Zeche Carl Funke, Maschinenhaus in Heisingen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Denkmalpflege
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Maschinenhaus der Zeche Carl Funke in Essen

    Maschinenhaus der Zeche Carl Funke in Essen

    Copyright-Hinweis:
    Buschmann, Walter
    Fotograf/Urheber:
    Buschmann, Walter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Maschinenhaus der Zeche Carl Funke in Essen

    Maschinenhaus der Zeche Carl Funke in Essen

    Copyright-Hinweis:
    Steinhoff, Manfred / Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Steinhoff, Manfred
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Im 1880 erbauten Maschinenhaus war eine Zwillings-Dampffördermaschine aufgestellt. Die Maschine wird vermutlich über Seiltrommeln, einer geeigneten Seilführung im Seilstollen und Umlenkscheiben über den tonnlägigen Förderschacht das Fördergestell mit den Förderwagen zur Hängebank gezogen haben. Die Hängebank lag unterhalb des Seilstollens auf dem Niveau des ebenfalls um 1881 angelegten neuen Förderstollens. Nach Verlassen des relativ kurzen Förderstollens, dessen Mundloch hoch am Hang, knapp unterhalb des Maschinenhauses lag, gelangten die Förderwagen über einen Bremsberg zur Aufbereitung, die unten an der Ruhrtalbahn stand. Das Maschinenhaus ist ein zweigeschossiger Bruchsteinbau mit Satteldach in Hanglage. Zur Talseite zwei und drei Fensterachsen vermutlich ursprünglich mit Mitteleingang. Traufseite mit vier Fensterachsen. Die segmentbogigen Fenster- und Türöffnungen mit Laibungen aus Ziegelstein. Gusseiserne Metall-sprossenfenster. Innen ist an der zum Berg gelegenen Giebelwand hinter einer später eingebauten Empore und sich ablösenden Putzresten das in Ziegeln gemauerte Mundloch des Seilstollens erkennbar. Fußbodenbelag aus Mettlacher Kacheln, heute im Depot des Ruhrmuseums.

Das Objekt Maschinenhaus Carl Funke ist ein eingetragenes Baudenkmal (LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Datenbank-Nr. 17276, Denkmalliste Essen, laufende Nr. 133, Eintragungstext siehe PDF-Datei in der Mediengalerie).

(Walter Buschmann, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, 2010)

Literatur

Busch, Wilhelm / Schupp, Fritz / Kremmer, Martin (1980)
Bergbauarchitektur. In: Arbeitshefte des Landeskonservators Rheinland 13, Köln.
Buschmann, Walter (1998)
Zechen und Kokereien im rheinischen Steinkohlenbergbau. Aachener Revier und westliches Ruhrgebiet. (Die Bau- und Kunstdenkmäler des Rheinlandes 1.) Berlin.
Pfläging, Kurt (1987)
Die Wiege des Ruhrkohlenbergbaus. Die Geschichte der Zechen im südlichen Ruhrgebiet (4. mit 2 topographischen Karten erweiterte Auflage). Essen.
Pfläging, Kurt (1973)
Chronik der Seezechen ver. Pörtingsiepen / Carl Funke (unveröffentlichtes Manuskript). o. O.
(1915)
Carl Funke und seine Werke. Essen.

Zeche Carl Funke, Maschinenhaus in Heisingen

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1880
Koordinate WGS84
51° 24′ 19,36″ N, 7° 03′ 1,78″ O / 51.40538°, 7.05049°
Koordinate UTM
32U 364405.23 5696709.19
Koordinate Gauss/Krüger
2573140.01 5697269.34

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Zeche Carl Funke, Maschinenhaus in Heisingen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-WBuschmann-20090710-0007 (Abgerufen: 21. Oktober 2017)
Seitenanfang