Synagoge Hüls

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Krefeld
Kreis(e): Krefeld
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Wohnhaus in der Klever Straße 30. Hier befand sich die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde in Hüls (2014).

    Wohnhaus in der Klever Straße 30. Hier befand sich die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde in Hüls (2014).

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    Knöchel, Franz-Josef / CC-BY-NC-SA 3.0
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  • Die Gedenktafel am Wohnhaus in der Klever Straße 30 (2014). Auf der Tafel ist folgende Inschrift zu lesen: "Hier stand die Synagoge der ehemals blühenden Hülser jüdischen Gemeinde. Sie wurde am 10. November 1938 durch Brandstiftung restlos zerstört. Den Terror des Dritten Reiches 1933-1945 überlebten nur wenige Hülser Juden. Die Hülser Bürger gedenken der Toten."

    Die Gedenktafel am Wohnhaus in der Klever Straße 30 (2014). Auf der Tafel ist folgende Inschrift zu lesen: "Hier stand die Synagoge der ehemals blühenden Hülser jüdischen Gemeinde. Sie wurde am 10. November 1938 durch Brandstiftung restlos zerstört. Den Terror des Dritten Reiches 1933-1945 überlebten nur wenige Hülser Juden. Die Hülser Bürger gedenken der Toten."

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  • Wohnhaus in der Klever Straße 30. Hier befand sich die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde in Hüls (2014).

    Wohnhaus in der Klever Straße 30. Hier befand sich die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde in Hüls (2014).

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Die jüdische Gemeinde Hüls seit dem frühen 19. Jahrhundert:
In Hüls lebten Juden seit der Mitte des 17. Jahrhunderts. Vermutlich löste sich die Gemeinde in den 1920er Jahren auf. 1932 angeschlossen an Kempen.
Gemeindegröße um 1815: 52 (1806), um 1880: 138 (1885), 1932: 60 (1925) zu Kempen, 2006: –.
Bethaus / Synagoge: Seit Ende des 17. Jahrhunderts ist ein Betsaal belegt. 1883 wurde ein Neubau eingeweiht. Möglicherweise wurde die Synagoge schon in den 1920er Jahren nicht mehr genutzt (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

Die Synagoge der jüdischen Gemeinde Hüls befand sich in der heutigen Klever Straße. Ausweislich einer Gedenktafel der Hülser Bürgerschaft an dem heute hier befindlichen Wohnhaus (Klever Straße 30) wurde das Gotteshaus 1938 „restlos zerstört“ (Begehung am 22.10.2014).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2014)

Literatur

Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 52, Bonn.

Synagoge Hüls

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Klever Straße 30
Ort
47839 Krefeld - Hüls
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1883, Ende 1938
Koordinate WGS84
51° 22′ 33,22″ N, 6° 30′ 33,79″ O / 51.37589°, 6.50939°
Koordinate UTM
32U 326662.57 5694571.22
Koordinate Gauss/Krüger
2535511.31 5693588.22

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„Synagoge Hüls”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-105890-20141023-2 (Abgerufen: 19. August 2018)
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