Augustinerinnenkloster Sankt Maximin

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Ausschnitt aus der Karte "Kirchliche Organisation und Verteilung der Confessionen, Übersicht über die Kölner Kirchen (...) c. 1610" (1894).

    Ausschnitt aus der Karte "Kirchliche Organisation und Verteilung der Confessionen, Übersicht über die Kölner Kirchen (...) c. 1610" (1894).

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Patrozinium: Maximin.
Orden: Augustinerinnenkloster (Frauenkloster).
Geschichte (Gründung und Entwicklung bis um 1200):
Eine Kirche St. Maximin wird bereits zwischen 1163 und 1172 genannt. Der bei dieser Kirche lebende Inkluse Waldaverus († vor 1194) soll der Gründer eines Frauenklosters sein, welches laut einer Schenkungsurkunde des Kölner Erzbischofs Philipp von Heinsberg von 1196 bereits 1186 bestanden habe.
Anlässlich der Entlassung aus der Abhängigkeit des Kölner Ursulastifts erhielt das seinerzeit wohl eher ärmliche Kloster 1188 ein eigenes Begräbnisrecht.
Ein gewisser wirtschaftlicher Aufschwung mit zunehmendem Grundbesitz im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts mag die Folge einer angeblichen Reliquienauffindung aus der Schar der heiligen Ursula auf dem Klostergelände im Jahr 1348 sein (Engels 2006).

Gegründet vor 1186 (Augustiner-Chorfrauen), aufgehoben 1802 (Bönnen / Hirschmann 2006).

Die Lage des untergegangenen Klosters ist durch die spätere Überbauung nur bedingt zu lokalisieren (vgl. den Ausschnitt aus der Fabricius-Karte in der Mediengalerie), deswegen ist dieses hier nur symbolisch mit einer Geometrie in der heutigen Kölner Maximinenstraße verortet.

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011)

Literatur

Bönnen, Gerold; Hirschmann, Frank G. (2006)
Klöster und Stifte von um 1200 bis zur Reformation. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, IX.3.) Bonn.
Engels, Odilo (2006)
Klöster und Stifte von der Merowingerzeit bis um 1200. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, IX.2.) Bonn.

Augustinerinnenkloster Sankt Maximin

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Maximinenstraße
Ort
50668 Köln
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1163 bis 1186, Ende 1802
Koordinate WGS84
50° 56′ 43,92″ N, 6° 57′ 25,94″ O / 50.94553°, 6.9572°
Koordinate UTM
32U 356496.36 5645754.95
Koordinate Gauss/Krüger
2567315.03 5646023.84

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„Augustinerinnenkloster Sankt Maximin”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-13593-20110718-20 (Abgerufen: 24. September 2017)
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