelegene Lußheim wurde schließlich in den Maulbronner Besitz eingegliedert, was die Bedeutung Speyers für das Kloster deutlich werden lässt.

Der Speyerer Besitzkomplex wurde bis zur Reformation aus- und umgebaut und gehörte mit Abstand zum einträglichsten Besitz des Klosters. Der hier ansässige Stadthof war der einzige Maulbronns, der mit den Stadthöfen anderer großer Zisterzen und Klöster vergleichbar war. Kirchheim am Neckar - der kleinste, etwas näher an Maulbronn gelegene Außenposten - wurde ebenfalls erweitert und arrondiert, so dass er zum Sitz eines eigenen Klosterpfleghofes wurde. Weitere Stadthöfe, die aber nie die Bedeutung von Speyer oder Kirchheim am Neckar erreichten, betrieb das Kloster für kürzere Zeit in Heidelberg, Heilbronn, Bruchsal und Stuttgart. Maulbronn konnte sich mit dem Stadthof in Speyer und dem Pfleghof in Kirchheim in den wichtigen Siedlungsgebieten am Rhein und Neckar Absatzwege sichern und Präsenz im Umfeld der politischen und geistlichen Entscheidungsträger zeigen.

Maulbronn erwarb zwar bereits in der Gründungsphase des Klosters Zehntrechte durch Schenkungen, doch lag der Schwerpunkt der klösterlichen Wirtschaftspolitik in den ersten Jahrzehnten auf dem Erwerb von Grundbesitz und dem Aufbau von Eigenhöfen. Seit dem letzten Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts wurde dies zugunsten der Rentengrundherrschaft und des Handels mit Gütern aufgegeben und bedeutete eine grundlegende Änderung der Besitzorganisation des Klosters. Sie stand zunächst im Widerspruch zu den Ordensregeln, die erst im Jahr 1224 aufgrund des nachlassenden Konversentums die Geldwirtschaft als Einkommenszweig der Zisterzienserklöster gestatteten. Die Zisterzienser passten sich damit ihrer Umwelt und den Benediktinern, die sie reformieren wollten, an. So wurde z. B. 1236 bei Diefenbach neu umgebrochenes Land gegen einen Zins an Bauern zur Bewirtschaftung abgegeben. Spätestens ab dem 13. Jahrhundert tritt Maulbronn als Käufer/Erwerber von Zehntrechten auf fremde Güter auf, was ebenso wie die zeitweise Verschuldung des Konvents im 13. und 14. Jahrhundert im Zusammenhang mit den planmäßigen Arrondierungsbemühungen für ein geschlossenes Territorium gedient haben dürfte.

Die frommen Schenkungen hielten auch in späterer Zeit noch an. Aber spätestens seit dem 15. Jahrhundert war die Besitzpolitik überwiegend durch Grundstückskäufe und -verkäufe bestimmt. So wurde im 14. Jahrhundert Besitzungen und Grangien im Rheintal weitgehend aufgegeben und im frühen 15. bis ins 16. Jahrhundert umfangreicher Streubesitz in mehr als zwölf Dörfern im Heuchelberggebiet und in der Nähe von Heilbronn. Die umfangreichsten Güter lagen in der unmittelbaren Umgebung des Klosters. Zwar ließen die Schenkungen, die zu den verstreuten Besitzungen führten, erst in der Mitte des 14. Jahrhunderts nach, doch durch die bereits Ende des 12. Jahrhunderts einsetzende aktive Besitzpolitik des Klosters gelang es bis zum Spätmittelalter ein nahezu geschlossenes Herrschaftsgebiet aufzubauen. Über Generationen hinweg erfolgten Ankäufe vor allem in den Gebieten Dürrmenz, Freudenstein, Gündelbach, Illingen, Knittlingen, Lienzingen, Lomersheim, Schützingen, Unteröwisheim und Speyer.

