Dünnwalder Wald

Teilgebiet der Bergischen Heideterrasse

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Bergisch Gladbach, Köln, Leverkusen
Kreis(e): Köln, Leverkusen, Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Bullenwiese bei Leverkusen (2007)

    Bullenwiese bei Leverkusen (2007)

    Copyright-Hinweis:
    Sonntag, Bernhard / NABU-Naturschutzstation Leverkusen - Köln
    Fotograf/Urheber:
    Bernhard Sonntag
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Bullenwiese bei Leverkusen (2007)

    Bullenwiese bei Leverkusen (2007)

    Copyright-Hinweis:
    Sonntag, Bernhard / NABU-Naturschutzstation Leverkusen - Köln
    Fotograf/Urheber:
    Bernhard Sonntag
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Der Mutzbach im Dünnwalder Wald (2012)

    Der Mutzbach im Dünnwalder Wald (2012)

    Copyright-Hinweis:
    Sticht, Holger / Bündnis Heideterrasse e. V.
    Fotograf/Urheber:
    Holger Sticht
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Schafe auf der Bullenwiese in Leverkusen (2008)

    Schafe auf der Bullenwiese in Leverkusen (2008)

    Copyright-Hinweis:
    Sonntag, Bernhard / NABU-Naturschutzstation Leverkusen - Köln
    Fotograf/Urheber:
    Bernhard Sonntag
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Kleiner Feuerfalter (2006)

    Kleiner Feuerfalter (2006)

    Copyright-Hinweis:
    Krüger, Thomas / Biologische Station Mittlere Wupper
    Fotograf/Urheber:
    Thomas Krüger
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Der Dünnwalder Wald ist ein Freiraumkomplex auf der Bergischen Heideterrasse. Er erstreckt sich zwischen Köln-Dünnwald, Leverkusen-Schlebusch und Bergisch Gladbach. Aufgrund der Nutzungsgeschichte des 20. Jahrhunderts besteht das ehemalige Heidegebiet heute aus sehr unterschiedlichen Landschaftsbestandteilen, zu denen die Naturschutzgebiete „Mutzbach“, „Diepeschrather Wald“, „Nittum-Hoppersheider Bruch“, „Am Hornpottweg“ sowie „Ehemalige Kiesgrube am Südring“ zählen. Über die Dhünnaue ist er mit nördlichen Heideterrassengebieten und angrenzenden Naturräumen vernetzt. Außerdem besteht ein direkter Biotopverbund mit Dünenstandorten der älteren Niederterrasse (Embergdüne, Am grünen Kuhweg, Haidwegsgrube).

Naturnahe Abschnitte des Mutzbachs im gleichnamigen Naturschutzgebiet weisen eine große Geophyten-Vielfalt mit Wald-Goldstern und Gelbem Windröschen auf, sowie alte Buchenbestände, die Grauspecht und Hohltaube einen Lebensraum bieten. Eine wechselfeuchte Wiese am Höhenfelder See beherbergt noch ein Seggenried mit Fuchs-Segge und Zungen-Hahnenfuss. Erlenbruchwälder mit Sumpfveilchen und Königsfarn sind im Naturschutzgebiet „Nittum-Hoppersheide“ und im Naturschutzgebiet „Diepeschrather Wald“ als Relikte erhalten. Das Naturschutzgebiet „Am Hornpottweg“ besteht vor allem aus einer ehemaligen Kiesgrube mit Teichen, Röhrichten und Magerweiden, in welchem noch Neuntöter und Wasserralle vorkommen. Heidebiotope, unter anderem mit Hundsveilchen und Rauer Nelke, sind nur noch punktuell und außerhalb der Naturschutzgebiete vorhanden.

Nördlich des Naturschutzgebiets „Am Hornpottweg“ liegt die sogenannte Bullenwiese. Früher wurden auf dieser großen Weidefläche mit Sekundär-Sanddüne die Rinder aus dem Bergischen Land gesammelt und dann zum Schlachthof nach Köln gebracht. Später wurde diese ebene Fläche dauerhaft mit Rindern beweidet und war Rastgebiet für durchziehende Vögel, wie Steinschmätzer und Braunkehlchen. Heute ist der größte Teil der ehemaligen Bullenwiese bebaut und die übrige Fläche nur noch 4,5 Hektar groß. Sie enthält eine Binnendüne und wird noch extensiv mit Rindern beweidet. Der frühere hohe Nährstoffeintrag durch Dünger und Straßenverkehr hat auf dem Sandmagerrasen zu einem hohen Bestand von Kleinem Sauerampfer geführt, auf dem der Kleine Feuerfalter vorkommt.

Gute Ausgangspunkte um den Dünnwalder Wald zu erkunden, sind die beiden Parkplätze im Süden des Gebietes am Kalkweg in Köln.

(NABU Naturschutzstation Leverkusen-Köln, Erstellt im Rahmen des Projektes „Leitarten und Lebensräume der Bergischen Heideterrasse“. Ein Projekt des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.bergische-heideterrasse.net: Dünnwalder Wald (abgerufen 25.10.2016)

Dünnwalder Wald

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Kalkweg
Ort
51069 Köln - Dünnwald
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Koordinate WGS84
50° 59′ 16,37″ N, 7° 03′ 56,07″ O / 50.98788°, 7.06557°
Koordinate UTM
32U 364232.1 5650258.26
Koordinate Gauss/Krüger
2574862.86 5650839.12

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Dünnwalder Wald”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-257277 (Abgerufen: 15. August 2018)
Wir verwenden Cookies, um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu optimieren. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie weitere Informationen auf unserer Internetseite.
Seitenanfang