Städtischer Friedhof Bredeney

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Denkmallistenblatt des Denkmals Grabmal (Mausoleum) Westerwaldstr. 6. Friedhof Bredeney, Feld 22, Grabstätte 126/128 (Denkmallistennummer A 938) der Stadt Essen

    Denkmallistenblatt des Denkmals Grabmal (Mausoleum) Westerwaldstr. 6. Friedhof Bredeney, Feld 22, Grabstätte 126/128 (Denkmallistennummer A 938) der Stadt Essen

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Die Anlage des städtischen Friedhofs Bredeney ist eng mit der Entwicklung Bredeneys zu einer selbständigen Bürgermeisterei verbunden. Er wurde im Jahr 1909 eröffnet und ist aufgrund seiner Grabmale berühmter Persönlichkeiten überregional bekannt. Zwischen 1961 und 1964 wurde er auf seine heutige Fläche erweitert, wie aus dem Kartenvergleich ersichtlich wird.

In einem abgegrenzten Bereich des Friedhofs erschuf Aloys Kalenborn im Jahr 1955 die Grabanlage der Familie Krupp. Hier wurden die Gräber und Grabplatten aller Angehörigen der Familie Krupp zusammengeführt. Sie befanden sich zuvor auf dem ehemaligen Kruppschen Friedhof (1910-1955) an der Freiheit im Essener Stadtzentrum, auf dem ehemaligen evangelischen Friedhof an der Stelle des heutigen Weberplatzes (Firmengründer Friedrich Krupp war hier bestattet) sowie in der Essener Marktkirche (Friedrich Krupps Großvater, Kaufmann Friedrich Jodocus Krupp war hier bestattet).

Daneben befinden sich auf dem Bredeneyer Friedhof die Grabstätten der Patrizier- und Industriellenfamilie von Waldthausen. Sie wurden ebenfalls hierher verlegt; die meisten von ihnen stammen vom alten Friedhof vor dem Kettwiger Tor südlich des Essener Hauptbahnhofs, der aus städtebaulichen Gründen 1955 aufgegeben werden musste. Das Mausoleum der Familie von Waldthausen steht unter Denkmalschutz.

Das Objekt Mausoleum der Familie von Waldthausen in Bredeney ist ein eingetragenes Baudenkmal (LVR-ADR 40440, Denkmalliste Essen, laufende Nr. 938).

(Kathrin Lipfert, LVR-Fachbereich Umwelt, 2011)

Internet
www.route-industriekultur.de: Familienfriedhof Krupp (Abgerufen: 10. November 2010)
de.wikipedia.org: Friedhof Bredeney (Abgerufen: 10. Januar 2011)
www.bestattung-zeitschrift.de: Friedhof Essen Bredeney: Industriegeschichte in historischem Gewand (Abgerufen: 11. November 2010)
www.essen.de: Friedhof Bredeney (Abgerufen: 08. April 2016)

Städtischer Friedhof Bredeney

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1909 bis 1964
Koordinate WGS84
51° 24′ 34,56″ N, 6° 58′ 49,75″ O / 51.4096°, 6.98049°
Koordinate UTM
32U 359549.36 5697310.72
Koordinate Gauss/Krüger
2568262.51 5697671.72

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„Städtischer Friedhof Bredeney”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-3726-20110120-2 (Abgerufen: 22. Oktober 2017)
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