Siedlung Kaldekirche in Schonnebeck

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Die Siedlung Kaldekirche befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schacht 12 der Zeche Zollverein und wurde ab 1951 gebaut. Architekt Dr. Wilhelm Seidensticker realisierte auch bei dieser Siedlung angesichts des Bauland- und Wohnraummangels das Konzept vom „Wohnen im Grünen“, ähnlich der benachbarten Siedlung Drostenbusch. In weiträumigen Grünanlagen wurden zweigeschossige, verputzte und mit Balkonen ausgestatteten Mehrfamilienhäuser für die Bergleute der Zeche Zollverein errichtet. In der Pfeifferstraße beispielsweise erinnern mit roten und gelben Steinen verblendete Giebel an die Tradition der Bergbauarchitektur. Die Gebäude sind überwiegend in Zeilenbauweise errichtet.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2010)

Literatur

Kania, Hans / Regionalverband Ruhr (Hrsg.) (1999)
Industrielle Kulturlandschaft Zollverein. (Route der Industriekultur 2.) S. 59, Essen.

Siedlung Kaldekirche in Schonnebeck

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1951 bis 1960
Koordinate WGS84
51° 29′ 5,36″ N, 7° 02′ 53,28″ O / 51.48482°, 7.04813°
Koordinate UTM
32U 364476.39 5705547.73
Koordinate Gauss/Krüger
2572849.13 5706105.42

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„Siedlung Kaldekirche in Schonnebeck”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-NF-20100609-0003 (Abgerufen: 19. November 2017)
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