Weilberg im Siebengebirge mit Steinbruch

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Königswinter
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Steinbruch Weilberg im Siebengebirge (2011)

    Steinbruch Weilberg im Siebengebirge (2011)

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  • Informationstafel zum Vulkanismus und zur Steinbruchtätigkeit im Siebengebirge am Steinbruch Weilberg (2011)

    Informationstafel zum Vulkanismus und zur Steinbruchtätigkeit im Siebengebirge am Steinbruch Weilberg (2011)

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  • Steinbruch Weilberg im Siebengebirge (2011)

    Steinbruch Weilberg im Siebengebirge (2011)

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  • Steinbruch Weilberg im Siebengebirge (2011)

    Steinbruch Weilberg im Siebengebirge (2011)

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  • Gedenktafel für den bedeutenden Mineralogen Hugo Laspeyres (1836-1913) am Steinbruch Weilberg im Siebengebirge (2011)

    Gedenktafel für den bedeutenden Mineralogen Hugo Laspeyres (1836-1913) am Steinbruch Weilberg im Siebengebirge (2011)

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  • Informationstafel zum Vulkanismus am Weilberg und im Siebengebirge am Steinbruch Weilberg (2011)

    Informationstafel zum Vulkanismus am Weilberg und im Siebengebirge am Steinbruch Weilberg (2011)

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  • Arbeiten in Steinbruch Weilberg auf einem historischen Foto, vermutlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

    Arbeiten in Steinbruch Weilberg auf einem historischen Foto, vermutlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

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Der Weilberg ist mit seinen 247 Metern Höhe einer der östlichen Randberge des Siebengebirges. Hier erfolgte am 15. Oktober 1971 die erstmalige Vergabe des Europadiploms („Europäisches Diplom für geschützte Gebiete“, eine vom Europarat vergebene Auszeichnung) für das Siebengebirge.

Die „klassischen“ bzw. so genannten „großen sieben Berge“ unter den zahlreichen Erhebungen des Siebengebirges sind:
  • Großer Ölberg (460 Meter)
  • Löwenburg (455 Meter)
  • Lohrberg (432 Meter)
  • Petersberg (336 Meter)
  • Nonnenstromberg (335 Meter)
  • Wolkenburg (324 Meter)
  • Drachenfels (320 Meter)
Im Siebengebirge wurden mehrere Steinbrüche betrieben, so auch am Weilberg, wo Basalt und Trachyttuff gefördert wurden.

Eine Informationstafel am Weilberg beschreibt den Vulkanismus im Siebengebirge wie folgt (vgl. auch das Bild in Mediengalerie):
„Der Weilberg – Blick in eine Vulkan-Landschaft
Vor etwa 30 Millionen Jahren begann die vulkanische Tätigkeit mit einem gewaltigen Aschenregen (Trachyttuff). Lava drang in den Tuff ein und brannte ihn in einer rot gefärbten “Kontaktzone„. Der hangende Tuff wurde aufgewölbt und an Verwerfungen versetzt. Die Lava erstarrte zu Basalt: roh geklüftet am Rande, mit schlanken Säulen in einigem Abstand.
Abschließend stieg nochmals Lava auf. Ein junger Basalt durchsetzt den älteren als schmaler Gang und verbreitert sich im weichen Tuff. Auf der Sohle des Bruchs und am Hohlweg erscheint im Liegenden des Basalts wieder Tuff mit roter Kontaktzone: der Basalt hat die Form einer großen Linse.
Die Oberfläche des Vulkans ist nicht mehr erhalten. Durch die lang anhaltende Erosion wurde ein großer Teil von Tuff und Basalt wieder abgetragen. Über dieses Plateau floss im Diluvium (Eiszeit) der Rhein hinweg.“


(LVR-Redaktion KuLaDig, 2009)

Internet
de.wikipedia.org: Liste der Berge im Naturpark Siebengebirge (abgerufen 03.04.2013)

Weilberg im Siebengebirge mit Steinbruch

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten
Koordinate WGS84
50° 41′ 52,96″ N, 7° 13′ 9,39″ O / 50.69804°, 7.21927°
Koordinate UTM
32U 374241.93 5617759.55
Koordinate Gauss/Krüger
2586186.91 5618765.2

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„Weilberg im Siebengebirge mit Steinbruch”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-FJK-20100630-0033 (Abgerufen: 27. Juni 2017)
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