Stiftsareal Rellinghausen (Archäologie)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Archäologie
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Stiftskirche St. Lambertus in Essen-Rellinghausen (2011)

    Stiftskirche St. Lambertus in Essen-Rellinghausen (2011)

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  • Der Turm der Stiftskirche St. Lambertus in Essen-Rellinghausen (2011).

    Der Turm der Stiftskirche St. Lambertus in Essen-Rellinghausen (2011).

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  • Der Turm der Stiftskirche St. Lambertus in Essen-Rellinghausen, von Süden gesehen (2011).

    Der Turm der Stiftskirche St. Lambertus in Essen-Rellinghausen, von Süden gesehen (2011).

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In der Ortsmitte von Rellinghausen steht die ehemalige Stiftskirche St. Lambertus als Rest des ehemaligen Frauenstiftes Rellinghausen. Dieses wurde wohl im 12. Jahrhundert gegründet. Es war dem Stift Essen unterstellt und wurde von einer Dechantin geleitet.

Bereits 943 soll die Abtei Werden in Rellinghausen eine Kirche erneuert oder erbaut haben, der dann die Stiftskirche folgte des 12. Jahrhunderts. Im 13./14. Jahrhundert erfolgte die Erweiterung des Kirchenbaues um Seitenschiff und Hochchor. 1604 säkularisiert, erfolgte 1811 die endgültige Auflösung des Stiftes. Wenige Jahre später, 1822, ersetzte ein Neubau das alte baufällige Kirchenschiff. Im Zweiten Weltkrieg vernichteten Brandbomben diesen Bau. Die Wiederherstellung der Kirche St. Lambertus erfolgte 1949/50.

Von den unmittelbar um die Kirche gelegenen alten Stiftsgebäuden existieren noch zwei Gebäude an der Südwestseite, an denen um 1985 Restaurierungsmaßnahmen erfolgten. Der Bereich des alten Friedhofes ist als Parkanlage gestaltet. Einige wenige alte Grabsteine weisen auf die ursprüngliche Nutzung hin. Die Urkatasterkarte von 1822 zeigt den Grundriss der direkt nördlich an die Kirche angrenzenden Stiftsgebäude sowie drei weitere Gebäude an der Ost- und Südseite.

Nach dem derzeitigen Forschungsstand darf erwartet werden, dass Fundamentreste dieser Gebäude sowie älterer Vorgängerbauten als Bodendenkmäler im Boden erhalten sind.

(LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, 2010)

Internet
de.wikipedia.org: Rellinghausen (Abgerufen: 01.05.2012)

Literatur

Clemen, Paul (1893)
Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Kreises Essen. (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz II 3.) S. 67 f., Düsseldorf.
Potthoff, Ludwig (1953)
Rellinghausen im Wandel der Zeit. S. 22, Essen.

Stiftsareal Rellinghausen (Archäologie)

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Stiftplatz
Ort
45134 Essen - Rellinghausen
Fachsicht(en)
Archäologie
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 940 bis 950
Koordinate WGS84
51° 25′ 33,22″ N, 7° 02′ 24,32″ O / 51.42589°, 7.04009°
Koordinate UTM
32U 363742.67 5699009.91
Koordinate Gauss/Krüger
2572383.65 5699541.53

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„Stiftsareal Rellinghausen (Archäologie)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-CW-20091230-0018 (Abgerufen: 20. Februar 2018)
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