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Steinbruch unterhalb des Mühlenhofes in Villip (2014)
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Der Windmühlenhof in Villip im Drachenfelser Ländchen (2020).
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Der Windmühlenhof in Villip im Drachenfelser Ländchen (2020).
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Der Windmühlenhof in Villip im Drachenfelser Ländchen (2020), nördliche Ansicht vom Ort Villip aus.
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Windmühlenhof in Villip (2020)
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Windmühlenhof in Villip (2020)
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Der Windmühlenhof ist umgeben von einem Herbstlaub tragenden Altbaumbestand (2014).
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Im Talhang des Ölbaches, unterhalb des Windmühlenhofes befindet sich ein halbrunder Steinbruch, der heute stark zugewachsen ist (2014).
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Der Windmühlenhof in Villip im Drachenfelser Ländchen (2020).
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Der Windmühlenhof in Villip im Drachenfelser Ländchen (2020).
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Der Windmühlenhof in Villip im Drachenfelser Ländchen (2020), nördliche Ansicht vom Ort Villip aus.
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Windmühlenhof in Villip (2020)
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Windmühlenhof in Villip (2020)
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Östlich der Burg Gudenau, in exponierter Lage auf 184,1 Metern Höhe, steht die Villiper Windmühle mit Hofanlage.
Geschichte Die Villiper Mühle gehörte zu den Mühlen der Burg Gudenau; es handelte sich um eine Bannmühle. Die heutige Windmühle wurde von Freiher Clemens August von der Vorst zu Lombeck Gudenau (1734-1817) (Berchem 1992, S. 64 / deutsche-biographie.de) wahrscheinlich 1780 (Datierung nach Maueranker laut Vogt 2005; rmdz.de) errichtet. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die weiteren Wirtschaftsgebäude gebaut. Laut Vogt (2005, S. 461) pachtete die Familie Bedorf seit 1660 die Gudenau´schen Mühlen, zu der auch die Broicher Mühle in Villip gehört.1834 kaufte die Pächterfamilie Bedorf die Gudenau'schen Wind- und Wassermühlen am Godesberger Bach für 8.000 Taler (Vogt 2005, S. 461). Der Mehltransport erfolgte im 19. Jahrhundert per Eselfuhrwerke durch den Kottenforst bis Bonn (rmdz.de). Wann der Mühlenbetrieb endete, ist auch unklar.
Beschreibung Die Villiper Windmühle ist eine Turmwindmühle auf rundem Grundriss (Berchem vermutet einen Galerieholländer, 1992, S. 66). Der bis zum Mauerring 20 Meter hohe kegelförmige Mühlenturm wurde aus Basaltbruchsteinen errichtet und hat am Fuß einen Durchmesser von 13 Metern (Berchem 1992, S. 65). Die Tür sowie die rundbogigen und querovalen Fenster haben Sandsteingewände. Nach dem Ersten Weltkrieg verlor die Windmühle ihre Flügel; ebenso fehlen Getriebe, Mahlwerk, Mühlenkappe und Sterz. Der Turm trägt ein zeltförmiges Schutzdach, welches 1965 angebracht wurde. Laut Berchem stammen die Basaltsteine aus dem Gudenauer Basaltsteinbruch am Ohlbach, einem Nebengewässer des Arzdorfer Baches (1992, S. 65). An den Mühlenturm schließt sich eine dreiflügelige Hofanlage in Fachwerkbauweise auf Bruchsteinsockelgeschoss an. Ein weiteres freistehendes, ehemaliges Scheunengebäude in Fachwerkbauweise schließt den Mühlenhof zur vierten Seite ab. Die Gebäude der Hofanlage stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit baulichen Erweiterungen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Mühlenhof ist umgeben von einem Altbaumbestand (u.a. Eichen und Kastanien) und dient heute Wohnzwecken. An der Zufahrtstraße steht ein barockes Votivkreuz mit der inschriftlichen Datierung 1681.
Kulturhistorische Bedeutung Die Turmwindmühle sowie der Windmühlenhof mit Fachwerkelementen entfaltet in ihrer exponierten Lage eine prägende Wirkung als Landmarke. Die Mühlenanlage befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Wasserburg Gudenau, mit der sie in räumlich-funktionaler Beziehung steht. Sie ist bedeutend aus ortshistorischer Sicht und Zeugnis für die Produktionsbedigungen und -techniken von Nahrungsmitteln bis zur Industrialisierung.
Hinweise Das Objekt „Windmühle in Villip“ ist ein eingetragenes Baudenkmal (Gemeinde Wachtberg, laufende Nr. A 7 / BODEON-Nr. 20971/7) und wertgebendes Merkmal des historischen Kulturlandschaftsbereiches Schloss Gudenau, Tal des Godesberger Baches (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 267).
Internet de.wikipedia.org: Liste der Baudenkmäler in Wachtberg (Zugriff 21.01.2016) rmdz.de: Rheinisches Mühlendokumentationszentrum: Villiper Mühle (Zugriff 21.01.2016) deutsche-biographie.de: Vorst zu Lombeck Gudenau, Clemens August von der (abgerufen am 26.01.2026)
Literatur
Berchem, Adolf / Rhein-Sieg-Kreis (Hrsg.) (1992)
Die Windmühlen in der Gemeinde Wachtberg. (Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 1992.) S. 64-69. Siegburg.
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