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Der Eingang zum Kleinkastell Lochmühle mit einer Hinweistafel (2018)
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Szédeli, Hans / hessenARCHÄOLOGIE
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Hans Szédeli
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Abschied vom Imperium Romanum am Kleinkastell Lochmühle (2018)
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Das ehemalige Limestor beim Kleinkastell Lochmühle (2018)
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Überblick über das Kleinkastell Lochmühle (2018)
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Der Eingang zum Kleinkastell Lochmühle mit einer Hinweistafel (2018)
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Abschied vom Imperium Romanum am Kleinkastell Lochmühle (2018)
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Das ehemalige Limestor beim Kleinkastell Lochmühle (2018)
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Wo vor rund 1.900 Jahren römische Soldaten das Köpperner Tal überwachten, erforschen heute Kinder auf einem Lehrpfad römische Geschichte und Kultur! Infotafeln und museumspädagogische Stationen vermitteln ein lebendiges Bild der Antike. Der Rundweg verläuft innerhalb der als Schuttwälle erhaltenen Mauern des Kleinkastells Lochmühle, das in der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. entstand. Von dem Wehrbau ist wenig bekannt. Sein einziges Tor war dem Limes zugewandt. Im Inneren fand man Reste einer Heizanlage sowie eines gepflasterten Hofes.
Die Besatzung des Kleinkastells Lochmühle sollte offenbar sowohl die Provinzgrenze als auch den Verkehr auf einer Straße und den Limes selbst überwachen. So ist nicht nur denkbar, dass eine alte Trasse aus dem Freien Germanien in das Gebiet der römischen Provinz durch das Tal verlief und der Wirtschaftsverkehr auf dieser Route kontrolliert werden sollte. Ebenso gut könnten im Köpperner Tal die Kommandobezirke der Kastelle Saalburg und Kapersburg aneinander gegrenzt haben und eine solche Stelle besonders markiert worden sein.
Das von einem flachen Graben umgebene Kleinkastell, das dicht am Fuß des Abhangs errichtet worden war, lag etwa 37 Meter hinter dem Limes. Die rechteckige Anlage verfügte auf der zur Limes gewandten Schmalseite über ein Tor. Hier war die 1,6 Meter breite, ohne Mörtelbindung aufgesetzte Mauer 3,2 Meter weit für einen Zugang unterbrochen. Bei Seitenlängen von 22 mal 18 Metern beträgt die Innenfläche der kleinen Garnison 0,04 Hektar. Die Umfassungsmauer ist heute als flacher Schuttwall im Gelände erhalten. Die Innenfläche scheint teilweise gepflastert gewesen zu sein. Außer einer Feuerstelle, die im rückwärtigen Bereich erfasst worden ist, gibt es keine Hinweise auf das Aussehen der Innenbebauung.
Anfahrt Das Areal des Kleinkastells liegt innerhalb des Freizeitparkes Lochmühle, ist aber öffentlich zugänglich. Man erreicht den Freizeitpark über die von Köppern nach Wehrheim führende L 3041. Vom Parkplatz des Freizeitparks aus geht es über dessen Eingang (Zutritt erfragen) zum Areal des Kleinkastells und dem darauf errichteten Römer-Parcours.
Der römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. S. 364. S. 152-153 Taf. 11.3, Berlin.
Fabricius, Ernst (1936)
Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches Abt. A Band II. Die Wetteraulinie vom Köpperner Tal bei der Saalburg bis zum Main bei Gross-Krotzenburg. Berlin/Leipzig.
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Der römische Limes in Hessen. Geschichte und Schauplätze des UNESCO-Welterbes. S. 232. Regensburg.
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Der Obergermanisch-Raetische Limes / Upper German-Raetian Limes. Antrag zur Aufnahme als Welterbe / Nomination for Inclusion on the World Heritage List. Stuttgart.
Kleinkastell Lochmühle (Wp 3/70) nördlich von Friedrichsdorf
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