Margarethenhof in Ittenbach

zeitweise Gästehaus des britischen Hochkommissariats, Geschäftsstelle der Friedrich-Naumann-Stiftung und Naturparkhaus Siebengebirge

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde, Museen
Gemeinde(n): Königswinter
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 40′ 33,82″ N: 7° 15′ 0,28″ O / 50,67606°N: 7,25008°O
Koordinate UTM 32.376.359,30 m: 5.615.263,47 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.588.404,33 m: 5.616.356,23 m
  • Luftaufnahme des Naturparkhauses Siebengebirge (Margarethenhof) in Ittenbach-Margarethenhöhe (2014)

    Luftaufnahme des Naturparkhauses Siebengebirge (Margarethenhof) in Ittenbach-Margarethenhöhe (2014)

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  • Eine Wandergruppe im Siebengebirge bei einer winterlichen Kulturlandschafts-Exkursion (2010).

    Eine Wandergruppe im Siebengebirge bei einer winterlichen Kulturlandschafts-Exkursion (2010).

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    Knöchel, Franz-Josef
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Zwischen dem Großen Ölberg und dem Lohrberg, also mitten im Siebengebirge, steht auf der Margarethenhöhe der als Ausflugslokal und Hotel entstandene Gebäudekomplex des Margarethenhofs.

„Der Margarethenhof wurde um 1900 als Ausflugslokal durch den Steinhauer Franz Bachem erbaut, Besitzer des gegenüberliegenden Guts Margarethen(kreuz)hof, das mit der Eröffnung des Margarethenhofs 1903 als einem von damals drei Gasthäusern auf der Margarethenhöhe in Margarethenkreuz umbenannt wurde. In seiner heutigen Form entstand der Margarethenhof 1928 bei seinem Umbau zum repräsentativen Hotelbau im Stil der Heimatschutzarchitektur, bei dem er eine umlaufende Terrasse und ein Gartenlokal (heute nicht mehr existent) erhielt.“ (de.wikipedia.org)
Die Denkmalliste der Stadt Königswinter weist als Baujahre „1894, 1928“ aus.

Zu den zeitgenössisch als „Sommerfrischler“ bezeichneten Gästen, die ab der Wende zum 20. Jahrhundert das Siebengebirge aufsuchten und im Margarethenhof einkehrten, gehörten u.a. die die Königin von Schweden und der Automobil-Pionier Carl Benz (1844-1929), der hier 1896 mit einem seiner frühen Motorwagen Station machte (www.margarethenhof-siebengebirge.de).
In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel als Unterkunft für Flüchtlinge beschlagnahmt (bis August 1949) und diente anschließend bis März 1950 als Gästehaus des britischen Hochkommissariats.

Von 1984 bis 2000 wurde der Margarethenhof als Geschäftsstelle der parteinahen Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP zum Begegnungsort von Politik und Kultur.
Bis 2011/2012 dienten die Gebäude als Naturparkhaus des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS), der hier bis 2012 seinen Sitz hatte und den Komplex als Informationsstelle für das Siebengebirge unterhielt. Seit 2012 befindet sich diese Einrichtung im etwa 200 Meter von hier entfernten ehemaligen Forsthaus Lohrberg des VVS.

Heute wird der Margarethenhof als Gastronomiebetrieb und Veranstaltungsstätte für Tagungen, Events und Hochzeiten betrieben.

Baudenkmal
Mit der Eintragung in Denkmalliste der Stadt Königswinter vom 16.10.1989 ist der Margarethenhof ein Baudenkmal (lfd. Nummer A 122).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2019)

Internet:
www.naturpark-siebengebirge.de: Naturparkhaus (abgerufen 11.10.2011 und 14.08.2019)
de.wikipedia.org: Margarethenhof Ittenbach (abgerufen 14.08.2019)
www.margarethenhof-siebengebirge.de: Der Margarethenhof in Königswinter – ein Ort voller Geschichte (abgerufen 14.08.2019)

Margarethenhof in Ittenbach

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Königswinterer Straße 409
Ort
53639 Königswinter - Ittenbach
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde, Museen
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1894 bis 1903

Empfohlene Zitierweise

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Empfohlene Zitierweise
„Margarethenhof in Ittenbach”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-18863-20111011-4 (Abgerufen: 19. September 2019)
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