Tomburg bei Wormersdorf

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Rheinbach
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Luftbild der Ruine der Tomburg auf dem Tomberg bei Rheinbach-Wormersdorf (2015).

    Luftbild der Ruine der Tomburg auf dem Tomberg bei Rheinbach-Wormersdorf (2015).

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  • Die Ruine der Tomburg auf dem Tomberg bei Rheinbach-Wormersdorf (2008).

    Die Ruine der Tomburg auf dem Tomberg bei Rheinbach-Wormersdorf (2008).

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  • Ruine der Tomburg (2014)

    Ruine der Tomburg (2014)

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Anlage (Beschreibung, Datierung): Höhenburg Tomburg, im 11. Jahrhundert bestehend (historisch).
Bausubstanz: Erhalten ist ein Bergfried aus dem 12.–13. Jahrhundert; Grabungen erbrachten Fundamente eines rechteckigen Gebäudes; Wirtschaftsgebäude; Umfassungsmauer (13./14. Jahrhundert).
Historische Überlieferung: Amtsburg der rheinischen Pfalzgrafen, die seit der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts auf der Tomburg erwähnt sind; der Sohn des Pfalzgrafen Ezzo, Erzbischof Hermann von Köln, schenkte die Tomburg der Kölner Kirche (Bestätigung 1052); Hermanns Nachfolger Anno II. belehnte die Grafen von Kleve mit der Tomburg, 1096 ist Theiodericus de Toneburc bezeugt (Regesten der Erzbischöfe von Köln, REK 1, Nr. 1217). 1118 nennt sich Theoderich Graf von Tomburg (REK 2, Nr. 149). 1251 belagerte Erzbischof Konrad von Hochstaden die Burg (REK 3, Nr. 1641; NRUB 2, Nr. 376). 1259 für den Grafen von Kleve bestätigt (REK 3, Nr. 2069). 1262 belagerte Erzbischof Engelbert II. die Burg, die von Konrad von Müllenark als klevischem Burggraf gehalten wurde (REK 3, Nr. 2202). 1277 wurde die Tomburg jülichsches Offenhaus.
Archäologische Untersuchung: 1968 durch W. Janssen (Friedrich / Päffgen 2007).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011)

Internet
www.tomburg-forschung.de (abgerufen 19.07.2011)
de.wikipedia.org: Tomburg (abgerufen 19.07.2011)

Literatur

Friedrich, Reinhard; Päffgen, Bernd (2007)
Mittelalterliche Burganlagen in Kölner Bucht und Nordeifel bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, IV.11.) S. 89-90 u. 103, Bonn.
Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde (Hrsg.) (o.J.)
Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter (REK). (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde 21.) Köln u.a..
Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 896-897, Stuttgart.

Tomburg bei Wormersdorf

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 901 bis 1000
Koordinate WGS84
50° 35′ 43,37″ N, 6° 58′ 25,21″ O / 50.59538°, 6.97367°
Koordinate UTM
32U 356585.88 5606791.04
Koordinate Gauss/Krüger
2568985.22 5607087.96

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„Tomburg bei Wormersdorf”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-3672-20110107-2 (Abgerufen: 17. November 2017)
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