Wohnhaus, Adenauerallee 113

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Denkmalpflege
Gemeinde(n): Bonn
Kreis(e): Bonn
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Wohnhaus Adenauerallee 113 (links) und das Katholische Militärbischofsamt, Adenauerallee 115 (mitte) in Bonn (2015).

    Wohnhaus Adenauerallee 113 (links) und das Katholische Militärbischofsamt, Adenauerallee 115 (mitte) in Bonn (2015).

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    Knieps, Elmar / Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Elmar Knieps
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Kurzbeschreibung des LVR-Amts für Denkmalpflege im Rheinland

Adenauerallee 113 / Ecke Tempelstraße (ehemals Wörthstraße)
(ehemals Nr. 111, geändert 9.3.1900)

1863/64 erbaut
Bauherr: C. Becker
1877 Terrasse und Balkon an der Gartenseite
Architekt: Georg Düssel
Bauherr: Frau Julius Vorster, Cöln
1927 Umbau, Bauherr: Major a.D. H. Hartdegen und Ehefrau vom Kothen,
Bauleitung: Paschey / Paschkey? Stuckdekor der Straßenfassade entfernt
Küchentrakt zur Wörthstraße angefügt, mit Speisekammer, Vorraum und separatem Eingang
1933/34 Umbau, Architekt: Karl Edler, Schaffung von abgeschlossenen Wohnungen, Verlegung des Eingangs von der Adenauerallee zur Wörthstraße
1958/59 Umbau zum Gemeindehaus der Synagogengemeinde, Anhebung des Daches, Erhöhung des Mezzaningeschosses, Architekt: Helmut Goldschmidt, Köln
Büros im Erdgeschoss, in den Obergeschossen Wohnungen
ab 1976 Büronutzung

Zweigeschossiges Wohnhaus, linker Teil einer Dreiergruppe, schlichter Putzbau in vier Achsen mit Satteldach, Eingang ursprünglich an der Straßenseite in der linken Achse, heute an der Giebelseite; Fassadenschmuck zur Straße und an der Giebelseite mehrfach, den inneren Umbauten entsprechend, verändert, Straßenfassade heute durch Quaderlisenen / Pilaster (mit angedeuteten Kapitellen) und profilierte Gesimskante zwischen erstem Obergeschoss und Dachgeschoss gegliedert, hochrechteckige Fenster mit kreuzförmiger Flügelteilung und kleinteiliger Scheibengliederung, profilierte Fensterbänke, profiliertes über die Giebelseite laufendes Traufgesims; trotz der Umbauten innere Struktur des Gebäudes weitgehend erhalten.

Neben der städtebaulichen Aussage im Gesamtzusammenhang der Adenauerallee ist das Objekt als Gemeindehaus der Synagogengemeinde der 1959 fertig gestellten benachbarten Synagoge in der Tempelstraße von geschichtlicher und religionsgeschichtlicher Bedeutung.

(Angelika Schyma und Elke Janßen-Schnabel, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, 2013)


Das Objekt „Wohnhaus, Adenauerallee 113“ ist ein eingetragenes Baudenkmal (LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Nr. 26344 / Denkmalliste der Stadt Bonn, laufende Nr. A 456).

Wohnhaus, Adenauerallee 113

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1863 bis 1864
Koordinate WGS84
50° 43′ 29,75″ N, 7° 06′ 44,98″ O / 50.72493°, 7.11249°
Koordinate UTM
32U 366777.61 5620935.89
Koordinate Gauss/Krüger
2578597.94 5621637.22

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„Wohnhaus, Adenauerallee 113”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-17280-20111005-7 (Abgerufen: 25. September 2017)
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