Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass Gerhard Schaaf auch auf dem neu erworbenen Grundstück eine Werkstatt betrieb.
SCHAAF, GERHARD „Kannenbäcker, Töpfer, Häfner - 1778 geb. zu Frechen, Sohn der Ehel. Simon Sch. und Angelika Bunnagel, Traureg. 1/1813 - 1801 Trauzeuge bei der Hochzeit Schmitz-Müller, ebd. 10/1801 - 1813 Jan. 20 heir. Katharina Stark, 22 Jahre alt, aus Frechen, ebd. 1/1813 - 1819 Trauzeuge bei der Hochzeit Müller-Hemmersbach, ebd. 21/1819 - 1822 Nov. 10 zeigt den Tod der Tochter Anna Maria an, Sterbereg. 70/1822 - 1832 Juni 13 zeigt den Tod des Sohnes Theodor an, ebd. 60/1832 - 1842 Febr. 10 zeigt den Tod des Neffen Johann Sch. an, ebd. 18/1842 - 1844 Nov. 21 stirbt zu Frechen, ebd. 131/1844 - 1850 ist seine Witwe in einer Handwerkerliste erwähnt, da sie die Werkstatt weiterführt, StaF Akt. 182 fol. 20 - 1856 da seine Witwe noch arbeitet, ist sie in einer Töpferliste aufgeführt, StaF Akt. 187 fol. 21“ (Göbels 1971).
Um das Jahr 1867 wurde sein Sohn Christian Schaaf Eigentümer der Grundstücke (LA NRW R 7213 1867 / 5).
SCHAAF, CHRISTIAN „Kannenbäcker - 1827 Juni 20 geb. zu Frechen, Sohn des Kannenbäckers Gerhard Sch. und der Katharina Stark, Geburtsreg. 57/1827 - 1869 Febr. 27 heir. Margaretha Tesch, 30 Jahre alt, aus Berrenrath, Traureg. 10/1869 - 1886 Nov. 2 stirbt zu Frechen, Sterbereg. 145/1886“ (Göbels 1971).
(Nicole Schmitz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2026)
Quellen
Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland
- LA NRW R 7209 / 1839
- LA NRW R 7213 1867 / 5
- StaF Akt. 182 fol. 21