Falkenluster Hof

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Brühl (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Rhein-Erft-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Der Falkenluster Hof mit Hausbäumen und Hofhecke inmitten landwirtschaftlicher Nutzfläche (2014)

    Der Falkenluster Hof mit Hausbäumen und Hofhecke inmitten landwirtschaftlicher Nutzfläche (2014)

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  • Historische und modernisierte Bausubstanz des Falkenluster Hofes (2014)

    Historische und modernisierte Bausubstanz des Falkenluster Hofes (2014)

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  • Alter Baumbestand an der Nordseite des Falkenluster Hofes (2014)

    Alter Baumbestand an der Nordseite des Falkenluster Hofes (2014)

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Geschichte
1832 gelangte Schloss Falkenlust in den Privatbesitz der Familie Giesler. Während der Bereich im Westen des maison de plaisance, auf Schloss Augustusburg gerichtet, als Landschaftsgarten gestaltet war, befand sich im Osten, auf der Rückseite von Falkenlust, ungenutztes Jagdgebiet (Wikipedia: Schlösser Augustusburg und Falkenlust). 1840 ließ die Brühler Unternehmerfamilie den Falkenluster Hof errichten, „um das umliegende Land von Falkenlust bewirtschaften zu können“ (Janßen-Schnabel 2009, S. 205).

Seit der Umnutzung des benachbarten Palmersdorfer Hofes zu reinen Wohnzwecken in den 1980er Jahren bewirtschaftet der Besitzer des Falkenluster Hofes auch dessen Ackerflächen (Heermann 2000, S. 2).

Heutiger Zustand und kulturhistorische Bedeutung
Bis heute wird der Falkenluster Hof, ein Vierseithof, landwirtschaftlich genutzt. Er ist von einer Hecke umgeben; vor dem zweigeschossigen verputzten Wohnhaus mit Satteldach stehen Kopfbäume, auf der Nordseite des Hofes befindet sich eine alte Baumreihe. Neben teilweise modernisierten Bauten im Bereich der Wirtschaftsgebäude ist vor allem im Wohnhaus historische Bausubstanz erhalten.

Der Falkenluster Hof liegt in repräsentativer isolierter Lage inmitten der durch ihn bewirtschafteten landwirtschaftlicher Nutzflächen, die bis in die 1980er Jahre auch zum Palmersdorfer Hof gehörten. Der räumlich-funktionale Zusammenhang zum benachbarten Schloss Falkenlust und dem Palmersdorfer Hof ist, ebenso wie eine funktionale Kontinuität, bis heute gegeben. Er ist Zeugnis der Zeit, in der Schloss Falkenlust der Brühler Unternehmerfamilie Giesler gehörte und liegt innerhalb der Sorgfaltsflächen, die die UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust umgeben. Aus diesen Gründen und Zusammenhängen kommt ihm eine kulturhistorische Bedeutung zu.

Hinweis
Das Objekt „Falkenluster Hof“ ist wertgebendes Merkmal des historischen Kulturlandschaftsbereiches Brühl, Kurfürstliche Schlösser (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 161).

(Nicole Schmitz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2015)

Internet
de.wikipedia.org: Schlösser Augustusburg und Falkenlust (abgerufen am 28.08.2015)

Literatur

Heermann, Heribert (2000)
Der Palmersdorfer Hof. (Wissenschaftliche Beiträge zur Brühler Geschichte. Beilagen zu den Brühler Heimatblättern. 57. Jahrgang, Heft 2.) o. O.
Janßen-Schnabel, Elke (2009)
Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl. Untersuchung des Ausstrahlungsbereiches. (Jahrbuch der rheinischen Denkmalpflege Bd. 40/41.) S. 201-219. o. O.

Falkenluster Hof

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
An Schloss Falkenlust
Ort
50321 Brühl
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1840
Koordinate WGS84
50° 49′ 14,92″ N, 6° 55′ 48,73″ O / 50.82081°, 6.9302°
Koordinate UTM
32U 354210.79 5631940.33
Koordinate Gauss/Krüger
2565592.26 5632125.15

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Empfohlene Zitierweise
„Falkenluster Hof”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-136811-20150821-4 (Abgerufen: 26. Februar 2018)
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