Der Kernbesitz erstreckte sich von Maulbronn nach Süden über die Enz bis östlich des heutigen Pforzheim und umfasste einschließlich des Klosterortes 24 Dörfer. In den allermeisten Orten ihres Kernbesitzes hatten die Maulbronner Mönche nach und nach die volle Grundherrschaft mitsamt den Kirchenrechten übernommen. In weiteren sechs Ortschaften, die jedoch alle am Rande des klösterlichen Kernbesitzes lagen, mussten sie sich die Obrigkeit mit anderen Herrschaften teilen. Darüber hinaus war das Kloster an weiteren 30 Orten in Württemberg, an etwa 50 in Baden, 17 in der Kurpfalz und je einem in Rheinhessen und im Elsass begütert. Die Verwaltung der zentralen Besitzungen erfolgte mit Hilfe von sieben Pfleghöfen mit Sitz in Knittlingen, Illingen, Ötisheim und Wiernsheim, welche innerhalb des geschlossenen Kernbesitzes lagen, sowie mit Pfleghöfen in Speyer, Kirchheim am Neckar und Unteröwisheim, die sich außerhalb des Klosterterritoriums befanden.

Der wirtschaftlich bedeutsamste landwirtschaftliche Erwerbszweig des 13. Jahrhunderts und wahrscheinlich auch des 14. Jahrhunderts war der Weinbau. Aber auch die Fischzucht muss im Spätmittelalter eine lukrative Einnahmequelle des Klosters gewesen sein. Hierauf lassen die 19 künstlich geschaffenen Fischgewässer schließen, die vor 1561 angelegt worden sein müssen, da sie damals bereits in einem ungepflegten Zustand waren. Zwei weitere nicht genannte Seen, der Obere und untere Reutsee, dürften ebenfalls zu diesem spätmittelalterlichen Graben- und Seensystems gehört haben. Ein weiterer Hinweis auf die Bedeutung der Fischzucht für den Klosterbetrieb ist der zum Wasserbewirtschaftungssystem gehörende Abt-Gerhard-See, dessen Namensgeber im zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts der Maulbronner Abtei vorstand und vermutlich den Weiher anlegen ließ.

Da die Waldweide für die Ernährung des Viehbestandes und damit der Bevölkerung unumgänglich war, der Waldverjüngung aber schadete, bemühten sich die Maulbronner Zisterzienser, sie in Grenzen zu halten. Vieh durfte von den Klostergemeinden nur in abgegrenzte Waldflächen und nur in ältere Bestände eingetrieben werden. Dies zeigt die Bedeutung, die der Wald für die Mönche hatte.
Der erste Klostersteinbruch im Schaf- bzw. Ochsenhof gab in der Mitte des 14. Jahrhunderts offensichtlich nur noch minderwertiges Material her, weshalb er durch einen neuen Aufschluss an der Stelle des heutigen Steinbruchs Lauster ersetzt wurde. Hier steht der rote Maulbronner Sandstein an, der härter und witterungsbeständiger ist als der gelbe. Auch der Steinbruch westlich von Schmie war zur Klosterzeit in geringem Umfang in Betrieb.
In der Mitte des 15. Jahrhunderts war das Kloster mit zeitweise über 135 Chormönchen und einer unbekannten Zahl an Konversen, Leibeigenen und Lohnarbeitern sowie mit einer reichen Ausstattung an Ländereien und Gütern auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung angelangt. Es wurde daher dazu bestimmt das bankrotte Kloster Pairis in den Vogesen zu verwalten und zu sanieren, das im Jahr 1464 zum Priorat von Maulbronn erklärt wurde.
Die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts brachte schwere Rückschläge für Maulbronn und schließlich das vorläufige Ende des Klosters. 1504 eroberte Herzog Ulrich von Württemberg im Zuge des Bayerischen Erbfolgekrieges das Kloster und beendete damit den Streit um die Vorherrschaft über die Abtei und Teile seines Territoriums. Kaiser Maximilian I. bestätigte ihm den Besitz und überließ ihm diesen als Entschädigung für die Kosten, die durch die Teilnahme am Erbfolgekrieg entstanden. Bei seinem Eroberungszug ließ der Herzog die Maulbronner Orte Gündelbach, Schützingen, Zaisersweiher, Elfingen, Lomersheim, Dürrmenz, Mühlacker und Wiernsheim niederbrennen und Ötisheim, Illingen und Lienzingen brandschatzen und plündern. Allerdings setzte sich der württembergische Landherr auch für einen teilweisen Wiederaufbau des Elfinger Hofes ein.

