Dreischeibenhaus

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Düsseldorf
Kreis(e): Düsseldorf
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Dreischeibenhaus in Düsseldorf. Es beheimatete bis 2010 den Firmensitz von Thyssen Krupp. Auch weiterhin soll es als Bürogebäude genutzt werden. Zum Zeitpunkt der Aufnahme (Juli 2014) wird es gerade saniert.

    Dreischeibenhaus in Düsseldorf. Es beheimatete bis 2010 den Firmensitz von Thyssen Krupp. Auch weiterhin soll es als Bürogebäude genutzt werden. Zum Zeitpunkt der Aufnahme (Juli 2014) wird es gerade saniert.

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  • Dreischeibenhaus in der Frontansicht vor einem Teich im Hofgarten Düsseldorf (2014).

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  • Das Dreischeibenhaus hinter dem Schauspielhaus, welche beide an den Hofgarten Düsseldorf angrenzen (2014).

    Das Dreischeibenhaus hinter dem Schauspielhaus, welche beide an den Hofgarten Düsseldorf angrenzen (2014).

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Das Dreischeibenhaus, als gebaute Verkörperung Düsseldorfs als Schreibtisch des Ruhrgebietes, wurde als Verwaltungsgebäude der Firma Phoenix Rheinrohr AG 1960 eingeweiht und schnell zu einem Symbol für den Beginn einer Welle von Hochhausbauten in den 1960er Jahren. Dem Stahlskelettbau ist eine Aluminum-Glasfassade in gleichmässigem Raster vorgehängt. Die Stirnseiten der drei unterschiedlich hohen Scheiben sind mit durchgehend geschlossenen gefalteten Edelstahlprofilblechen verkleidet. Die mittlere, 25-geschossige Scheibe ist 94 Meter hoch und wird beidseitig von versetzt angeordneten schmaleren und niedrigeren Scheiben flankiert, deren sichtbare Windverbände die Baufugen akzentuieren.
In der Mitte des Gebäudes ist eine zwei Geschosse hohe zentrale Empfangs- und Aufzughalle, daran anschliessend gegeneinander versetzt je eine zweibündige Anlage. Konstruktionsbedingt ergibt sich oberhalb der umgebenden Geländefläche eine Art Schattenfuge, die dem Hochhaus einen fast schwebenden Ausdruck gibt. 1969 mit der BDA-Plakette (Bund Deutscher Architekten) ausgezeichnet, wurde es 1988 wegen der großen architektonischen und städtebaulichen Bedeutung in die Denkmalliste eingetragen. Zwischen 1992 und 1995 wurde es umfassend saniert. Bis 2010 war es Firmensitz von Thyssen Krupp. Da das Baudenkmal nicht mehr für einen Einzelnutzer marktgängig ist, wird es derzeit vom neuen Eigentümer unter Regie von HPP (Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG, Architektenpartnerschaft) erneut umfassend saniert und aktuellen Nutzungsbedürfnissen verschieden großer Mieteinheiten angepasst und mit Dachterrassen auf den niedrigeren Scheiben ergänzt.

(Autor: Reinhard Lutum, Bearbeitet von: Suzan Leblebici, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2014)

Internet
de.wikipedia.org: Dreischeibenhaus (Abgerufen: 21.06.2014)

Literatur

Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.) (2013)
Rheinland: Denkmal, Landschaft, Natur - 2014 (Jahreskalender 2014, 43. Jahrgang). Köln.

Dreischeibenhaus

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1957 bis 1960
Koordinate WGS84
51° 13′ 40,69″ N, 6° 46′ 56,35″ O / 51.22797°, 6.78232°
Koordinate UTM
32U 345158.44 5677513.22
Koordinate Gauss/Krüger
2554690.55 5677298.98

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„Dreischeibenhaus”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-95841-20140708-3 (Abgerufen: 18. August 2018)
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