Ausschnitt einer historischen Ansichtskarte (um 1900) aus Porz mit dem "Bahnhof Urbach".
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Ausschnitt einer historischen Ansichtskarte von 1915 mit dem alten Porzer Bahnhof.
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Die historische Schutzdachkonstruktion des alten Porzer Bahnhofs befindet sich heute im Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl e.V. (2022).
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Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl e.V. (EHEH)
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Eine Informationstafel im Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl informiert über die historische Schutzdachkonstruktion des alten Porzer Bahnhofs (2023).
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Ausschnitt einer historischen Ansichtskarte (um 1900) aus Porz mit dem "Bahnhof Urbach".
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Ausschnitt einer historischen Ansichtskarte von 1915 mit dem alten Porzer Bahnhof.
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Die historische Schutzdachkonstruktion des alten Porzer Bahnhofs befindet sich heute im Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl e.V. (2022).
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Eine Informationstafel im Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl informiert über die historische Schutzdachkonstruktion des alten Porzer Bahnhofs (2023) (pdf-Datei, 1,39 MB)
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Der Porzer Bahnhof wurde am 19. November 1874 als „Bahnhof Urbach“ eröffnet und schloss das damalige Dorf Porz an die rechtsrheinische Eisenbahnlinie zwischen Niederlahnstein bei Koblenz über Köln-Mülheim nach Speldorf bei Mülheim a.d. Ruhr an. Die infrastrukturelle Neuerung legte den Grundstein für den industriellen Aufschwung von Porz am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Aufgrund der nunmehr guten Anbindung ließen sich zahlreiche Industriebetriebe in Porz nieder. Seinen heutigen Namen „Porz (Rhein)“ sollte der Haltepunkt erst im Jahr 1966 bekommen.
Der von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft errichtete Porzer Bahnhof bestand aus einem zweigeschossigen Empfangsgebäude im klassizistischen Stil, das um 1860 entstand und an das bald schon eine Bahnhofsgaststätte angebaut wurde (porzerleben.de). Die Züge fuhren von einem Mittelbahnsteig mit gusseiserner Schutzdachkonstruktion ab, deren sehenswerten Dachstützen von dem 1844 gegründeten „Eisenwerk Weserhütte Otto Wolff GmbH“ in Oeynhausen hergestellt wurden. Ähnliche historische Bahnsteigstützen findet man heute beispielsweise noch an einigen Haltestellen der Berliner S-Bahn.
Obgleich das Porzer Bahnhofsgebäude im Dezember 1988 in die Kölner Denkmalliste (Nr. 4777) aufgenommen worden war, wurde der Bau im Jahr 1999 abgerissen, um Platz für die Verbreiterung der Bahntrasse zu machen. 2009/10 folgte die grundlegende Erneuerung des Haltepunktes, wobei auch die historische Schutzdachkonstruktion weichen musste. Insgesamt 16 gusseiserne Stützen und das historische Dach konnten jedoch vom Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl e.V. übernommen werden, wo sie seit 2011 als historischer Bahnsteig zu sehen sind und als vielfacher Veranstaltungsort des Museums genutzt werden.
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