Kräwinkel

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Radevormwald
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Die Ersterwähnung erfolgte 1512 als „Krewynckell“. 1715 in der Topographia Ducatus Montani noch als Einzelhof verzeichnet, war Kräwinkel 1828 vermutlich eine landwirtschaftliche Einzel- oder Doppelsiedlung in Hanglage.
Der alte Kern von Kräwinkel liegt heute inmitten eines großen Freizeitparkes mit Wochenend- und Ferienhäusern. Der Ortskern weist mit Ausnahme eines Neubaus Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und älter auf. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit der Nr. 2 hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert. Davor steht ein markanter Baum.
Im Süden zur Wupper hin befanden sich mehrere Teiche am Hang. 1889/90 wurde die Eisenbahnlinie von Krebsöge nach Radevormwald eröffnet, die direkt am Ortskern von Kräwinkel vorbeiführte. Nach Stilllegung der Bahnstrecke und Anlage der Wuppertalsperre begann in den 1980er Jahren die Einrichtung von großflächigen Campingplätzen, die heute überwiegend fest bebaut sind.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) Gummersbach.

Kräwinkel

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1512
Koordinate WGS84
51° 11′ 2,87″ N, 7° 18′ 45,08″ O / 51.18413°, 7.31252°
Koordinate UTM
32U 382063.34 5671654.57
Koordinate Gauss/Krüger
2591812.37 5672950.43

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„Kräwinkel”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20080215-0093 (Abgerufen: 17. August 2017)
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