Grenzweg des Klosterbezirks Eberbach

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Gemeinde(n): Eltville am Rhein
Kreis(e): Rheingau-Taunus-Kreis
Bundesland: Hessen
  • Grenzweg, Eberbach

    Grenzweg, Eberbach

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    © Thomas Büttner / Landesamt für Denkmalpflege Hessen
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    Büttner, Thomas
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Über die Entstehung des Eberbacher Klosterbezirks wird von Pater Bär eingehend berichtet. So störte ein häufig genutzter öffentlicher Weg, der direkt am Kloster entlangführte, die klösterliche Ruhe. Daher erbot sich Abt Gerhard, einen weiter entfernten Weg anzulegen, woraufhin die Erbacher Bürger 1173 ein Wäldchen am Kloster abtraten, an dessen Außengrenze nun der neue Weg angelegt wurde.

Von den im Plan eingezeichneten Grenzsteinen ist eine Reihe im Osten des Klosterbezirks erhalten, ebenso der Weg von 1173, der teilweise noch benutzt wird.
Laub und Altholz bedecken bzw. füllen zunehmend dessen unbegehbare Abschnitte und einige Gräben in der näheren Umgebung. Markante alte Bäume wurden gefällt und auch der Bereich Klosterwäldchen eingeschlagen, sodass sich die Sichtbarkeit dieser Strukturen zusehends verliert.

Literatur

Söder, Dagmar (2007)
Klosterlandschaft Eberbach – Das Kloster Eberbach als Wirtschaftsbetrieb und seine Spuren in der Rheingauer Landschaft. In: Denkmalpflege & Kulturgeschichte 3/2007, S. 34-41. o. O.

Grenzweg des Klosterbezirks Eberbach

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1173
Koordinate WGS84
50° 02′ 39,53″ N, 8° 02′ 57,98″ O / 50.04431°, 8.04944°
Koordinate UTM
32U 431939.25 5543990.55
Koordinate Gauss/Krüger
3431987.09 5545768.77

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„Grenzweg des Klosterbezirks Eberbach”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-TB-20100918-0023 (Abgerufen: 19. November 2017)
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