Hexenturm in Walberberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Bornheim (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 47′ 38,31″ N: 6° 54′ 35,53″ O / 50,79398°N: 6,90987°O
Koordinate UTM 32.352.694,44 m: 5.628.997,06 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.564.196,35 m: 5.629.122,23 m
  • Der "Hexenturm" in Bornheim-Walberberg (2013)

    Der "Hexenturm" in Bornheim-Walberberg (2013)

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  • Hinweistafel zum "Römerkanal Wanderweg" am "Hexenturm" in Bornheim-Walberberg (2013)

    Hinweistafel zum "Römerkanal Wanderweg" am "Hexenturm" in Bornheim-Walberberg (2013)

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  • Karte: Intensität der europäischen Hexenverfolgungen (15. bis zum 18. Jahrhundert). Dargestellt sind ausgewählte Territorien (2007).

    Karte: Intensität der europäischen Hexenverfolgungen (15. bis zum 18. Jahrhundert). Dargestellt sind ausgewählte Territorien (2007).

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  • So genannter "Hexenturm" in Bornheim-Walberberg (2013)

    So genannter "Hexenturm" in Bornheim-Walberberg (2013)

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  • Denkmalplakette neben einem schmalen Fenster am "Hexenturm" in Bornheim-Walberberg (2013)

    Denkmalplakette neben einem schmalen Fenster am "Hexenturm" in Bornheim-Walberberg (2013)

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Der Hexenturm in Walberberg steht nördlich der Pfarrkirche St. Walburga.
Ein Urkunde benennt den Turm im Jahr 1388 „unsen hoff mit dem turne ... wonyngen ind getzimmeren des hoyfs, mit grauen“ (NRUB 3, Nr. 934), also vermutlich als Teil einer burgähnlichen (Hof-)Anlage mit Wohnung und Zimmern (vgl. Frankewitz 2007).
Der fünfgeschossige, runde Turm hat eine Gesamthöhe von 21 Metern, sein Außendurchmesser beträgt über alle Geschosse 8,60 Meter und die massive Umfassungsmauer weist im Erdgeschoss eine Stärke von 2,20 Meter auf, die sich geschossweise bis auf eine Stärke von 0,90 Meter im abschließenden Turmgeschoss verjüngt. Eine Benennung als „Hexenturm“ ist erstmals 1817 nachgewiesen (de.wikipedia.org).

Ein Hinweisschild zum „Römerkanal Wanderweg – Baumaterial aus der römischen Eifelwasserleitung“ am Hexenturm beschreibt diesen wie folgt (vgl. Bild in der Mediengalerie):
„Der Hexenturm war der Bergfried einer größeren Burganlage, von der ansonsten nichts mehr erhalten ist. Er ist im 12. Jahrhundert entstanden, und besonders im Inneren kann man erkennen, daß er zum größten Teil aus Abbruchmaterial der römischen Wasserleitung erbaut worden ist.
Auch beim Bau der Kirche (11.-13. Jahrhundert) und beim Bau des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenklosters (12./13. Jahrhundert) ist dieses Material reichlich verwendet worden. Reste sind heute noch sichtbar in der Mauer des Pfarrgartens und im Chor von St. Walburgis. Im Chor wurde bei der Renovierung 1987 ein kleines Stück im Außenputz ausgespart, um den Blick auf den römischen Gußbeton mit Wasserputz und anhaftender Kalksinterschicht freizulassen.“


(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KulaDig, 2013/2019)

Internet
de.wikipedia.org: Hexenturm Walberberg (abgerufen 16.01.2019)
de.wikipedia.org: Walberberg (abgerufen 29.07.2013)

Literatur

Frankewitz, Stefan (2007)
Landesburgen, Burgen, Schlösser und Feste Häuser bis 1500 im Spiegel der Schriftzeugnisse. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, IV.12.) S. 21, Bonn.
Lacomblet, Theodor Josef; Schleidgen, Wolf-Rüdiger (Bearb.) (1981)
Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins. Niederrheinisches Urkundenbuch (NRUB). (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, C 10.) Bd. 3, Nr. 934, Siegburg.

Hexenturm in Walberberg

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Walpurgisstraße / Am Goldacker
Ort
53332 Bornheim - Walberberg
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1101 bis 1200

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„Hexenturm in Walberberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-70417-20130729-3 (Abgerufen: 25. August 2019)
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