Arbeiterhäuser der Steinzeugfabrik Gerhard Dorn

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Frechen
Kreis(e): Rhein-Erft-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 54′ 35,25″ N: 6° 48′ 2,27″ O 50,90979°N: 6,80063°O
Koordinate UTM 32.345.379,79 m: 5.642.097,24 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.556.354,50 m: 5.641.916,56 m
  • Arbeiterhäuser der Steinzeugfabrik Dorn (2021)

    Arbeiterhäuser der Steinzeugfabrik Dorn (2021)

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  • Arbeiterhäuser an der Steinzeugfabrik Gerhard Dorn (2025)

    Arbeiterhäuser an der Steinzeugfabrik Gerhard Dorn (2025)

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  • Arbeiterhäuser der Steinzeugfabrik Dorn (2021)

    Arbeiterhäuser der Steinzeugfabrik Dorn (2021)

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An der Blindgasse / Alte Straße in Frechen stehen Arbeiterhäuser der ehemaligen Steinzeugfabrik Gerhard Dorn (VHS Frechen 1987, S. 24). Diese befand sich von 1886 bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1964 und ihrem Abriss im Jahre 1967 direkt gegenüber.

Die Grundstücke, auf denen die Häuser stehen, gehörten zuvor den Kannenbäckern Georg und Gerhard Lövenich. Georg Lövenich ließ um 1852 einen Kannenofen von seinem Grundstück hinter dem Haus 181 (links von der Evangelischen Kirche) hierhin verlegen (LA NRW R 8849). Die Witwe des Gerhard Lövenich (Georgs Bruder) verkaufte die Grundstücke um das Jahr 1880/1881 an Johann Dorn und Gerhard Lövenich (LA NRW R 7215 / 1880/81 / 43).

Die vier eingeschossigen Reihenhäuser wurden vermutlich um 1900 errichtet. Sie haben ein Satteldach und zeigen zur Straßenfront eine dreiachsige Fassade aus rötlich-braunen Backsteinen mit Schmuckelementen aus gelblichen Backsteinen. Diese schließen bei jedem Haus die beiden Fenster und die Eingangstür segmentbogig ab. Unterhalb der Traufe ist ein Zahnfries bzw. „Deutsches Band“ eingefügt.

Heutiger Zustand und kulturhistorische Bedeutung
Der Erhaltungszustand ist unterschiedlich und reicht vom ursprünglichen Aussehen bis hin zur modernen Überprägung. Es handelt sich um die letzten sichtbaren Zeugnisse der Steinzeugfabrik Gerhard Dorn, nach deren Abriss die Blindgasse an dieser Stelle heute sehr breit ist. Hier befindet sich nun eine kleine parkähnliche Anlage und die ursprüngliche Blindgasse konnte den Erfordernissen des Verkehrs nachkommend verbreitert werden.

(Nicole Schmitz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2021, 2026)

Quellen
  • LA NRW R 8849: Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Akte 8849
  • LA NRW R 7215 / 1880/81 / 43: Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Akte 7215

Literatur

Volkshochschule Frechen (Hrsg.) (1987)
Die Industrialisierung Frechens: von Häusern und Menschen. Dokumentation der Ausstellung der VHS Frechen - 9. November-13. Dezember 1987. Frechen.

Arbeiterhäuser der Steinzeugfabrik Gerhard Dorn

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Blindgasse
Ort
50226 Frechen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1880 bis 1920

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Nicole Schmitz, 2021, 2026: „Arbeiterhäuser der Steinzeugfabrik Gerhard Dorn”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-335831 (Abgerufen: 12. Juli 2026)
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