Hohlwege in Uedemerfeld

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Uedem
Kreis(e): Kleve (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Hohlweg in Uedemerfeld mit einer alten Eiche (2011).

    Hohlweg in Uedemerfeld mit einer alten Eiche (2011).

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  • Hohlweg im Uedemerbruch mit mehreren Eichen und einer dichten Strauch- und Krautschicht in den Böschungen (2011)

    Hohlweg im Uedemerbruch mit mehreren Eichen und einer dichten Strauch- und Krautschicht in den Böschungen (2011)

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  • Straße "In der Loh" in Uedem in dem Abschnitt, in dem sie als Hohlweg ausgebildet ist (2011)

    Straße "In der Loh" in Uedem in dem Abschnitt, in dem sie als Hohlweg ausgebildet ist (2011)

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  • Hohlweg in Uedemerfeld (2001).

    Hohlweg in Uedemerfeld (2001).

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  • Hohlweg in Uedemerfeld (2001).

    Hohlweg in Uedemerfeld (2001).

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Hohlwege entstehen durch jahrhundertelanges Befahren von unbefestigten Wegen in Hanglagen, die auch durch Erosion z.B. bei Regen immer weiter eingekerbt werden. Sie sind daher Zeugnis einer sehr langen Nutzung und kulturhistorisch sehr wertvoll.

Sie bieten mit ihren teils besonnten Böschungen und Abbruchkanten nährstoffarme Sonderstandorte beispielsweise für Wildbienen, Hummeln und Wespen oder Eidechsen. In einer intensiv genutzten Landschaft haben Hohlwege auch eine wichtige biotopvernetzende Funktion, entlang derer z.B. Fledermäuse gern auf Jagd gehen.

Werden Hohlwege befestigt verlieren sie an ökologischem Wert. Auch wenn die landwirtschaftliche Nutzung z.B. durch Pflügen und Düngen bis an die Oberkante der Böschungen erfolgt, verändern sich die Böschungen und die nährstoffarmen Standorte gehen verloren. Im Bereich Uedemerfeld sind nur noch die Hohlwege westlich des Thelenhofes und südwestlich des Paulsbergs als ökologisch hochwertig zu bezeichnen, weil sich dort alte Eichen und Vogelkirschen befinden und einen strukturreichen Lebensraum mit Totholz und Baumhöhlen bieten (siehe Bild in der Medienleiste). Die krautige Vegetation mit Brennessel, Weißer Taubnessel oder Knoblauchsrauke zeigt aber an, dass die Stickstoffbelastung sehr hoch ist. Das Ablagern von Bauschutt und Gartenabfällen gefährdet auch diese Hohlwege. Ein ehemals nach Norden führender Seitenweg wurde bereits eingeebnet und ist nun Teil einer Ackerfläche. Die übrigen vier Hohlwege im Uedemerfeld sind ökologisch nur gering- bis mittelwertig, weil sie zu stark befestigt und die Böschungen artenarm sind.

(Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V., 2013)

Hohlwege in Uedemerfeld

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
Keine Angabe
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1236 bis 1732
Koordinate WGS84
51° 40′ 9,84″ N, 6° 17′ 44,61″ O / 51.6694°, 6.29573°
Koordinate UTM
32U 313001.58 5727732.02
Koordinate Gauss/Krüger
2520502.23 5726161.12

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„Hohlwege in Uedemerfeld”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-65027-20130509-2 (Abgerufen: 23. Februar 2018)
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