Kulturlandschaft Mittelrheinische Pforte

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Asbach (VG Asbach), Bad Honnef, Bonn, Buchholz (Westerwald), Grafschaft, Hennef (Sieg), Königswinter, Meckenheim (Nordrhein-Westfalen), Remagen, Rheinbreitbach, Sankt Augustin, Wachtberg, Windhagen
Kreis(e): Ahrweiler, Bonn, Neuwied, Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
  • Lage der Kulturlandschaft Mittelrheinische Pforte in Nordrhein-Westfalen

    Lage der Kulturlandschaft Mittelrheinische Pforte in Nordrhein-Westfalen

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    Becker, Katrin / Landschaftsverband Westfalen-Lippe / Landschaftsverband Rheinland
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    Katrin Becker
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  • Auf der Löwenburg im Siebengebirge bei Königswinter, Rhein-Sieg-Kreis (2007).

    Auf der Löwenburg im Siebengebirge bei Königswinter, Rhein-Sieg-Kreis (2007).

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  • Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Mittelrheinische Pforte" in Nordrhein-Westfalen

    Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Mittelrheinische Pforte" in Nordrhein-Westfalen

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  • Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

    Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

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  • Historische Aufnahme von um 1900: Die „Ponte“ im Fährhafen Bonn, eine Dampflokomotive zieht einen Personenzug mit sechs Wagen vom Trajekt.

    Historische Aufnahme von um 1900: Die „Ponte“ im Fährhafen Bonn, eine Dampflokomotive zieht einen Personenzug mit sechs Wagen vom Trajekt.

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  • Spielkarte "Königswinter" mit einer Ansicht des Orts und des dahinter liegenden Drachenfels (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

    Spielkarte "Königswinter" mit einer Ansicht des Orts und des dahinter liegenden Drachenfels (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

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    Otto Maier Verlag Ravensburg
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  • Blick in das Rheintal bei Bad Honnef vom Wildpark Rolandseck aus gesehen (2014). Im Hintergrund das Siebengebirge mit dem Drachenfels.

    Blick in das Rheintal bei Bad Honnef vom Wildpark Rolandseck aus gesehen (2014). Im Hintergrund das Siebengebirge mit dem Drachenfels.

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    Hansen, Jan
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  • Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz, 1894).

    Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz, 1894).

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  • Staatsbesuch von Queen Elizabeth II. im Mai 1965: auf der Rheinfähre nach Königswinter.

    Staatsbesuch von Queen Elizabeth II. im Mai 1965: auf der Rheinfähre nach Königswinter.

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    Digit WDR / muehle
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    Digit WDR / muehle
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  • Erhaltene Grundmauern der Konventskirche des Augustiner-Chorherrenstifts auf dem Petersberg im Siebengebirge (2008).

    Erhaltene Grundmauern der Konventskirche des Augustiner-Chorherrenstifts auf dem Petersberg im Siebengebirge (2008).

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    Knöchel, Franz-Josef / CC-BY-SA 3.0
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Die Mitterheinische Pforte ist vulkanischen Ursprungs. Weithin sichtbar ist das durch die Rheinromantik assoziativ aufgeladene Siebengebirge mit über 40 dicht liegenden Bergkuppen. Es weist einen hohen Bewaldungsgrad auf und ist touristisch erschlossen.
Das anschließende Pleiser Ländchen und das linksrheinische Drachenfelser Ländchen werden wegen ihrer fruchtbaren Lössablagerungen ackerbaulich genutzt.
Die Siedlungsstruktur geht weitgehend auf das Hochmittelalter zurück. Der ganze Raum weist Bergbauspuren auf, die bis in die Römerzeit zurückdatieren. Zentrum war der bis ins 20. Jahrhundert bestehende Abbau vulkanischer Gesteine des Siebengebirges. Im Raum Adendorf führten die Tonvorkommen zu frühneuzeitlichem Töpfereigewerbe. An vielen markanten Punkten des Siebengebirges stehen Burgruinen und Gastronomiebetriebe. Der Petersberg mit dem ehemaligen Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland war bis in das 20. Jahrhundert Wallfahrtsort. Hier war die Vorgängerabtei des Klosters Heisterbach angesiedelt, welches später mit seinem Nutzungs- und Bewirtschaftungssystem das Heisterbacher Tal sowie angrenzende Höhen stark überformte. Das Siebengebirge ist ein hoch frequentierter Erholungs- und Ausflugsraum. Die im Rheintal gelegenen Städtchen Königswinter und Bad Honnef wurden durch den Tourismus und den Kurbetrieb stark verändert.
In ihrer unmittelbaren Umgebung finden sich Reste des Weinbaus.
Auch das Drachenfelser Ländchen weist neben dem ehemaligen Verwaltungssitz Burg Gudenau eine Reihe weiterer Herrensitze auf. In dieser stark gekammerten und reliefierten Landschaft liegen zahlreiche Aussichtspunkte von großem ästhetischen Reiz.

Eine ausführliche Beschreibung der Kulturlandschaft findet sich in der Mediengalerie (PDF-Dokument).

Internet
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in NRW (Abgerufen: 02.10.2013)

Literatur

Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2007)
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Grundlagen und Empfehlungen für die Landesplanung (Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen / Fachgutachten zum Kulturellen Erbe in der Landesplanung). 62, Münster, Köln.

Kulturlandschaft Mittelrheinische Pforte

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2001
Koordinate WGS84
50° 40′ 38,37″ N, 7° 13′ 39,44″ O / 50.67732°, 7.22762°
Koordinate UTM
32U 374776.27 5615441.67
Koordinate Gauss/Krüger
2586814.9 5616470.2

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„Kulturlandschaft Mittelrheinische Pforte”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-EK-20080619-0029 (Abgerufen: 17. November 2017)
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