Scholtenhof in Uedemerfeld

Willigen hoff

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Uedem
Kreis(e): Kleve (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Scholtenhof in Uedem-Uedemerfeld umgeben von Landwirtschaftsflächen (2011)

    Scholtenhof in Uedem-Uedemerfeld umgeben von Landwirtschaftsflächen (2011)

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  • Scholtenhof in Uedem-Uedemerfeld (2013)

    Scholtenhof in Uedem-Uedemerfeld (2013)

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  • Das neue Wohnhaus am Scholtenhof in Uedem-Uedemerfeld (2013)

    Das neue Wohnhaus am Scholtenhof in Uedem-Uedemerfeld (2013)

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  • Ackerflächen beim Scholtenhof in Uedem-Uedemerfeld (2011).

    Ackerflächen beim Scholtenhof in Uedem-Uedemerfeld (2011).

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  • Der Scholtenhof, auch Willigen Hoff genannt, am Uedemerfelderweg in Uedemerfeld mit den beiden Linden vor dem Wohnhaus (2011).

    Der Scholtenhof, auch Willigen Hoff genannt, am Uedemerfelderweg in Uedemerfeld mit den beiden Linden vor dem Wohnhaus (2011).

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Der Hof ist im Register und auf der Karte des Klevischen Katasters eingetragen (Nr. 11 Uedem von du Moulin und Enbers, 1734). Der Hof besteht aus einem Wohngebäude und mehreren Betriebsgebäuden, die seit den 1950er Jahren der Entwicklung und den Anforderungen der Landwirtschaft angepasst worden sind. Bereits 1914 wurde der Hof mit einem Pferdestall erweitert, 1938 wurde eine Landarbeiterwohnung auf dem Hofgelände errichtet und 1939 entstand eine neue Remise. Am 11.3.1942 wurde der Hof durch eine abgeworfenen Bombe schwer zerstört (Lehmann 2005, S. 359).

Im Klever Urbar von 1319 wird Conrat von Wilgenhausen aus Uedem erwähnt, der ebenfalls in der Xantener Zehnliste von 1318/1322 aufgeführt wird. Am 27.6.1486 wird er der herzögliche Hof als „Hof zu Willinghave“ bezeichnet (Lehmann 2005, S. 357). Der Hof ist in den sogenannten „Pallingen“ (Grenzbeschreibung) seit 1500 erwähnt worden. Diese „Pallingen“ ermöglichen mit den Hebelisten einen genauen Überblick über die Flur- und Besitzstruktur des Uedemerfeldes (Zschocke 1963, S. 42).

Der Hof ist mit einer Silo- und Futteranlage sowie Stallgebäude ausgestattet. Auf dem Hofgelände befindet sich ein Teich.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2012)

Literatur

Lehmann, Michael (2005)
Eine Kornkammer des Klever Landes – 800 Jahre Uedemerfeld. Uedem.
Zschocke, Herlig (1963)
Die Waldhufensiedlungen am linken deutschen Niederrhein. (Kölner Geographische Arbeiten 16.) S. 42, Wiesbaden.

Scholtenhof in Uedemerfeld

Schlagwörter
Ort
Uedemerfeld
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1500 bis 1734
Koordinate WGS84
51° 39′ 58,78″ N, 6° 17′ 47,93″ O / 51.66633°, 6.29665°
Koordinate UTM
32U 313052.72 5727387.89
Koordinate Gauss/Krüger
2520567.46 5725819.39

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„Scholtenhof in Uedemerfeld”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-41910-20120308-13 (Abgerufen: 21. November 2018)
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