Bahnhof Kranenburg

Bahnhof Cranenburg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Kranenburg (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Kleve (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Das Empfangsgebäude des Bahnhofes Kranenburg, von der Bahnseite aus gesehen (2013).

    Das Empfangsgebäude des Bahnhofes Kranenburg, von der Bahnseite aus gesehen (2013).

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Die Bahnverbindung von Kleve ins niederländische Nijmegen wurde am 9. August 1865 von der Rheinischen Eisenbahngesellschaft eröffnet. Die Linie verlief in einem Bogen durch die Rhein-Niederung nördlich am Klever Reichswald vorbei.

Mit der Streckeneröffnung legte man bei Strecken-Kilometer 129,3 südlich der Stadt den Bahnhof Kranenburg an. In den Jahren 1911–1913 wurde das zweite Gleis der Strecke gebaut und an den Erweiterungen der Gleisanlagen im Bahnhof Kranenburg wurde noch bis 1915 gearbeitet.
Weil der Klever Bahnhof stark ausgelastet war, wurde die Zollabfertigung für den Reiseverkehr nach Kranenburg verlegt, wo 1911 ein neues Empfangsgebäude mit einer 434 Quadratmeter großen Zollhalle in Betrieb genommen wurde.

Der erste Reisezug nach dem Zweiten Weltkrieg verkehrte erst im Mai 1949 zwischen Kranenburg und Nimwegen. 1956 wurde das zweite Gleis abgebaut. 1978 wurde der Güterverkehr von Kranenburg nach Nimwegen eingestellt und die Gleisanlagen des Bahnhofes vereinfacht. Dadurch verlor der BAhnhof Kranenburg den größten Teil seiner früheren Bedeutung. Nachdem auch die Reisegeschwindigkeit im Jahre 1989 gesenkt wurde, erfolgte die Einstellung des Zugverkehrs am 27. September 1991.

Für den Personenverkehr standen drei Gleise an zwei Bahnsteigen zur Verfügung. Zuletzt wurde jedoch nur noch der Hausbahnsteig bedient. Mehrere Gütergleise schlossen sich nördlich an.

(Claus Weber, LVR-Reaktion KuLaDig, 2017)

Internet
de.wikipedia.org: Die linksrheinische Strecke (Abgerufen: 14. Mai 2011)
nl.wikipedia.org: Spoorlijn Nijmegen - Kleef (Abgerufen: 14. Mai 2011)
Eisenbahngeschichte Kleverland (Abgerufen: 14. Mai 2011)
Grenzland Draisine (Abgerufen: 16.12.2011)
NRW Bahnarchiv von André Joost: Bahnhof Kranenburg (Abgerufen: 2.7.2017)

Literatur

Barthels, Thomas (2008)
Bahnhöfe im Rheinland zur Reichsbahnzeit. S. 45, Mönchengladbach.
Barthels, Thomas / Möller, Armin / Barthels, Klaus (2007)
Bahnen am Niederrhein. Eine Bestandsaufnahme der Eisenbahnen am Niederrhein zwischen Arnhem und Rommerskirchen, Venlo und Oberhausen. S. 64-65, Mönchengladbach.
Höpfner, Haus-Paul (1986)
Eisenbahnen. Ihre Geschichte am Niederrhein. S. 48, Duisburg.

Bahnhof Kranenburg

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Bahnhofstraße
Ort
Kranenburg
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Fotos
Historischer Zeitraum
Beginn 1865, Ende 1991
Koordinate WGS84
51° 47′ 10,98″ N, 6° 00′ 18″ O / 51.78638°, 6.005°
Koordinate UTM
32U 293436.49 5741523.23
Koordinate Gauss/Krüger
2500388.33 5739135.05

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„Bahnhof Kranenburg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-CW-20110829-0041 (Abgerufen: 14. November 2018)
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