Kleingartenanlagen „Unsere Scholle“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Neukirchen-Vluyn
Kreis(e): Wesel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Keingartenanlage "Unsere Scholle" am Fürmannsheck in Neukirchen-Vluyn (2014)

    Keingartenanlage "Unsere Scholle" am Fürmannsheck in Neukirchen-Vluyn (2014)

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    Boldt, Kai-William / Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V.
    Fotograf/Urheber:
    Kai-William Boldt
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  • Keingartenanlage Unsere Scholle am Fürmannsheck in Neukirchen-Vluyn (2014)

    Keingartenanlage Unsere Scholle am Fürmannsheck in Neukirchen-Vluyn (2014)

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  • Kleingartenanlage Unsere Scholle an der Siebertstraße in Neukirchen-Vluyn (2014)

    Kleingartenanlage Unsere Scholle an der Siebertstraße in Neukirchen-Vluyn (2014)

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Kleingärten, auch Schrebergärten genannt, boomten im Ruhrgebiet vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg. Das Ziel war von Sozialreformern und Städtebauplanern vorgegeben: die Sicherstellung der Ernährung und der Gesundheit der Arbeiterschaft (Boldt / Gelhar 2008).
Die Kleingartenanlagen „Unsere Scholle“ gibt es seit 1933. Ihre räumliche Nähe zur Zeche Niederberg und ihren Siedlungen ist nicht zufällig; die Mitglieder der ersten Stunde waren allesamt Zechenarbeiter beziehungsweise deren Familienangehörige.
Die Kosten-Nutzenrechnung war für die Kleingärtner günstig: Die Zeche nahm in der ersten Zeit 5 Reichsmark Pacht pro Jahr. Für die Existenzgrundlage der Familien waren die Schrebergärten essentiell. Belegt wird das auch durch die Bewirtschaftung der Gärten: Es waren zu 100 % Nutzgärten. Im Gegensatz dazu muss heute nur ein Drittel der Gartenfläche mit Anbau von Nutzpflanzen bewirtschaftet werden.

(Kai-William Boldt, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. / LVR-Fachbereich Umwelt, 2015)

Internet
WAZ online 2015: Unsere Scholle wird 80 (abgerufen: 15.01.2015)

Literatur

Boldt, Kai-William; Gelhar, Martina (2008)
Das Ruhrgebiet - Landschaft, Industrie, Kultur. Darmstadt.

Kleingartenanlagen „Unsere Scholle“

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1933
Koordinate WGS84
51° 26′ 27,18″ N, 6° 33′ 40,82″ O / 51.44088°, 6.56134°
Koordinate UTM
32U 330518.28 5701675.91
Koordinate Gauss/Krüger
2539073.15 5700845.14

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„Kleingartenanlagen „Unsere Scholle“”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-111953-20150113-3 (Abgerufen: 14. November 2018)
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