Jüngerer Jüdischer Friedhof in Gerresheim

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Düsseldorf
Kreis(e): Düsseldorf
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Der Eingangsbereich des jüngeren Jüdischen Friedhofs in der Mansfeldstraße in Düsseldorf-Gerresheim (2014).

    Der Eingangsbereich des jüngeren Jüdischen Friedhofs in der Mansfeldstraße in Düsseldorf-Gerresheim (2014).

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    Leblebici, Suzan
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    Suzan Leblebici
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  • Grabsteine auf dem jüngeren Jüdischen Friedhof in der Mansfeldstraße in Düsseldorf-Gerresheim (2014), einige Sturmschäden vom Juni 2014 sind noch zu erkennen.

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  • Gedenktafel am Eingangsbereich zum jüngeren Jüdischen Friedhof in der Mansfeldstraße in Düsseldorf-Gerresheim (2014).

    Gedenktafel am Eingangsbereich zum jüngeren Jüdischen Friedhof in der Mansfeldstraße in Düsseldorf-Gerresheim (2014).

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  • Jüngerer Jüdischer Friedhof in der Mansfeldstraße in Düsseldorf-Gerresheim (2014), einige Sturmschäden vom Juni 2014 sind noch zu erkennen.

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  • Jüngerer Jüdischer Friedhof in der Mansfeldstraße in Düsseldorf-Gerresheim (2014), einige Sturmschäden vom Juni 2014 sind noch zu erkennen.

    Jüngerer Jüdischer Friedhof in der Mansfeldstraße in Düsseldorf-Gerresheim (2014), einige Sturmschäden vom Juni 2014 sind noch zu erkennen.

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Die jüdische Gemeinde Gerresheim seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Seit 1858 war Gerresheim eine Filialgemeinde im Synagogenbezirk Düsseldorf.
Gemeindegröße um 1815: 33 (1812), um 1880: 46 (1885), 1932: 95 (1905) zu Düsseldorf, 2006: –.
Bethaus / Synagoge: 1823 wird erstmals ein Betraum erwähnt. 1875 wurde ein Neubau errichtet; nachdem er nicht mehr als Synagoge genutzt wurde, verkaufte man das Gebäude 1917. 1984 wurde das Haus infolge eines antisemitisch motivierten Brandanschlags zerstört (vorstehende Angaben alle nach Reuter 2007).

Friedhof: Der jüngere Friedhof in der Mansfeldstraße in Gerresheim ist noch vorhanden, er wurde von 1903 bis 1936 belegt.
Eine Gedenktafel rechts des Eingangs gibt Informationen zum Gerresheimer Judenfriedhof, weitere Hinweise auf den Begräbnisplatz finden sich vor Ort nicht. Die Fläche ist ummauert und durch eine verschlossene Pforte nicht zugänglich.
Der baumbestandene Begräbnisplatz macht einen gepflegten Eindruck, wenn auch zum Zeitpunkt des Besuchs noch deutlich Sturmschäden vom Juni 2014 zu erkennen waren (vgl. Bilder, Begehung 14.07.2014).

Direkt neben dem Gerresheimer Waldfriedhof befindet sich noch ein alter, zunächst aufgegebener aber inzwischen wiederhergestellter jüdischer Friedhof.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011 / Suzan Leblebici, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2014)

Internet
wiki-de.genealogy.net: Gerresheim/Jüdischer Friedhof Mansfeldstr. (Abgerufen: 01.04.2012)

Literatur

Pracht-Jörns, Elfi (2000)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.2.) S. 47-49, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 43-44, Bonn.
Weidenhaupt, Hugo (1994)
Gerresheim. (Rheinischer Städteatlas, Lieferung XI, Nr. 59.) S. 12f., Köln.

Jüngerer Jüdischer Friedhof in Gerresheim

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Mansfeldstraße
Ort
40625 Düsseldorf - Gerresheim
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1903
Koordinate WGS84
51° 14′ 9,63″ N, 6° 51′ 12,39″ O / 51.23601°, 6.85344°
Koordinate UTM
32U 350149.74 5678259.62
Koordinate Gauss/Krüger
2559647.94 5678248.69

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„Jüngerer Jüdischer Friedhof in Gerresheim”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-45425-20120401-2 (Abgerufen: 21. August 2018)
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