Reste der römischen Stadtmauer Bitburg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Bitburg
Kreis(e): Eifelkreis Bitburg-Prüm
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Reste der römischen Stadtmauer in Bitburg (2015).

    Reste der römischen Stadtmauer in Bitburg (2015).

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  • Ausschnitt aus der "Tabula Peutingeriana" mit dem Raum zwischen Köln, Koblenz und Trier.

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  • Reste der römischen Stadtmauer am Rathausplatz vor der Pfarrkirche Liebfrauen in Bitburg (2015).

    Reste der römischen Stadtmauer am Rathausplatz vor der Pfarrkirche Liebfrauen in Bitburg (2015).

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  • Reste der römischen Stadtmauer am Rathausplatz vor der Pfarrkirche Liebfrauen in Bitburg (2015)

    Reste der römischen Stadtmauer am Rathausplatz vor der Pfarrkirche Liebfrauen in Bitburg (2015)

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Um 10 n. Chr entstand die römische Siedlung Beda (Bitburg) an der römischen Fernstraße zwischen Trier und Köln. Bis heute sind Reste der mittelalterlichen und römischen Stadtbefestigung des alten Kastells in Bitburg in der Straße „An der Römermauer“ zu sehen.

In der Innenstadt Bitburgs sind heute noch römische und mittelalterliche Mauerreste erhalten, die den Verlauf der damaligen Stadtbefestigung nachvollziehbar machen. Im 3. Jahrhundert soll das Römerkastell um die Siedlung des heutigen Bitburgs angelegt worden sein. Um 10 n. Chr. entstand an der römischen Fernstraße von Trier nach Köln die Straßenstation Beda (Bitburg), die sich dann zu einer größeren Siedlung, einem vicus, entwickelte. Unter dem römischen Kaiser Konstantin dem Großen (275-337) erhielt die Siedlung dann eine Befestigung. Damals besaß die oval angelegte Stadtmauer (Kastell) 13 Türme und 2 Tore und hatte eine Länge von nur 160 Metern und eine Breite von 130 Metern. Die zwei Türme ragten aus der 3,8 Meter dicken Mauer heraus.
Im Mittelalter fand dann eine südliche Ausdehnung des Römerkastells statt.

Heute sind Reste der römischen und mittelalterlichen Mauer vor allem am heutigen Rathaus zu sehen, in der gleichnamigen Straße „An der Römermauer“. Dort wurde unter anderem die alte Stadtmauer um das Rathaus originalgetreu wiederaufgebaut, nachdem Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg weite Teile Bitburgs zerstörten. Dabei bezog man Teile des Rathausneubaues in einen alten Stadtturm mit ein. Auch der „Grüne See“, ein der Stadtmauer vorgelagerter Graben blieb bis in unser Jahrhundert erhalten.

(Cali Burton, Universität Koblenz-Landau, 2015)

Literatur

Altmann, Bernd / Caspary, Hans / Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen vom Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.) (1997)
Kreis Bitburg-Prüm, Stadt Bitburg, Verbandsgemeinden Bitburg-Land und Irrel. (Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Band 9.2.) Speyer.
Frey, Martin / Gilles, Karl-Josef / Thiel, Marcus (1995)
Das römische Bitburg, Führer zu den archäologischen Denkmälern des antiken Beda. (Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier, Nr. 9.) Trier.
Kulturgemeinschaft Bitburg (Hrsg.) (2001)
Bitburg. Trier.

Reste der römischen Stadtmauer Bitburg

Schlagwörter
Ort
53436 Bitburg
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 10 bis 300
Koordinate WGS84
49° 58′ 29,84″ N, 6° 31′ 25,98″ O / 49.97495°, 6.52388°
Koordinate UTM
32U 322461.31 5538784.6
Koordinate Gauss/Krüger
2537623.97 5537754.56

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„Reste der römischen Stadtmauer Bitburg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-117891-20150312-7 (Abgerufen: 19. August 2018)
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