Naturdenkmal Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Zermüllen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Kelberg
Kreis(e): Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Die vom Eifelverein freigestellte Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Kelberg-Zermüllen im Winter 2009.

    Die vom Eifelverein freigestellte Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Kelberg-Zermüllen im Winter 2009.

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  • Historische Aufnahme von 1939: Die Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Kelberg-Zermüllen.

    Historische Aufnahme von 1939: Die Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Kelberg-Zermüllen.

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  • Historische Aufnahme von 1939: Der obere Teil des Naturdenkmals Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Kelberg-Zermüllen.

    Historische Aufnahme von 1939: Der obere Teil des Naturdenkmals Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Kelberg-Zermüllen.

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  • Historische Aufnahme von 1939: Nutzung der Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Kelberg-Zermüllen als Viehweide.

    Historische Aufnahme von 1939: Nutzung der Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Kelberg-Zermüllen als Viehweide.

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  • Die freigestellte Wacholderheide „Heidekopf“ in Kelberg-Zermüllen im Frühsommer 2012.

    Die freigestellte Wacholderheide „Heidekopf“ in Kelberg-Zermüllen im Frühsommer 2012.

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  • Die Wacholderheide „Heidekopf“ in Kelberg-Zermüllen im Frühsommer 2012.

    Die Wacholderheide „Heidekopf“ in Kelberg-Zermüllen im Frühsommer 2012.

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  • Blühende Calluna-Heide am „Heidekopf“ in Kelberg-Zermüllen im Spätsommer 2010.

    Blühende Calluna-Heide am „Heidekopf“ in Kelberg-Zermüllen im Spätsommer 2010.

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  • Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zur Wacholderheide "Heidekopf" in Zermüllen (Station 4)

    Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zur Wacholderheide "Heidekopf" in Zermüllen (Station 4)

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    Burggraaff, Peter; Richter Melanie / Verbandsgemeinde Kelberg
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Wacholderheiden waren das Ergebnis der jahrhundertewährenden Ausbeutung des Waldes vor allem durch die nicht nachhaltige Waldbewirtschaftung mit Beweidung (Verbissschäden), Streu- und Humusentnahme, die im Laufe des 18. Jahrhunderts zu einer drastischen Auslaugung der Böden führte. Hierdurch entstand eine Heide mit vereinzelten Wacholdersträuchern, die nicht vom Vieh verbissen worden sind.

In der Hocheifel war zwischen 45 % und 50 % der Fläche bis Heide heruntergekommen. Auf der Tranchotkarte von 1809 und der preußischen Uraufnahme von 1847 sind ausgedehnte Heideflächen dargestellt worden.

Heute sind diese Flächen im Gegensatz vor 100 Jahren selten und deswegen ist diese Fläche auf dem Mühlenberg 1940 als Naturdenkmal ausgewiesen worden. Für den Erhalt dieser Fläche mit dem Wacholderbestand ist die Offenhaltung überlebensnotwendig (Text Geschichtsstraße Kelberg, Abschnitt 2, Station 4).

2008 und 2012 wurde vom Eifelverein Ortsgruppe Kelberg und anderen ehrenamtlichen Helfern ein Teil dieser Wacholderheide, die ziemlich verbuscht war, freigestellt.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2013)

Literatur

Burggraaff, Peter (2009)
Die Geschichtsstraße Kelberg als vermittelndes interkommunales Projekt. In: Vermittlung von Kulturlandschaften. Initiative zur Förderung des Kulturlandschaftsbewusstseins (hrsg. vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland), S. 73-83. Bonn.
Burggraaff, Peter / Kleefeld, Klaus-Dieter / Bundesamt für Naturschutz und Bund Heimat und Umwelt (Hrsg.) (2010)
Landschaft erzählen – die Geschichtsstraße in Kelberg (Eifel) als Fallbeispiel für die Erläuterung von Natur- und Kulturerbe. In: Wege zu Natur und Kulturlandschaft (hrsg. vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland), S. 56-71. Bonn.

Naturdenkmal Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Zermüllen

Schlagwörter
Ort
Kelberg - Zermüllen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1800 bis 1940
Koordinate WGS84
50° 17′ 47,18″ N, 6° 55′ 29,62″ O / 50.29644°, 6.92489°
Koordinate UTM
32U 352205.55 5573650.56
Koordinate Gauss/Krüger
2565945.8 5573791.4

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„Naturdenkmal Wacholderheide „Heidekopf“ in der Gemarkung Zermüllen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-61589-20130224-6 (Abgerufen: 24. Februar 2018)
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