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Eine historische Postkarte von 1909 zeigt rechts im Bild die Ruine des Siegburger Hexenturms, im Hintergrund der Turm der Abteikirche Sankt Michael.
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Historisches Archiv der Kreisstadt Siegburg
Fotograf/Urheber:
unbekannt
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Der Hexenturm am Michaelsberg in Siegburg ist ein alter Wachturm aus dem Hochmittelalter (2026). Seinen Namen und damit den Bezug zur Hexenverfolgung erhielt er im 19. Jahrhundert. Die Prozesse fanden tatsächlich anderswo statt.
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Der Hexenturm in Siegburg im Jahr 1998.
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Eine historische Postkarte von 1909 zeigt rechts im Bild die Ruine des Siegburger Hexenturms, im Hintergrund der Turm der Abteikirche Sankt Michael.
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Der Hexenturm am Michaelsberg in Siegburg ist ein alter Wachturm aus dem Hochmittelalter (2026). Seinen Namen und damit den Bezug zur Hexenverfolgung erhielt er im 19. Jahrhundert. Die Prozesse fanden tatsächlich anderswo statt.
An der Bergstraße, welche zur Abtei Michaelsberg hinaufführt, befindet sich der noch heute erhaltene, so genannte „Hexenturm“. Er diente als Wachturm der ehemaligen Befestigung und war an die Stadtmauer angebaut.
In der Epoche der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen wurde Siegburg zeitweise intensiv von den Verfolgungswellen erfasst. Von 1636 bis 1638 weilten die Hexenkommissare Franziskus Buirmann (um 1590–nach 1667) und Kaspar Lieblar in der Stadt. In diesen zwei Jahren wurden 37 Menschen hingerichtet - zumeist Frauen, die unter Folter ihren angeblichen Pakt mit dem Teufel gestanden. Der Hexenturm erhielt seinen Namen allerdings erst im 19. Jahrhundert. Der Heimatdichter Wilhelm Herchenbach verlegte die Hexenprozesse in seinen literarischen Werken hierhin. Tatsächlich haben an diesem Ort aber nie Hexenprozesse stattgefunden.
(LVR-Fachbereich Umwelt, 2011)
Literatur
Korte-Böger, Andrea (2003)
Die Hexenprozesse in Siegburg 1636 bis 1638. (Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 2004.) Siegburg.
Voltmer, Rita (Hrsg.) (2005)
Hexenverfolgung und Herrschaftspraxis. (Trierer Hexenprozesse - Quellen und Darstellungen, Band 7.) S. 203, Trier.
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