Weitere Plünderungen und Brandschatzungen erfolgten im Jahr 1519 durch Ritter Franz von Sickingen und sechs Jahre später durch aufständische Bauern, die den Maulbronner Konvent 1525 sogar zur vorübergehenden Flucht veranlassten. Wegen hoher Geldzahlungen, die das Kloster an die wechselnden Schutzherren, für Reparaturen am beschädigten Kloster und für Beiträge zu Kriegszügen der Landesherren und des Kaisers leisten musste, war der Abt gezwungen, Besitzungen zu verkaufen. Dennoch konnte die Zisterze Maulbronn ihren geschlossenen Kernbesitz halten und ihre Arrondierungsbemühungen sogar fortsetzten.

Das Wirken der Maulbronner Zisterzienser endete vorerst mit der Reformation, die der württembergische Herzog Ulrich 1534 einführte und den Konvent ein Jahr später zur Flucht nach Speyer und später ins Exil nach Pairis im Elsass zwang. Als Kaiser Karl den Zisterziensern das Kloster 1548 wieder zurückgab, kehrt der Konvent für sieben Jahre wieder nach Maulbronn zurück. Mit der erneuten Säkularisation und Reformation des Klosters durch Herzog Christoph von Württemberg 1556 wurden die Zisterziensermönche erneut gezwungen, die Abtei aufzugeben. Eine kurzzeitige Wiederbelebung der Zisterze gelang noch einmal im Zuge der Gegenreformation im 17. Jahrhundert.

Seit 1993 gehört das Kloster Maulbronn (Zisterzienserabtei) aufgrund seiner hervorragenden baulichen Erhaltung, der Klosterlandschaft und als Zentrum der Stadt Maulbronn als Kulturerbe zur Liste der UNESCO-Welterbe-Stätten in Deutschland.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2012)

Internet
www.unesco-welterbe.de: Welterbestätten (abgerufen 28.06.2013)
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Literatur

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Kloster und Landschaft – Zum Problem einer Morphologie der Kulturlandschaft aus denkmalpflegerischer Perspektive am Beispiel der historischen Funktionseinheit Kloster Maulbronn. In: Maulbronn - zur 850-jährigen Geschichte des Zisterzienserklosters, S. 555-574. Stuttgart.
Seminarephorat Maulbronn und Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.) (1978)
Kloster Maulbronn 1178-1978, Ausstellungskatalog. Maulbronn.
Spaeth, Johann Michael (1761)
„Geometrischer Plan über die Herzogliche Clostersgemarckung Maulbronn ...“ 1761.. (Aufgenommen und gezeichnet durch Johann Michael Spaeth Geometram Iuratum zu Kleinsachsenheim.) o. O.
Stober, Karin (1997)
Denkmalpflege zwischen künstlerischem Anspruch und Baupraxis – Zur Veränderung des Baudenkmals Maulbronn 1840-1938. In: Maulbronn - zur 850-jährigen Geschichte des Zisterzienserklosters, S. 531-554. Stuttgart.

Zisterzienserkloster Maulbronn (UNESCO Welterbestätte)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1138 bis 1149
Koordinate WGS84
49° 00′ 4,04″ N, 8° 48′ 44,3″ O / 49.00112°, 8.81231°
Koordinate UTM
32U 486271.87 5427597.42
Koordinate Gauss/Krüger
3486341.73 5429329.67

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„Zisterzienserkloster Maulbronn (UNESCO Welterbestätte)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-48001-20120505-2 (Abgerufen: 17. August 2018)
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