Valeriuspforte vor dem Pfarrgarten Villmar

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Villmar
Kreis(e): Limburg-Weilburg
Bundesland: Hessen
Koordinate WGS84 50° 23′ 31,7″ N: 8° 11′ 25,15″ O / 50,39214°N: 8,19032°O
Koordinate UTM 32.442.446,27 m: 5.582.545,21 m
Koordinate Gauss/Krüger 3.442.498,03 m: 5.584.338,80 m
  • Valeriuspforte vor dem Pfarrgarten in Villmar (2019)

    Valeriuspforte vor dem Pfarrgarten in Villmar (2019)

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  • Statue des heiligen Valerius auf der Valeriuspforte vor dem Pfarrgarten in Villmar (2019)

    Statue des heiligen Valerius auf der Valeriuspforte vor dem Pfarrgarten in Villmar (2019)

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  • Valeriuspforte, Teil des Villmarer Lahn-Marmor-Weg; Rundweg 1 (2019)

    Valeriuspforte, Teil des Villmarer Lahn-Marmor-Weg; Rundweg 1 (2019)

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  • Villmarer Lahn-Marmor-Weg; Rundweg 1

    Villmarer Lahn-Marmor-Weg; Rundweg 1

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In unmittelbarer Nähe zur Villmarer Kirche St. Peter und Paul finden sich zwei barocke Pforten - die Matthiaspforte und die Valeriuspforte. Beide dienten dazu, den Immunitätsbezirk abzugrenzen.

Die Valeriuspforte wurde um 1777 erbaut, als Villmar noch zur Matthiasabtei in Trier gehörte. Die Gewände und die Figur des heiligen Valerius sind aus Lahnmarmor, Varietät Kissel gefertigt. Valerius, zweiter Bischof von Trier, ist für Villmar von besonderer Bedeutung. Kaiser Heinrich III. schenkte den Königshof „Vilimar“ der Abtei St. Eucharius in Trier als Gegenleistung für die Überlassung der Reliquie des heiligen Valerius an die Stiftskirche in Goslar.

Zum Zeugnis dieser Schenkung wurde an der Valeriuspforte die lateinische Inschrift „Henricus Niger Caesar tibi sancte Matthia / Ob sacras donat Valerii exuvias / Villam mariae totam cum iure supremo / In terris et aquis, qualiter ipse habuit“ (Heinrich der Schwarze schenkt Dir, heiliger Matthias, um der Gebeine des Valerius willen, ganz Villmar mit dem Recht der vollen Hoheit zu Land und zu Wasser, wie er es selbst innegehabt hat; Zitat und Übersetzung: A. M. KUHNIGK in Villmar, Geschichte und Gestalt, S. 115).

Lahn-Marmor-Weg
Die Valeriuspforte ist die achte Station des ersten Rundweges des Lahn-Marmor-Weges. Die nachfolgende Station des Wanderweges ist das Devotionschild in der Zehntenstraße.

(Rudolf Conrads, Lahn-Marmor-Museum Villmar, 2019)

Valeriuspforte vor dem Pfarrgarten Villmar

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Peter-Paul-Straße
Ort
65606 Villmar
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1777

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„Valeriuspforte vor dem Pfarrgarten Villmar”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-296987 (Abgerufen: 23. April 2021)
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