Splitterkreuz in Vossenack

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hürtgenwald
Kreis(e): Düren
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 41′ 2,74″ N: 6° 22′ 26,05″ O 50,68409°N: 6,3739°O
Koordinate UTM 32.314.492,14 m: 5.617.985,97 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.526.468,98 m: 5.616.570,38 m
  • Das Splitterkreuz in Vossenack wurde 2005 aus Granatsplittern gefertigt und aufgestellt (2021).

    Das Splitterkreuz in Vossenack wurde 2005 aus Granatsplittern gefertigt und aufgestellt (2021).

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  • Inschrift auf dem Findling, auf dem das Splitterkreuz in Vossenack steht (2021)..

    Inschrift auf dem Findling, auf dem das Splitterkreuz in Vossenack steht (2021)..

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  • Der Standort des Splitterkreuzes in einer Kurve ist mit Findlingen und einer Buche platzartig gestaltet (2021).

    Der Standort des Splitterkreuzes in einer Kurve ist mit Findlingen und einer Buche platzartig gestaltet (2021).

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  • D3: Audiodatei mit Informationen zur Allerseelenschlacht.

    D3: Audiodatei mit Informationen zur Allerseelenschlacht.

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    Achim Konejung
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Splitterkreuze sind Erinnerungsobjekte aus bzw. in Kriegsgebieten, die entweder von den Soldaten selbst oder in Friedenszeiten angefertigt wurden, um an die Kriegsereignisse zu erinnern. Splitterkreuze sind also räumlich nicht auf den Hürtgenwald und zeitlich nicht auf den Zweiten Weltkrieg beschränkt.
Dieses Splitterkreuz aus dem Jahr 2005 (www.vossenack.nrw) steht am Mestrenger Weg, an der Abzweigung in Richtung Morlesief. Es markiert den Ausgangspunkt der sogenannten Allerseelenschlacht und gedenkt der Opfer, wobei nicht deutlich wird, ob die Opfer der Allerseelenschlacht oder die der Kämpfe im Hürtgenwald allgemein gemeint sind. Nachdem die amerikanischen Soldaten am 02.11.1944 Vossenack eingenommen hatten, starteten sie von hier aus am 03.11.1944 über den Kall Trail ihren Angriff auf Schmidt.

Reinhold Nießen, Ulrich Hallmanns und Reimund Scholl, Bewohner aus Vossenack, fertigten das etwa zwei Meter hohe Kreuz. Es besteht aus originalen Granaten- und Bombensplittern, die in der Umgebung aufgefunden wurden (www.vossenack.nrw; www.huertgenwald.de). Das Kreuz ist auf einem Findlingssockel befestigt, der auf einem kleinen, mit weiteren Findlingen und Buchen gestalteten Platz aufgestellt wurde. Auf dem Sockel informiert eine Inschrift in deutscher und englischer Sprache über die Widmung des Kreuzes.

Die Inschrift lautet:
„Zum Gedenken an die Opfer
Diese Stelle war am 03. November 1944
der Ausgangspunkt
fuer den Angriff des III./ und I./ Bataillons des 112. (US) Inf.Regt
verstaerkt durch die A Kompanie 707 Panzerbataillons
durch das Tal der Kall auf Schmidt.

In Memory of the Casualties
At this point. on November 3. . 1944. started the attack
of III./ and I./ 112 US Infantry Regiment. reinforced by
A Comp. 707. Tank-Battalion
via the Kall Trail into the objective Schmidt“

(Martina Gelhar/Nicole Schmitz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2021)

Internet
m.heimatbund-schmidt.de: Kreuze in Schmidt und Umgebung (PDF zum Download, abgerufen am 09.09.2021)
www.vossenack.nrw: Wege-, Hauskreuze, Kapellen, Gedenksteine, -tafeln und Bilderstöcke (abgerufen am 09.09.2021)
www.huertgenwald.de: Gedenken und Mahnen in Hürtgenwald (abgerufen am 15.12.2020)

Quelle
Inschrift am Splitterkreuz (Begehung 07.07.2021)

Literatur

Konejung Stiftung: Kultur; Rureifel-Tourismus e.V.; Gemeinde Hürtgenwald; (2015)
Historisch-Literarischer Wanderweg [66] Kall Trail. Standort 3, o. O. Online verfügbar: PDF Kall Trail [66]

Splitterkreuz in Vossenack

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Mestrenger Weg
Ort
52393 Hürtgenwald - Vossenack
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 2005

Empfohlene Zitierweise

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Empfohlene Zitierweise
Martina Gelhar, Nicole Schmitz, 2021: „Splitterkreuz in Vossenack”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-332601 (Abgerufen: 4. Juli 2022)
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