Erhaltene Abschnitte der Stadtbefestigung Montabaur

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Montabaur
Kreis(e): Westerwaldkreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Teil der ehemaligen Stadtmauer von Montabaur. Vor der Mauer befindet sich eine kleine Parkanlage mit Brunnen (2014)

    Teil der ehemaligen Stadtmauer von Montabaur. Vor der Mauer befindet sich eine kleine Parkanlage mit Brunnen (2014)

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    Wörsdörfer, Niklas
    Fotograf/Urheber:
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  • Teil der ehemaligen Stadtmauer von Montabaur. Vor der Mauer befindet sich eine kleine Parkanlage mit Brunnen (2014)

    Teil der ehemaligen Stadtmauer von Montabaur. Vor der Mauer befindet sich eine kleine Parkanlage mit Brunnen (2014)

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Am Rande des historischen Stadtkerns von Montabaur sind bis heute einige wenige Abschnitte der alten Stadtbefestigung erhalten, die nach der Stadterhebung von 1291 errichtet worden war. Sie entstand um den hochmittelalterlichen Stadtkern herum am Fuße des Burghügels. Auf einem Siegel vom Ende des 13. Jahrhunderts ist eine Stadtmauer dargestellt. Die Stadtmauer wurde erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts fertig gestellt. In der Stadtbefestigung waren mehrere Türme und 13 Tore integriert. Das Haupttor – das sogenannte Peterstor – mit zwei Durchgängen befand sich am Südrand der Stadt. Die weiteren Haupttore waren das Schöffen-, Allmanshäuser-, und Sauertalertor. Der Wolfsturm war der mächtigste Turm der Stadtmauer.

Heute sind noch einige wenige Abschnitte erhalten: auf der Ostseite der Sauertalstraße und der Judengasse (kleiner Achteckturm), der südöstliche Eckturm an der Ostseite des neuen Finanzamtes (Joseph-Kehrein-Straße 1), der Mauerabschnitt in den Häusern Alois-Jäger-Platz 3 und 5, ein parallel zur Kolpingstraße verlaufender Mauerabschnitt mit rechteckigem Schalenturm östlich der Hospitalstraße, ein langer Mauerabschnitt mit angebauten Häusern an der Biergasse und der Wolfsturm auf der Anhöhe westlich der Stadt (Am Wolfsturm)

Der kleine Park um die Stadtmauer herum, lädt zum Verweilen und zum Boulespielen ein. Außerdem wird der kleine Park von Künstlern für Aktionen genutzt. Die Mauer dient hierbei oft als Ausstellungsfläche.

(Niklas Wörsdörfer, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Quelle
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur (Mai 2013): Montabaur von Punkt zu Punkt

Literatur

Hollmann, Michael / Roth, Hermann Josef / Schwenk, Bernd (2000)
Geschichte der Stadt Montabaur, 1. Teil: Humbach-Montabaur. Montabaur.
Meister, Karl Andreas Ambrosius / Löwenguth, Franz-Josef (1977)
Geschichte der Stadt und Burg Montabaur nach urkundlichen Quellen (Nachdruck der Ausgabe 1876). Montabaur.
Roth, Hermann Josef (1989)
Stadt Montabaur (2. erw. Auflage). (Rheinische Kunststätten, Heft 227.) Neuss.

Erhaltene Abschnitte der Stadtbefestigung Montabaur

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1291 bis 1575
Koordinate WGS84
50° 26′ 5,84″ N, 7° 49′ 47,97″ O / 50.43496°, 7.82999°
Koordinate UTM
32U 416909 5587646.97
Koordinate Gauss/Krüger
3416950.75 5589442.41

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„Erhaltene Abschnitte der Stadtbefestigung Montabaur”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-102986-20140912-6 (Abgerufen: 20. November 2018)
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